Mit ‘USA’ getaggte Artikel

Farah Sommer 2010

Donnerstag, 11. Februar 2010
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Textured Layering ist immer noch ein großes Thema, auch im Vintage-Bereich

Dass Vintage nicht immer unbedingt, schwarz, grau oder beige heißt, ist nicht selbstverständlich. Positiverweise sieht man in letzter Zeit aber immer wieder ein paar Vintage Kollektionen, die da eine Ausnahme bilden. Jetzt wo der Trend zum Vergangenen gerade wieder im Kommen ist und viele sich schon fürchten, dass bald wieder alle Mainstreamklamotten grau sein werden ist das natürlich eine absolut gute Nachricht.

Farah demonstriert in seinem Preview für den Sommer, dass man mit Vintage Schnitten und modernen Farben durchaus eine dezente Kollektion rausbringen kann. Das Preview definiert sich hauptsächlich durch die Oberteile der Kollektion, zu denen gemusterte Hemden, Sportjacken und Regenjacken gehören. Dabei hat man zwar versucht auch ein wenig Military Style einzuarbeiten, da aber leider nicht so durchgezogen, dass der Einfluß ernstzunehmend aussieht.

Der Stil der Kollektion entsteht hier eigentlich dadurch, dass immer ein gemustertes Basic unter einer einfarbigen Jacke ist und so ein tieferer Eindruck der Kleidung entsteht. Der Hemdkragen scheint für die Designer unverzichtbar gewesen zu sein, was dem Ganzen schließlich diesen weiße-Vorstadt-Look aus den USA verleiht.

Auch wenn ich den Faux Pas mit dem Military Boots, die eigentlich nicht zum Rest der Sachen an den Modellen passen nicht ganz verstehe, finde ich das Preview doch ganz gelungen als Vorschau auf das, was uns im Sommer an Stilen erwarten könnte.

[siehe auch: hypebeast]

[Bildquelle: definitivetouch]

HUF American Pastime

Dienstag, 09. Februar 2010
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Nicht modern und trotzdem cool, amerikanischer Vintage aus der nahen Vergangenheit.

Manchmal muss eine Kollektion gar nicht übermäßig innovativ sein, um zu überzeugen, sondern nur den richtigen Flair einer bestimmten Zeit einfangen. Genau daran hat sich HUF wohl gehalten, als sie das Design für ihre American Pastime Kollektion erstellt haben.

In der Kollektion geht es um schlichte Casual Wear im Stil der 90er in den USA. Ganz typisch für diese Zeit sind zweifarbige Baseballsweatshirts und einfarbige Shirts im Sportdesign. Die Shirts haben ein schönes modernes Design im Karolook und die schlichten Jeans ergänzen das ganze zu einem guten Gesamtbild. Besonders positiv finde ich hier, dass man auf den modernen Destroyed Look der Jeans verzichtet hat und so ein wirklich authentisches Bild erzeugt wird. Glücklichweise ist die 90er-Mode schon wieder soweit vom heutigen Mainstream weg, dass man mit einem kompletten Outfit in diesem Look sogar auffallen sollte.

Auch wenn ich oft solche Kollektionen von anderen Herstellern sehe und das Ganze bei denen auch schiefgeht, weil die Sachen irgendwie wie ein billiger Abklatsch der 90er aussehen, so hat HUF doch alles richtig gemacht. Der Charme vom gemütlichen amerikanischen Leben der Jugendlichen wurde hier perfekt eingefangen und bildet ganz sicher einen tollen Kontrast zur aktuellen eher anstrengenden Modesituation. Gerade Jugendliche in meinem Alter, die noch mit Filmen aus dieser Zeit aufgewachsen sind, können sich sicher gut mit dem Style identifizieren.

[siehe auch: hypebeast]

[Bildquelle: mandiefresh]

Amerikanisches Vintage ala GPPR

Samstag, 23. Januar 2010
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Gangsterstyle in Vintage von GPPR

GPPR ist noch ein neues Label und macht schon von sich reden. Wer wie ich mit Filmen wie Pulp Fiction und Reservoir Dogs aufgewachsen ist, wird im Frühlingspreview von GPPR viele Styles dieser Filme wiederfinden. Für alle, die die Filme nicht kennen sei erklärt, der Stil der Kollektion bezieht sich in etwa auf die 70er in den USA und das Aussehen der Gangs dieser Zeit. Erinnert zwar ein wenig an Rockabilly, sieht aber doch ein wenig ernster und cooler aus.

Als Elemente der Kollektion stechen ganz eindeutig die Farben hervor. Hier ist eigentlich nur Platz für Schwarz und Weiß. Dazwischen gibt es fast gar nichts, sehr authentisch eigentlich. Ein besonderes Merkmal von GPPR sind die T-Shirts mit coolen Logoprints, die eigentlich relativ auffällig sind und nicht so ganz in die Kollektion passen, das Ganze aber auch gerade dadurch interessanter machen.

Die besten Hosen in der Kollektion sind ganz klar schwarze Stoffhosen, die super in den vintage angehauchten Stil passen.

Ganz wichtig für alle, die sich an diesem Look versuchen wollen, sind auch die passenden Accessoires. Eine Wayfarer und ein guter Haarschnitt sind hier Pflicht.

Achja und das ist auch einer der wirklich sehr sehr wenigen Stile, zu denen man Hosenträger tatsächlich ungestraft tragen kann.

[siehe auch: lilo8stitch]

[Bidlquelle: hypebeast]

Bogetta Veneta in Mailand

Donnerstag, 21. Januar 2010
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Hängender Schritt und Stoffhose, der Look der Zukunft?

Nutzen wir die Welle der News aus Mailand doch gleich aus und schauen uns weiter die Kollektionen für den nächsten Herbst an. Eigentlich hab ich ja inzwischen gedacht, das mit den Drop-Crotch-Hosen, also Hosen mit hängendem Schritt, hätte sich wohl erledigt gehabt und wäre nur eine kurze saisonale Erscheinung gewesen, kommt es vielleicht doch ganz anders.

Bogetta Veneta zeigt in seiner gesamten Kollektion fast ausschließlich Drop-Crotch-Hosen. Okay, Bogetta Veneta ist jetzt nicht Gucci oder Versace, aber mal ehrlich, die beiden letzteren sind sowieso weiter von der Mainstream Mode entfernt als H&M von handgemachter Kleidung.

Zwar hängt der Schritt nicht ganz so extrem durch, wie wir das schon manchmal gesehen haben, aber es lässt sich eindeutig erkennnen, dass alle Hosen im Schritt sehr weit geschnitten sind und an den Beinen eher enger anliegen. Das wird ja auch jetzt schon langsam zum gewohnten Bild bei neuen Jeansdesigns.

Ansonsten ist die Kollektion von Bogetta Veneta doch sehr exzentrisch, sehr military-lastig und dunkel. Die schon in den letzten Artikeln erwähnten Boots über den Hosen sieht man genauso, wie die Military Style Jacken.

Die Frisuren der Models lassen darauf schließen, dass der Designer selbst, die goldenen Jahre der Mode wohl in den 60ern in den USA sieht und ein paar Modelle der Hosen mit glänzenden Stoffen erinnern tatsächlich an diese Zeit.

[siehe auch: menmodels]

[Bildquelle: runway2reality]

DQMs Winter Lookbook

Freitag, 20. November 2009

DQM ist vielleicht wenigen hierzulande ein Begriff und trotzdem eine tolle Marke, die im kreativen Sinne viel für die Streetwear leistet. DQM, das heißt Daves Quality Meats und ist eine Marke die eigentlich aus der Punk- und Skateszene Manhattans kurz nach dem Millenium kommt. Das Motto der Firma läuft darauf hinaus, ihren Wurzeln der Skatewear treu zu bleiben und genau dadurch sind sie eien der bekannteren Marken in der New Yorker Szene für Sneakers und Streetwear. In Europa bekommt man von den Jungs eigentlich nur was mit, wenn sie gerade Kooperationen mit Adidas oder Niké am Start haben.

Wenn man ein wenig Einblick in die Trends von Streetwear haben will, dann sollte man sich auf jeden Fall die Lookbooks von solchen Firmen aus Übersee anschauen, denn gerade im Bereich Streetwear schwappen die Trends oftmals aus den USA zu uns herüber, gerade auch deswegen weil dort viele der Idolfirmen ihrer Abkömmlinge aus Europa beheimatet sind.

Im DQM Lookbook finden sich ein paar wirklich schlichte Chinos, karierte Hemden und Ghettostyle-Ziphoodies. Im Prinzip nichts wirklich neues was wir nicht schon gesehen. Gerade die Ziphoodies sind bei uns ja nich unbedingt so beliebt und gehen eigentlich eher als Pullover ohne Kapuze über die Ladentheke. An sich sieht das ganze Lookbook nach sehr klassischer Skatewear aus, vielleicht ist das auch eine bewusste Rückkehr zu alten Idealen. Wenn man sich die Firmenphilosophie durchliest, dann macht das auch durchaus Sinn.

[siehe auch: uristocrat, hypelg, thisisslavie]

[Bilquelle: dqm]

No Bunk! No Junk!

Sonntag, 15. November 2009
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eines der cooleren Stücke aus der Kollektion

Daran kommen wir wohl heute nicht vorbei, denn überall liest man von der neuen Kollektion vom Band of Outsiders Designer Scott Sternberg. Mit der neuen Kollektion, die versucht, sich selbst beim Wort zu nehmen, entschloss der Designer in die Fußstapfen vom amerikanischen Label Barneys zu treten.

Barneys hat es in den 80er Jahren schon geschafft berühmte Modelabels und Trends in die USA zu holen, die es dort sonst nicht geschafft hätten und war besonders erfolgreich im Bereich der Anzüge für Manager. So entstand in dieser Zeit ein ganz bestimmtes Bild der Kleidung von Barneys, die zwar klassisch war aber auch trendig und sich dabei nicht ganz zu ernst nahm.

So enthält auch die neue Kollektion von Band of Outsiders ein wenig von allem. Eine Lederjacke, die nicht zu steif wirkt und so aussieht, als könnte man mit ihr auch Spaß haben, ein Hemd das zwar klassisch gut geschnitten ist, aber ein doch sehr aufregendes Muster aufweist und ein lässiger Anzug aus dickem Stoff. Zusätzlich enthält die Kollektion noch ein paar weniger aufregende Accessoires.

Anscheinend fühlen sich viele Amerikaner hier an ihre Kindheit erinnert und machen deswegen einen großen Wirbel um die Kollektion, was ich ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen kann. Die Klamotten sind allesamt Standard für den Winter, vielleicht hab ich was übersehen, ich kann dem auf jeden Fall nichts überdurchschnittliches abgewinnen.

[siehe auch: hypebeast]

[Bildquelle: gqeye]