Mit ‘Marke’ getaggte Artikel

Mishka Herbst 2010

Dienstag, 17. August 2010
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Mishkas Herbstkollektion

Wenige Marken passen so gut in den deutschen Streetwearbereich wie die New Yorker Marke Mishka, über die ich hier ja nicht den ersten Artikel schreibe. Das junge Label, das den gleichen Namen wie ein in England bekannter Reggeakünstler hat, mausert sich gerade zu einer der beliebteren Marken in deutschen Streetwearshops.

Während wir in der Sommerkollektion noch tolle Designmotive auf den Tees hatten und ein paar nette Hemden mit coolen Karos, fällt die Herbstkollektion für mich schon weniger aufregend aus. Leider ist diesmal kein wirklich gut gelungenes T-Shirt dabei, bis vielleicht auf das Stars & Stripes Tee, das aber sicher nicht allein getragen werden kann.

Der Fokus liegt diesmal wohl eher auf dem was darüber getragen wird. Der eine Peacoat, der hier gezeigt wird ist zwar ganz nett, wirkt aber eher wie aus der letzten Saison.

Die grüne Synthetikjacke und der rote Synthetik-Windbreaker sind da schon eher interessant, die Teile gabs in der guten Form sicher lange nichtmehr zu sehen, endlich mal wieder Synthetik bei der man sich nicht des Tragens schämen bräuchte.

Die Baseballsportjacken sind zwar ganz ordentlich geworden, aber halt nichts weltbewegendes. So wirkt die Kollektion ein wenig ideenlos und auch das Fotoshooting mit dem längst verbrauchten Retrolook macht das ganze eher schlechter als besser, ich denke die Sommerkollektion wird wieder interessanter.

[siehe auch: highsnobiety]

[Bildquelle: artschoolvets]

A Fishing Ape

Freitag, 23. Juli 2010
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Fisch statt Affe? Klar!

Was? Ein fischender Affe? Gibt sowas? Klar, aus einer Kooperation von BAPE und Daiwa entstand jetzt neben echten Angelaccessoires auch eine kleine T-Shirt-Kollektion mit dem Namen “A Fishing Ape”.

A Bathing Ape steht normalerweise für verrückten und trendigen Lifestyle, wir sehen von BAPE immer wieder nicht nur klassische Modekollektionen, sondern ganz einfach auch viel Zubehör wie Möbel, Technik und anderen Schnickschnack.

So verwundert es eigentlich nicht, dass es auch Anglerbedarf in Zukunft im Shop der Japaner gibt.

Und wie immer macht man da nichts halbherziges oder schlecht designtes, sondern packt die ganze Macht der BAPE-Style-Front in 2 T-Shirts die die eigene Marke nicht besser auf den Arm nehmen könnten.

Das eine T-Shirt mit dem grünen Köder erinnert mich zudem extrem an das Spongebob-Intro, ob das wohl gewollt ist?

Interessanter ist allerdings das zweite Shirt, das auch den schon länger bekannten Schriftzug “In lukewarm Water” aufweist und ein wenig auf Vintage Style designed wurde. Für echte BAPE Fans sind die Shirts wahrscheinlich gerade deswegen interessant, weil sie halt das Label irgendwie auf den Arm nehmen und alle anderen haben hiervon einfach nur ein solides stylisches Shirt.

Es ist schon lange her, dass BAPE nur eine Marke mit T-Shirts war oder zumindest nur die beworben hat, man merkt aber immer noch wo hier die tollen Kernkompetenzen liegen, auf die Ideen von BAPE kann man sich aber sicher noch lange verlassen.

[siehe auch: topfashionbloggers]

[Bildquelle: freshnessmag]

Carhartt Heritage Line Sommer 2010

Mittwoch, 02. Juni 2010
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Die früheren Firmenlogos hatten schon einen tollen Charme.

Schon lange bevor Carhartt eine trendige Streetwearmarke wurde, die es inzwischen in jedem gut sortieren Modeladen für Jugendliche gibt, hat das Label eine ganze Weile schon hart gearbeitet und robuste Workwear hergestellt.

Genau an diese Zeiten will Carhartt mit der Heritage Line nun auch erinnern. In erster Linie find ich es schön, dass Carhartt so quasi allen Danke sagt, die schon vor dem Durchbruch der Marke die Klamotten getragen haben und andererseits passt das Ganze natürlich auch super in den aktuellen Vintage Trend.

Die Kollektion beinhaltet ein paar Sweater, T-Shirts und Hosen. Echte Stoffe wie damals und die Farben sind natürlich auch echt Vintage, sogar eines der Logos soll dem ersten Logo der Marke entsprechen. Ein feiner Zug, damit kann man sich besser vom Rest der Carharttjünger abheben.

So echt die Sachen auch aussehen mögen, leider ist das Ganze auch mit einer gewissen Einfallslosigkeit verbunden. Ein geschwungenes Logo auf nem einfarbigen Shirt, das mag heute bestimmt nicht mehr allzu viele Leute begeistern.

Carhartt will ganz klar nur eine kleine Gruppe bedienen, die sich bewusst etwas mehr Vintage ausrichtet, und so wird die Kollektion auch sicher nicht so oft auf der Straße zu sehen sein, gerade jetzt wo Carhartt die “C”-Logo-Shirts ja nochmal moderner gemacht hat.

[siehe auch: slamxhype]

[Bildquelle: highsnobiety]

adidas Skateboarding

Dienstag, 11. Mai 2010
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Mit Adidas Schuhen kann man auch beim Skaten echt gut aussehen.

Über Markenbewusstsein, lassen sich definitiv eine Menge neuer Kunden erreichen, muss sich auch Adidas gedacht haben, denn wie auch viele andere Street- und Urbanwearlabels hat auch adidas ein eigenes Skateteam und macht fleißig Fotoshoots mit ihnen.

Die Profiskater fungieren dann als Stilikonen für alle Fans des Sports und tragen natürlich hauptsächlich Kleidung von Adidas und natürlich immer auch Adidas Schuhe.

Mit solchen Kampagnen gibt man der eigenen Marke ein Gesicht und macht sie für junge Leute besser greifbar. Gerade der adidas Originals Marke sollte diese Art Werbung zu Gute kommen, da die Originals in Deutschland bisher eher wenig vertreten sind und auch in den Medien eher wenig zu sehen ist.

Die bisher veröffentlichten Bilder aus den Interviews mit den Skatern zeigen das typische 90er-Jahre Casual Skaterbild. Ein T-Shirt oder Hemd, vorrangig natürlich kariert, dazu natürlich nicht blaue Jeans und ein Paar relativ leichte Skateschuhe. Wie in letzter Zeit sowieso eher im Trend sind die farben gedämpft und heben sich somit von der normalen Streetwear ab, die doch eher bunt daher kommt.

Endlich liefert Adidas auch mal ein paar entsprechende Imageaufbesserungen zu seinen wirklich gut gelungenen Skateschuhen. Die Adidas Superstar und Superskate dienen schon Generationen als tolle Skateschuhe und trotzdem bringt der Normalverbraucher Adidas hauptsächlich mit Fußball in Verbindung.

[siehe auch: snkrs, Nestor Judkins Interview, Benny Fairfax Interview]

[Bildquelle: highsnobiety]

Billiger

Montag, 30. November 2009
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Mainstream aus dem Lookbook von FCUK zu attraktiven Preisen

Ich zeige hier ja oft irgendwelche neuen Styles und Trends und liefere die passenden Modelle verschiedener Marken immer gleich dazu. Manchmal schreib ich dann auch die Preise dazu und eigentlich ist es mir gar nicht so sehr aufgefallen, bis ich auf einen Artikel in der GQ gestoßen bin. Es gibt inzwischen anscheinend eine Menge Hersteller, die ihre Preise auf ein realistisches Niveau herabsetzen. Wenn man sich normalerweise High Fashion Styles zulegt, bezahlt man für Hosen schonmal irgendwas zwischen 100 und 500 Euro und für Jacken ähnliche Preise und das oft auch ohne dass die Materialien die Preise rechtfertigen.

Vielleicht liegts an der Wirtschaftskrise oder dem steigenden Konkurrenzkampf unter den Herstellern, wir als Kunden können nur gewinnen. Das tolle daran ist, dass viele der Sachen ganz und gar nicht kitschig oder billig wirken. Die Wayfarer Brillen die ich letztens vorgestellt hab, kosten nur ca. 60 Euro und sehen trotzdem aus wie die Modelle für 200 Euro.

Als glänzendes Beispiel dieses Trends gilt natürlich H&M, die mit Umsatzsteigerungen im zweistelligen Bereich für 2009 rechnen. Im Ausland gibt es zum Beispiel auch noch FCUK, die den High-Fashion Modetrends folgen und trotzdem wenig Geld für ihre Klamotten verlangen.

Natürlich muss man den Artikel auch mit ein wenig Skepsis betrachten, denn so schnell werden etablierte Marken nicht ihre Kunden verlieren, nur weil sie doppelt so teuer sind wie andere. Denn wenn man mit einer Marke ein Lebensgefühl verbindet, dann kauft man auch immer wieder Sachen von denen.

[siehe auch: indianfashion, styleim]

[Bilquelle: FCUK]

Ein grüner Elefant

Dienstag, 24. November 2009
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grüne Jeans gibts auch in blau

Gute Jeans sind nie leicht zu finden. Entweder sie sind zu dunkel, zu eng, zu teuer, zu leicht zerstörbar oder einfach falsch geschnitten. Auf meinen Streifzügen durch die Öko- und Organic-Wear-Welt bin ich auf eine stylische kleine Marke gestoßen, die anscheinend immer noch eher Geheimtipp als Mainstream ist. One Green Elephant ist eine Marke die sich stark von asiatischer Mode beeinflussen lassen und demnach auch asiatische Jeans verkaufen. Bevor jetzt wieder irgendwelche Vorurteile kommen von wegen, das kommt aus Asien, also kanns ja nichts taugen, One Green Elephant ist anscheinend nicht so eine Firma. Man ist hier auch nicht nur in Fernost unterwegs, sondern hat auch Firmensitze in ganz Europa, lediglich die modische Inspiration ist sehr geprägt von Asien.

Aber wie sieht die Mode in Fernost eigentlich aus? Meistens berichte ich ja eher über Modewellen die aus den Staaten oder dem europäischen Umland zu uns herüber schwappen, dabei gibt es im fernen Osten vielleicht noch mehr zu entdecken.

Aber weit gefehlt, die Kollektion auf der Webseite sieht eigentlich sehr europäisch aus, die Jeans sind im durchaus noch modernen washed-out Look und man entdeckt viele graue Basics und Lederjacken. Die Jacken könnten größtenteils auch von Diesel und Co. kommen.

Tatsächlich ist die Marke nur so interessant, weil sie echt trendige Jeans bietet, die dazu noch das Label “Go Green” tragen und somit ohne Einsatz von Pestiziden usw. hergestellt wurden, was doch mal eine gute Sache ist. Eine schöne Sache auch nebenbei, die Teile sind auch noch echt kostengünstig sogar in Deutschland zu haben, was man ja nicht von allen Stücken behaupten kann über die ich hier sonst schreibe. 

siehe auch: denimhunt, dealershop

[Bildquelle: onegreenelephant]

H&M revisited

Montag, 23. November 2009

Okay, ich gebs zu, ich hab ein wichtiges Thema in der letzten Woche übergangen. Die H&M-Sommerkollektion wurde enthüllt und da ich H&M immer ein wenig skeptisch betrachte, hat es ne Weile gedauert, mich damit näher zu beschäftigen. Dabei ist meine Verachtung für H&M teilweise auch total gerechtfertigt. In den letzten Jahren hat die schwedische Marke sich ja auch an den Mainstream verkauft und uns mit immer gleich aussehenden Kollektionen “überrascht”.

H&M hatte bisher immer den ganz klaren Vorteil, dass man die Klamotten von H&M schon weiten erkannt hat. Als H&M vor ein paar Jahren populär wurde, war das auch noch ein Kompliment, inzwischen tragen die meisten aber halt nur noch wenige Basics von H&M damit gerade das nichtmehr auffällt, da H&M immer mehr zum billigen Massenproduzenten wurde.

Glücklicherweise scheint man bei den Schweden die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Mit der neuen Frühlings- und Sommerkollektion gibt H&M eindeutig seine Stellung auf mit der man die Marke auch auf die Entfernung erkennt und wagt sich mutig in neue Gebiete vor. So gibt es in der Kollektion Lederjacken mit Fransen, Männerröcke, stark texturierte Knitwear, glänzende samtige Stoffe und viele kräftige Farben. Eigentlich eine trendige Kollektion, die aktuelle Wintertrends aufgreift und Sommertauglich macht. So sind genügend Lederjacken und Stiefel vorhanden, die im Moment ja total in sind und auf die man auch im Sommer nicht verzichten muss. Einen kleinen Wermutstropfen, der Stil geht teilweise schon sehr in den femininen Bereich. Für stärker gebaute Männer und solche die auf wenig Schnickschnack stehen ist nicht viel dabei. Aber genau das ist die Gefahr wenn man neues ausprobiert.

[siehe auch: hypesrus]

[Bildquelle: hypebeast]

DQMs Winter Lookbook

Freitag, 20. November 2009

DQM ist vielleicht wenigen hierzulande ein Begriff und trotzdem eine tolle Marke, die im kreativen Sinne viel für die Streetwear leistet. DQM, das heißt Daves Quality Meats und ist eine Marke die eigentlich aus der Punk- und Skateszene Manhattans kurz nach dem Millenium kommt. Das Motto der Firma läuft darauf hinaus, ihren Wurzeln der Skatewear treu zu bleiben und genau dadurch sind sie eien der bekannteren Marken in der New Yorker Szene für Sneakers und Streetwear. In Europa bekommt man von den Jungs eigentlich nur was mit, wenn sie gerade Kooperationen mit Adidas oder Niké am Start haben.

Wenn man ein wenig Einblick in die Trends von Streetwear haben will, dann sollte man sich auf jeden Fall die Lookbooks von solchen Firmen aus Übersee anschauen, denn gerade im Bereich Streetwear schwappen die Trends oftmals aus den USA zu uns herüber, gerade auch deswegen weil dort viele der Idolfirmen ihrer Abkömmlinge aus Europa beheimatet sind.

Im DQM Lookbook finden sich ein paar wirklich schlichte Chinos, karierte Hemden und Ghettostyle-Ziphoodies. Im Prinzip nichts wirklich neues was wir nicht schon gesehen. Gerade die Ziphoodies sind bei uns ja nich unbedingt so beliebt und gehen eigentlich eher als Pullover ohne Kapuze über die Ladentheke. An sich sieht das ganze Lookbook nach sehr klassischer Skatewear aus, vielleicht ist das auch eine bewusste Rückkehr zu alten Idealen. Wenn man sich die Firmenphilosophie durchliest, dann macht das auch durchaus Sinn.

[siehe auch: uristocrat, hypelg, thisisslavie]

[Bilquelle: dqm]