Mit ‘Marke’ getaggte Artikel

Billiger

Montag, 30. November 2009
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Mainstream aus dem Lookbook von FCUK zu attraktiven Preisen

Ich zeige hier ja oft irgendwelche neuen Styles und Trends und liefere die passenden Modelle verschiedener Marken immer gleich dazu. Manchmal schreib ich dann auch die Preise dazu und eigentlich ist es mir gar nicht so sehr aufgefallen, bis ich auf einen Artikel in der GQ gestoßen bin. Es gibt inzwischen anscheinend eine Menge Hersteller, die ihre Preise auf ein realistisches Niveau herabsetzen. Wenn man sich normalerweise High Fashion Styles zulegt, bezahlt man für Hosen schonmal irgendwas zwischen 100 und 500 Euro und für Jacken ähnliche Preise und das oft auch ohne dass die Materialien die Preise rechtfertigen.

Vielleicht liegts an der Wirtschaftskrise oder dem steigenden Konkurrenzkampf unter den Herstellern, wir als Kunden können nur gewinnen. Das tolle daran ist, dass viele der Sachen ganz und gar nicht kitschig oder billig wirken. Die Wayfarer Brillen die ich letztens vorgestellt hab, kosten nur ca. 60 Euro und sehen trotzdem aus wie die Modelle für 200 Euro.

Als glänzendes Beispiel dieses Trends gilt natürlich H&M, die mit Umsatzsteigerungen im zweistelligen Bereich für 2009 rechnen. Im Ausland gibt es zum Beispiel auch noch FCUK, die den High-Fashion Modetrends folgen und trotzdem wenig Geld für ihre Klamotten verlangen.

Natürlich muss man den Artikel auch mit ein wenig Skepsis betrachten, denn so schnell werden etablierte Marken nicht ihre Kunden verlieren, nur weil sie doppelt so teuer sind wie andere. Denn wenn man mit einer Marke ein Lebensgefühl verbindet, dann kauft man auch immer wieder Sachen von denen.

[siehe auch: indianfashion, styleim]

[Bilquelle: FCUK]

Ein grüner Elefant

Dienstag, 24. November 2009
rade3

grüne Jeans gibts auch in blau

Gute Jeans sind nie leicht zu finden. Entweder sie sind zu dunkel, zu eng, zu teuer, zu leicht zerstörbar oder einfach falsch geschnitten. Auf meinen Streifzügen durch die Öko- und Organic-Wear-Welt bin ich auf eine stylische kleine Marke gestoßen, die anscheinend immer noch eher Geheimtipp als Mainstream ist. One Green Elephant ist eine Marke die sich stark von asiatischer Mode beeinflussen lassen und demnach auch asiatische Jeans verkaufen. Bevor jetzt wieder irgendwelche Vorurteile kommen von wegen, das kommt aus Asien, also kanns ja nichts taugen, One Green Elephant ist anscheinend nicht so eine Firma. Man ist hier auch nicht nur in Fernost unterwegs, sondern hat auch Firmensitze in ganz Europa, lediglich die modische Inspiration ist sehr geprägt von Asien.

Aber wie sieht die Mode in Fernost eigentlich aus? Meistens berichte ich ja eher über Modewellen die aus den Staaten oder dem europäischen Umland zu uns herüber schwappen, dabei gibt es im fernen Osten vielleicht noch mehr zu entdecken.

Aber weit gefehlt, die Kollektion auf der Webseite sieht eigentlich sehr europäisch aus, die Jeans sind im durchaus noch modernen washed-out Look und man entdeckt viele graue Basics und Lederjacken. Die Jacken könnten größtenteils auch von Diesel und Co. kommen.

Tatsächlich ist die Marke nur so interessant, weil sie echt trendige Jeans bietet, die dazu noch das Label “Go Green” tragen und somit ohne Einsatz von Pestiziden usw. hergestellt wurden, was doch mal eine gute Sache ist. Eine schöne Sache auch nebenbei, die Teile sind auch noch echt kostengünstig sogar in Deutschland zu haben, was man ja nicht von allen Stücken behaupten kann über die ich hier sonst schreibe. 

siehe auch: denimhunt, dealershop

[Bildquelle: onegreenelephant]

H&M revisited

Montag, 23. November 2009

Okay, ich gebs zu, ich hab ein wichtiges Thema in der letzten Woche übergangen. Die H&M-Sommerkollektion wurde enthüllt und da ich H&M immer ein wenig skeptisch betrachte, hat es ne Weile gedauert, mich damit näher zu beschäftigen. Dabei ist meine Verachtung für H&M teilweise auch total gerechtfertigt. In den letzten Jahren hat die schwedische Marke sich ja auch an den Mainstream verkauft und uns mit immer gleich aussehenden Kollektionen “überrascht”.

H&M hatte bisher immer den ganz klaren Vorteil, dass man die Klamotten von H&M schon weiten erkannt hat. Als H&M vor ein paar Jahren populär wurde, war das auch noch ein Kompliment, inzwischen tragen die meisten aber halt nur noch wenige Basics von H&M damit gerade das nichtmehr auffällt, da H&M immer mehr zum billigen Massenproduzenten wurde.

Glücklicherweise scheint man bei den Schweden die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Mit der neuen Frühlings- und Sommerkollektion gibt H&M eindeutig seine Stellung auf mit der man die Marke auch auf die Entfernung erkennt und wagt sich mutig in neue Gebiete vor. So gibt es in der Kollektion Lederjacken mit Fransen, Männerröcke, stark texturierte Knitwear, glänzende samtige Stoffe und viele kräftige Farben. Eigentlich eine trendige Kollektion, die aktuelle Wintertrends aufgreift und Sommertauglich macht. So sind genügend Lederjacken und Stiefel vorhanden, die im Moment ja total in sind und auf die man auch im Sommer nicht verzichten muss. Einen kleinen Wermutstropfen, der Stil geht teilweise schon sehr in den femininen Bereich. Für stärker gebaute Männer und solche die auf wenig Schnickschnack stehen ist nicht viel dabei. Aber genau das ist die Gefahr wenn man neues ausprobiert.

[siehe auch: hypesrus]

[Bildquelle: hypebeast]

DQMs Winter Lookbook

Freitag, 20. November 2009

DQM ist vielleicht wenigen hierzulande ein Begriff und trotzdem eine tolle Marke, die im kreativen Sinne viel für die Streetwear leistet. DQM, das heißt Daves Quality Meats und ist eine Marke die eigentlich aus der Punk- und Skateszene Manhattans kurz nach dem Millenium kommt. Das Motto der Firma läuft darauf hinaus, ihren Wurzeln der Skatewear treu zu bleiben und genau dadurch sind sie eien der bekannteren Marken in der New Yorker Szene für Sneakers und Streetwear. In Europa bekommt man von den Jungs eigentlich nur was mit, wenn sie gerade Kooperationen mit Adidas oder Niké am Start haben.

Wenn man ein wenig Einblick in die Trends von Streetwear haben will, dann sollte man sich auf jeden Fall die Lookbooks von solchen Firmen aus Übersee anschauen, denn gerade im Bereich Streetwear schwappen die Trends oftmals aus den USA zu uns herüber, gerade auch deswegen weil dort viele der Idolfirmen ihrer Abkömmlinge aus Europa beheimatet sind.

Im DQM Lookbook finden sich ein paar wirklich schlichte Chinos, karierte Hemden und Ghettostyle-Ziphoodies. Im Prinzip nichts wirklich neues was wir nicht schon gesehen. Gerade die Ziphoodies sind bei uns ja nich unbedingt so beliebt und gehen eigentlich eher als Pullover ohne Kapuze über die Ladentheke. An sich sieht das ganze Lookbook nach sehr klassischer Skatewear aus, vielleicht ist das auch eine bewusste Rückkehr zu alten Idealen. Wenn man sich die Firmenphilosophie durchliest, dann macht das auch durchaus Sinn.

[siehe auch: uristocrat, hypelg, thisisslavie]

[Bilquelle: dqm]