Ich zeige hier ja oft irgendwelche neuen Styles und Trends und liefere die passenden Modelle verschiedener Marken immer gleich dazu. Manchmal schreib ich dann auch die Preise dazu und eigentlich ist es mir gar nicht so sehr aufgefallen, bis ich auf einen Artikel in der GQ gestoßen bin. Es gibt inzwischen anscheinend eine Menge Hersteller, die ihre Preise auf ein realistisches Niveau herabsetzen. Wenn man sich normalerweise High Fashion Styles zulegt, bezahlt man für Hosen schonmal irgendwas zwischen 100 und 500 Euro und für Jacken ähnliche Preise und das oft auch ohne dass die Materialien die Preise rechtfertigen.
Vielleicht liegts an der Wirtschaftskrise oder dem steigenden Konkurrenzkampf unter den Herstellern, wir als Kunden können nur gewinnen. Das tolle daran ist, dass viele der Sachen ganz und gar nicht kitschig oder billig wirken. Die Wayfarer Brillen die ich letztens vorgestellt hab, kosten nur ca. 60 Euro und sehen trotzdem aus wie die Modelle für 200 Euro.
Als glänzendes Beispiel dieses Trends gilt natürlich H&M, die mit Umsatzsteigerungen im zweistelligen Bereich für 2009 rechnen. Im Ausland gibt es zum Beispiel auch noch FCUK, die den High-Fashion Modetrends folgen und trotzdem wenig Geld für ihre Klamotten verlangen.
Natürlich muss man den Artikel auch mit ein wenig Skepsis betrachten, denn so schnell werden etablierte Marken nicht ihre Kunden verlieren, nur weil sie doppelt so teuer sind wie andere. Denn wenn man mit einer Marke ein Lebensgefühl verbindet, dann kauft man auch immer wieder Sachen von denen.
[siehe auch: indianfashion, styleim]
[Bilquelle: FCUK]








