Mit ‘Look’ getaggte Artikel

Stussy und Levi’s

Sonntag, 11. Juli 2010
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Mutig, mutig, manch ein Jeanstrend.

Lange gabs keine expliziten Artikel über Jeans hier bei uns und das liegt wohl hauptsächlich daran, dass ich mit dem Destroyed Look der meisten neuen Exemplare nicht einverstanden bin. Die Labels versuchen sich hier im Prinzip nur durch ihre Zerstörungswut gegenseitig zu übertreffen, aber vielleicht hat sich inzwischen ja was geändert? Denkste… es geht weiter so, gerade hab ich ein Exemplar von Clot und Levi’s mit dem hübschen Namen “Black Sun Survivor” gesichtet, das als gutes Beispiel dafür dient, was sich die Labels inzwischen trauen, riesige weiße Aufnäher mitten auf dem Knie, persönlich finde ich das zwar jenseits von Gut und Böse, einen gewissen Einfallsreichtum muss man den Leuten hier aber durchaus zugestehen.

Auch Stüssy hat zusammen mit Levi’s ein paar 505s entworfen und rausgekommen ist ein Destroyed Look mit bunten innen gelegenen Aufnähern. Sieht natürlich auch wieder sehr interessant aus, aber dabei frage ich mich immer, wer trägt denn sowas eigentlich und ob man das mit gutem Gewissen kaufen könnte. Solche Art von Jeans passt tatsächlich irgendwie nur zu extremeren Party- oder Nischenoutfits und ist nicht für den Casual Bereich ausgelegt. Gerade das ist sicher der Fakt mit dem wir uns abfinden müssen, die Jeans auf dem Casual Markt gibts immer noch, wie man an den Diesel Jeans bei Stylight sieht, aber die Releases auf dem Markt sind unauffällig und leise, während die Releases für High Street und ähnliches immer Aufsehen erregen und so eher im Kopf bleiben.

[siehe auch: sidewalkhustle, kuhvet]

[Bildquelle: highsnobiety, mylifesmuse]

The Week

Sonntag, 30. Mai 2010
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Stay Gold sagt Benny Gold!

Endlich mal wieder eine Woche mit schönen Releases, man merkt dass die Frühjahrsmüdigkeit langsam vorbeigeht.

Auch wenns diese Woche schon einen Artikel für 2 neue Schuhe von Vans gab, es nimmt kein Ende. Vans hat es sich wohl zur Aufgabe gemacht von seinen erfolgreicheren Sneakermodellen Reissues rauszugeben, damit auch Fans der älteren Modelle noch einmal in den Genuss kommen können neue Sneaker im alten Look zu haben. Das neueste Reissue ist das vom Old School.

The North Face Purple Label setzt seine kleine “Old Kilim” Kollektion fort, zu der Rucksäcke und Taschen im Look von lettischen Webereien zählen. Wirkt recht ungewöhnlich für die sonst so funktional betonte Firma.

Die Sommerkollektion von den Warriors of Radness ist zwar grad rausgekommen, trotzdem arbeiten die Jungs jetzt mit einem japanischen Modehändler zusammen und bringen mit ihm auch noch eine kleinere Kollektion raus, die ein wenig mehr Vintage versprüht, als das was wir von den Warriors gewohnt sind.

Benny Gold hat eine Serie von T-Shirts mit lustigen goldenen Flugzeugen, die jede Saison von einem neuen Künstler interpretiert werden. Auch diesmal gibts wieder ein frisches Flugzeug, so sollte Design immer aussehen.

Wer beim Clubbing entweder richtig auffallen will oder gern auf Star Wars Partys geht, den dürften die Diet Butcher Slim Skin Hi Top Sneakers interessieren. Ein einzigartiger 70er-Jahre-Synthetikbootslook gepaart modernem Design machen die Sneaker zu viel mehr als nur einem Schuh.

Und schließlich das verborgene Highlight der Woche. Nichts ist langweiliger als standardkonforme T-Shirts mit Sprüchen, die zum Nachdenken anregen sollen. Dass ein T-Shirt nicht immer nett sein muss zeigt SSUR mit seiner Sommerkollektion an Shirts, die nicht immer ganz jugendfrei sind.

[Bildquelle: highsnobiety]

Bagua Schuhe 2010

Montag, 05. April 2010
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inspiriert von den Samurai und frisch aus Frankreich: die Frühlingskollektion von Bagua

Inspiriert von chinesischen Kung-Fu-Latschen hat das französische Label Bagua jetzt eine kleine Serie von Schuhen herausgegeben, die einen extrem relaxten Look haben.

Auf den ersten Blick musste ich ehrlich gesagt eher an die Pantoffeln meines Opas denken, als an trendige Schuhe, aber der Eindruck entsteht nur, wenn man zu lange Hosen zu den Schuhen trägt. Insgesamt erinnern die Teile ein wenig an die Vans Slipons, haben aber einen noch geschmeidigeren Schnitt und durch die fehlenden Nähte einen ganz besonderen Look.

Das feine Stoffmuster fällt je nach Farbe mehr oder weniger auf. Dabei finde ich die hellgrauen eigentlich am besten, weil die Schuhe durch die hellere Farbe auch frischer und jünger wirken.

Alles in allem, passen die Teile super in den Sommertrend, zu ein paar coolen Surfshorts oder einfach nur hochgekrempelten Baumwollhosen findet man sicher nichts besseres. Die Teile wären schon jetzt meine Favoriten für den Strand und sind eine tolle Alternative zu Flip Flops, die inzwischen ja auch nichtmehr wirklich trendig sind, wer also mit ein wenig Einzigartigkeit punkten will im Sommer, sollte sich diese tollen Sliponschuhe zulegen.

[siehe auch: creativeroots]

[Bildquelle: bkrw]

Und wieder die Asiaten

Donnerstag, 04. März 2010
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Schon wieder Streetwear aus Asien?

Irgendwie schon komisch, diesen Sommer scheint viel gute Mode aus Asien zu kommen. Base Control, ihres Zeichens Japaner, versuchen sich an einer auffälligen Streetwearkollektion im Stil der vergangenen Jahre. Also spielen kräftige Farben und starke Musterung, wie der Casual Look der Klamotten.

Zu sehen sind hauptsächlich relativ weit geschnittene Shirts, die den Casual Look der Kollektion erzeugen. In Verbindung mit dreiviertel langen Hosen und klassischen Shorts ergibt das dann einen sommerlich Look, der eigentlich ziemlich nach Standardstreetwear aussieht. Im Gegensatz zu vielen anderen Streetwearlabels sind die Basics aber auch sehr schlicht designed, so dass der Look etwas gradliniges bekommt, was in Kombination mit dem Casual Outfit einen schönen Kontrast erzeugt.

Die Kombination ist aber auch sicher nicht für jeden was. In dem Preview kommt sie glaube ich nur so gut rüber, weil das Model geschickt gewählt wurde und an sich interessant genug ist um das doch sehr schlichte Outfit zu ergänzen. Wer also eher ein Mauerblümchen ist, sollte bei Streetwear eher noch ein wenig dicker auftragen als hier, wenn er auffallen will.

Ansonsten hat Base Control nichts wirklich falsch gemacht, allerdings auch nichts weltbewegend neues geleistet, halt nur eine Kollektion die einfach schön anzusehen ist.

[siehe auch: formatmag]

[Bildquelle:slamxhype]

Ratten

Samstag, 20. Februar 2010
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lässiges Vintage aus Japan

Rats ist ein japanisches Label, das Sachen im amerikanischen Vintagestyle herstellt. Und da die Jungs mit ihrem aktuellen Preview einen sehr authentischen amerikanischen Look erschaffen haben, dürft ihr heute hier auch ein paar der Bilder bewundern.

Was macht den Stil der Kollektion aus? Nunja, klar dass hier eigentlich nur Jeans zu sehen sind, das ist natürlich Standard, aber den speziellen Look erreichen die Japaner größtenteils durch die auf alt getrimmten Hemden, die entweder mit gestickten Logodetails versehen oder grob gemustert sind. Ansonsten gehören Polohemden natürlich genauso zur Kollektion, allerdings natürlich nur in Schwarz und weiß. Kein Lila wie bei H&M.

Wichtigstes Accessoire aus der Zeit scheint der Pork-Pie-ähnliche Hut zu sein, der natürlich zur lässig getragenen Sonnenbrille gehört.

Wir sehen mal wieder, dass in Asien im Moment durchaus amerikanischer Style angesagt ist, denn das ist ja nun nicht die erste Kollektion in dem Stil, die ich hier vorstelle. Wer hierzulande mit dem Gedanken spielt, sich so zu kleiden, muss auf jedenfall die richtige Einstellung und Ausstrahlung mitbringen. Ein verklemmter Deutscher mit Pork Pie und Sonnenbrille bleibt nunmal ein verklemmter Deutscher. Also nur was für lässige Typen.

[siehe auch: slamxhype]

[Bildquelle: formatmag]

Nichts für Pazifisten

Freitag, 11. Dezember 2009
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ein etwas krasseres Beispiel des Military Look aus den Winter-Previews

Wir haben uns in letzter Zeit eigentlich alle Trends für den Winter angeschaut, von Trenchcoats über Jeans bis hin zu Knitwear. Das sind die Sachen die tatsächlich schon Wirklichkeit sind. Auf den Mailänder Modeschauen im Sommer sah es aber eigentlich eher anders aus. Dort wurde für den Winter ein heftiger Military-Look(D&G, Burberry Prorsum usw.) prophezeit. Im Gegensatz zu den anderen Trends hat sich der aber nicht ganz durchsetzen können, da er wohl doch noch ein Stück krasser ist. Immerhin sieht man ab und zu tatsächlich Celebrities aus Musik und Fernsehen mit geknöpften Jacken im Militärstil bei öffentlich Events. Gerade auch durch Michael Jacksons neue Berühmtheit hat der Look wohl unter den Promis eine gewissen Anerkennung gefunden.

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und die Umsetzung von Burberry Prorsum auf abgeschwächte Art

Aber was gehört denn nun eigentlich zu einem ordentlichen Military Look? Früher hätte man gesagt, ganz klar ein Ganzkörpercamouflageanzug, aber das ist Vergangenheit, Military Look hat heute nichts mehr mit Camouflage zu tun, also hütet euch davor sowas zu tragen. Nein, der auffälligste Bestandteil sollte eine geknöpfte Jacke sein, die sich im Stil des Militärs aus dem letzten Jahrhundert hält. Obligatorisch sind natürlich die passenden Stiefel, die aber inzwischen sowieso jeder schon zu Hause hat. Auch die Hosen sollten eher vintage aussehen, also keine modern geschnittenen weiten Hosen oder gar Jeans. Man sieht schon, der Military Look bezieht sich hier eher auf das vergangene Jahrhundert und setzt damit eigentlich nur den Trend fort, dass die Designer sich immer ältere Epochen suchen, die sie wieder auferleben lassen wollen.

Bis jetzt ist mir noch niemand auf der Straße mit diesem Look begegnet und bei H&M gibts eigentlich auch keine entsprechenden Jacken. Das beides sollte als Indikator reichen, dass der Trend sich wohl noch nicht durchgesetzt hat und es diesen Winter auch nicht, wie versprochen, durchsetzen wird. Vielleicht nächsten Winter, falls den Designern bis dahin nichts neues einfällt.

[siehe auch: fashionbeans]

[Bildquelle: fashionandbeauty]