Mit ‘Hose’ getaggte Artikel

Outlier 2010 funktionale Khakis

Mittwoch, 26. Mai 2010
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Khakis zum am Strand rumtoben, das hat die Welt gebraucht!

Okay ich gebs zu, selten klang eine Überschrift so uncool, wie die hier. Manchmal muss man einfach mal genauer hinschauen, um die Coolness hinter etwas zu erkennen und genauso ist es bei dem neuen Release von Outlier.

Das Label hatte erkannt, dass normale Khakis ein ganz einfaches Problem haben, sie sind nicht robust und werden viel zu schnell dreckig. Deswegen zieht man normalerweise schwarze Hosen oder Jeans vor, bei denen es nichtmal auffällt, wenn sie dreckig werden.

Dabei gab es in den 70ern schonmal Khakis aus 60% Baumwolle und 40% Nylon, die viel robuster und schmutzabweisender waren, als normale Khakis. Genau auf diesen Punkt hat man sich bei Outlier wieder besonnen und mit ein wenig Veränderung ein paar Khakis mit ähnlichen Eigenschaften rausgebracht.

Durch eine zusätzliche Nanobeschichtung erhöht Outlier sogar noch einmal die Schmutzresistenz und wirbt mit einem sich selbst reinigenden Material. Nungut, wir wissen alle, wie ernst man solche Werbeaussagen nehmen darf, aber wenn die Teile schon nicht ganz so schnell dreckig werden, ist das schon eine Revolution.

Gutes Aussehen kann man den Hosen auf jeden Fall nachsagen und das Fotoshoot verdeutlicht auch nochmal, dass es hier um Khakis geht, die wirklich in jeder Situation getragen werden können und nicht nur beim Cocktailabend mit Anzug drüber.

[siehe auch: prollyisnotprobably]

[Bildquelle: outlier]

Nicholas K Herbst 2010

Dienstag, 20. April 2010
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frischer Winterlook von Nicholas K

Schön, dass es in den ganzen Herbstkollektionen endlich mal einen Lichtblick an Design und Ideenreichtum gibt. Während andere Designer sich eher an geradlinigen futuristischen Designs oder extremen Retro versuchen, macht Nicholas K sein ganz eigenes Ding und das kommt gut an.

Der Designer präsentiert eine coole Mischung aus Leder- und Knitwear. Dabei sieht man hier die Layering Technik aus dem letzten Winter in perfekter Ausführung und viel Ideenreichtum.

Basis der meisten Outfits bilden hier verschiedene weit geschnittene Retrohemden. Kombiniert mit der Knitwear darüber ergibt sich bei den Outfits nicht nur ein tief gehender Look, sondern die einzelnen Schichten bleiben trotzdem sehr gut zu erkennen.

Dazu kommen dann noch Hosen, die ein wenig wie die Drop Crotch Hosen geschnitten sind und das Bild perfekt ergänzen.

An sich ist hier nirgends etwas richtig neues enthalten, aber die Liebe und das Detail mit dem alle Sachen angefertigt sind, machen die Kollektion einfach einzigartig frisch und lebendig, obwohl es sich hier ja wirklich um die Kollektion für den Herbst und Winter handelt.

[siehe auch: hypebeast]

[Bildquelle: pinstripemag]

Nano Universe und Champions Cropped Pants

Freitag, 26. Februar 2010
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Nano Universe und Champions setzen ihre erflgreiche Zusammenarbeit jetzt mit ein paar Dropcrotch Hosen fort.

In letzter Zeit hab ich mich beim Betrachten von Laufstegkollektion öfter gefragt, wie die Dropcrotch Hosen eigentlich irgendwann mal in den Mainstream und Streetwear passen sollen. Ein freundlicher Leser hatte mich ja schonmal darauf hingewiesen, dass diese Hosen in die Kategorie “Geppebba” fallen und ein komplettes Hosensegment darstellen. Umso wichtiger wird es also mal zu sehen, wie das im echten Leben aussehen kann. Wenn man nach Geppebba sucht, findet man größtenteils allerdings irgendwelche Ballonhosen, die sich nicht wirklich an aktuellen Modetrends orientieren.

Ganz anders geht es da im Preview zur Kooperation von Nano Universe und Champions zu, die 3 neue Dropcrotch Hosen zeigen. Die dunkelste von den dreien gefällt mir persönlich hier auch am besten, denn durch die unaufdringliche Farbe, kann man die ganz gut als Basic zu vielen anderen Sachen benutzen. Auffallend ist, dass hier auch ein wenig Military mit den Taschen verarbeitet wurde, was aber nicht störend auffällt, da die Integration sehr unauffällig ist. Letztendlich wissen wir ja ein Plus an Stauraum in den Hosentaschen zu schätzen, nur zu sehr ausbeulen sollte man die dann sicher nicht.

Die Farben orientieren sich passend dazu auch am Wald und die Länge der Hosen hält sich an den aktuellen Trend für den Sommer, bei dem man die Hosen nur ein kleines Stück hochkrempelt.

[siehe auch: diamond-surplus]

[Bildquelle: hypebeast]

Krokodil in Rot?

Montag, 08. Februar 2010
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Da würde ich mein T-Shirt auch nach unten ziehen!

Lacoste Red, das ist der Name einer neuen Kollektion von der bekannten Marke mit dem Krokodil. Als ich das gelesen hab, war ich ehrlich gesagt schon voreingenommen, denn jetzt mal im Ernst, Lacoste Schuhe sind nicht gerade der Renner, eher Ladenhüter, die man dann irgendwo auf dem Wochenmarkt an einem Billigschuhstand findet.

Ganz offensichtlich zielt die Kollektion auf eine junge Käuferschicht ab. Was man modisch auf den Bildern dann zu sehen bekommt ist aber eigentlich eher ein Flop. Ausgelutschte Farben aus den Vorjahren im gestreiften Polohemdstil. Irgendwie sehen fast sämtliche Oberteile aus, als wären sie aus der Grabbelkiste gegriffen und anschließend noch 100 Mal gewaschen worden. Für den aktuellen Trend weisen die Hosen dann noch den falschen Schnitt auf, denn die sind hier komplett eng, also auch im Schritt, so wie wir die Mode vor 2 Jahren mal hatten.

Das einzige Teil an dem es im Prinzip nichts zu meckern gibt ist wohl die Jeans, aber das ist wohl auch nicht wirklich eine Kunst.

Hier kann man der jungen Käuferschicht also durchaus auch mal davon abraten, etwas zu kaufen. Meiner Meinung nach hat man bei Lacoste einen der Schuhdesigner, die gerade verfügbar waren dafür eingesetzt eine komplette Kollektion zu entwerfen und das ist mal gründlich in die Hose gegangen. Vor 5 Jahren mag es ja gereicht haben, einfach nur knallige Farben auf alte Klamotten zu tun und schon war die Kollektion trendig, aber heute braucht es schon ein bisschen mehr Design um in der Masse aufzufallen, da helfen die Hintergrundbilder im Comicstyle auch nicht mehr.

[siehe auch: kstreetwear]

[Bildquelle: bkrw]

Sophnet Frühling 2010

Samstag, 30. Januar 2010
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Kurze Hosen und Sakko sind im Sommer absolut in!

Ein sehr umfangreiches Preview seiner neuen Frühlingskollektion hat jetzt das japanische Label Sophnet rausgebracht. Die Kollektion gehört in den Bereich casual Wear und ist sehr vielfältig. Der positive Aspekt der Kollektion ist, dass alle Kleidungsstücke vielseitig kombinierbar sind. Das liegt andererseits allerdings daran, dass man sich wohl nicht so recht für einen Trend entscheiden konnte, dem man folgt. Muss man ja letztendlich auch nicht.

Der Grund warum ich diese Kollektion vorstelle sind aber nicht die bunt durcheinander gewürfelten halb-modernen H&M-like Outfits, sondern die Kombinationen mit Sakko und kurzer Hose. Schon letztes Jahr haben wir öfter gesehen, dass gerade diese Kombi zum Sommerhit werden könnte und das hier ist jetzt auch die erste Stelle, an der ich euch mal Bilder davon zeigen kann, die kein Vintage enthalten und als All-Day-Wear taugen könnten.

Hier wird auch nochmal an den 2 Modellen ganz klar gemacht, dass man nicht eingeschränkt wird in der Farbwahl. Hosen und Shirt müssen nicht gleichfarbig zum Sakko sein. Allerdings fällt auch auf, dass die Struktur zumindest gleich gewählt wurde, damit das ganze ein wenig zusammengehöriger aussieht.

Gerade ohne Hemd, aber mit T-Shirt kommen die Linien der Sakkos voll zum tragen, ohne von irgendwelchem anderen Firlefanz gestört zu werden. Also ich begeb mich schonmal auf die Suche nach meinem Sommersakko!

[siehe auch: e-styling]

[Bildquelle: highsnobiety]

Roc Star Frühling 2010

Montag, 25. Januar 2010
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bunter Hiphop-Style von Roc Star

Wenn das japanische Label Roc Star seine neuen Kollektionen zeigt, dann gibt es meisten einen Aha-Effekt. Auch wenn der nicht immer positiv ausfällt, so ist eine gewissen Überraschung doch immer vorhanden. Auch für Frühling und Sommer beweisen die Japaner wieder, dass sie entweder die Könige des Stilbruchs sind oder in Asien eine andere Mode in ist als hierzulande.

Also ein paar von den Sachen hatte ich ja schon davor in einigen Previews gesehen, weil Roc Star erst nach und nach einzelne Teile enthüllt hatte. Und so hatte ich eigentlich nicht gedacht, dass man die Batman-Shirts mit den Baumfällerjacken kombiniert. Sieht schon teilweise ziemlich komisch aus, vor allem, wenn man die Jacke dann auch noch in die Hose steckt. Das ist so ähnlich wie die Hosen in die Socken stecken und geht eigentlich gar nicht. Zumal das dem allgemeinen Trend in Richtung Casual Wear widerspricht, bei dem das getragene eher lässig aussehen soll. Obwohl die Designs nicht streng oder langweilig aussehen, sieht die Mode dennoch irgendwie so aus, als hätte man sich extrem angestrengt, damit aufzufallen.

Irgendwie erinnert die Kollektion an 90er-Jahre Hiphopvideos, buntes Allerlei übereinandergewürfelt. Allerdings hat man sich die modischen Trends hier schon bewusst gemacht. So sind zumindest Drop-Crotch-Hosen zum Standard bei Roc Star geworden. Andere modische Trends scheint man bewusst umzukehren, so tragen die Models alle Sonnenbrillen mit runden Gläsern, wie sie in den 90ern in waren, von den Dockarbeiterschuhen mal ganz zu schweigen.

Bewusster Stilbruch, um aufzufallen, das ist schon die Zusammenfassung zur ganzen Kollektion.

[siehe auch: mandiefresh]

[Bildquelle: purplecuffs]

Bogetta Veneta in Mailand

Donnerstag, 21. Januar 2010
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Hängender Schritt und Stoffhose, der Look der Zukunft?

Nutzen wir die Welle der News aus Mailand doch gleich aus und schauen uns weiter die Kollektionen für den nächsten Herbst an. Eigentlich hab ich ja inzwischen gedacht, das mit den Drop-Crotch-Hosen, also Hosen mit hängendem Schritt, hätte sich wohl erledigt gehabt und wäre nur eine kurze saisonale Erscheinung gewesen, kommt es vielleicht doch ganz anders.

Bogetta Veneta zeigt in seiner gesamten Kollektion fast ausschließlich Drop-Crotch-Hosen. Okay, Bogetta Veneta ist jetzt nicht Gucci oder Versace, aber mal ehrlich, die beiden letzteren sind sowieso weiter von der Mainstream Mode entfernt als H&M von handgemachter Kleidung.

Zwar hängt der Schritt nicht ganz so extrem durch, wie wir das schon manchmal gesehen haben, aber es lässt sich eindeutig erkennnen, dass alle Hosen im Schritt sehr weit geschnitten sind und an den Beinen eher enger anliegen. Das wird ja auch jetzt schon langsam zum gewohnten Bild bei neuen Jeansdesigns.

Ansonsten ist die Kollektion von Bogetta Veneta doch sehr exzentrisch, sehr military-lastig und dunkel. Die schon in den letzten Artikeln erwähnten Boots über den Hosen sieht man genauso, wie die Military Style Jacken.

Die Frisuren der Models lassen darauf schließen, dass der Designer selbst, die goldenen Jahre der Mode wohl in den 60ern in den USA sieht und ein paar Modelle der Hosen mit glänzenden Stoffen erinnern tatsächlich an diese Zeit.

[siehe auch: menmodels]

[Bildquelle: runway2reality]

Fashion Week in Mailand 2010

Dienstag, 19. Januar 2010
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Sieht ganz normal aus, bis auf die Schuhe!

So, wie schon angekündigt, gibts diese Woche ein paar Infos und Meinungen zu der Fashion Week in Mailand. Beispielhaft schauen wir uns heute mal das Herbstpreview von Dolce & Gabbana an, die ihre Kollektion bei der Fashion Week präsentierten.

Als ich mir die Bilder das erste mal durchgeschaut hab, musste ich mit Erschrecken feststellen, dass schwarz die Farbe des Herbst und Winter sein wird. Man kann seitenweise Fotos durchblättern und sieht fast nur schwarze Kleidung. Zwar ist Highstreet und High Fashion schon immer von Anzügen geprägt, aber auch die müssen ja nicht unbedingt schwarz sein. Apropo, bei dem was man bei den Anzügen so sieht erkennt man, dass der Anzug mit 2 Knöpfen immer noch ein absolutes Muss ist, ihr braucht den aus diesem Jahr also nicht wegschmeißen.

Auch sehr auffällig ist der Stil der Schuhe. Die Boots gehen immer mehr in Richtung Military und werden zum Großteil über den Hosen getragen. Während man sonst auf den Laufstegen eher schlichte Lederschuhe unter der Hose sah, nehmen die Lederstiefel über der Hose rasant zu.

Eine weitere Sache die stark im Kommen zu sein scheint ist der Destroyed Look, den wir bei den Jeans ja schon erlebt haben und den D&G bei der Fashion Week in Perfektion vorführt. Zusätzlich sieht man den Look jetzt auch bei Oberteilen wie zum Beispiel den Lederjacken und Shirts. Ja selbst die Boots sehen inzwischen aus wie Arbeitsstiefel nach einem 12-Stunden-Tag. Ehrlich gesagt sieht das so aus wie Mode für Leute, die vergessen haben was echte Arbeit ist, aber so aussehen wollen als wüssten sie es.

Ansonsten kann man sagen, ist die Texturierung der Kleidungsstücke quer durchs Beet gewählt. Hauptsache scheint hier zu sein, dass der Stoff eine erkennbare Texture hat. Ungemusterte oder untexturierte Stoffe sieht man fast gar nicht mehr, glänzende Synthetik scheint mittlerweile out zu sein.

[siehe auch: ivankay]

[Bildquelle: mjcedeno]

Burberry Prorsum Herbst 2010

Freitag, 27. November 2009

Nanu, Herbst 2010, hab ich mich vertan? Nein ganz und gar nicht, Burberry stellt jetzt schon seine Prorsum Kollektion für nächsten Herbst vor. Egal ob das nun Größenwahn oder Genialität ist, es ist eine der ersten Kollektionen von namenaften Designern die für Herbst 2010 veröffentlicht wird und deswegen sollten wir uns die unbedingt mal anschauen, gerade auch da Burberry ja eine interessante Vorgeschichte hat und erst vor kurzem wieder auf dem Markt durchgestartet ist.

Als erstes fällt beim Durchsehen der Kollektion eigentlich auf, dass Burberry hauptsächlich auf Ton-in-Ton-Farbgestaltung setzt. Die Oberteile heben sich farblich nur leicht von den Hosen ab und haben insgesamt immer den gleichen Farbton wie die Hosen. Das entspricht nicht unbedingt dem diesjährigen Trend in dem man durchaus auch andersfarbige Jacken über den Basics trägt.

Bei den Hosen geht es bei Burberry in Richtung leichter Canvas-Anzugshose, was aber auch nicht verwunderlich ist, da Burberry ja eher vom alt ehrwürdigen englischen Stil geprägt ist. Lederstiefel sieht Burberry anscheinend genauso im Trend, wie dieses Jahr und hat alle seine Models mit schwarzen Lederschuhen ausgestattet.

Vom altbekannten Burberrymuster scheint man sich immer weiter zu distanzieren. Klar, der Markt ist teilweise übersättigt mit billigen Kopien, die sich negativ auf das Original ausgewirkt haben.

Das einzige was man als interessanten neuen Fakt aus der Kollektion mitnehmen kann, ist meiner Meinung nach die Ton-in-Ton-Farbgestaltung der Kollektion.

[siehe auch: dertrendsetter]

[Bildquelle: uristocrat]