Mit ‘Europa’ getaggte Artikel

Masterpiece Winter 2010

Freitag, 27. August 2010
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Perfekt an die Umgebung angepasst.

Masterpiece ist eine der asiatischen Marken von der man regelmäßig die Lookbooks bewundern darf. Auch wenn ich mich oft gar nicht so sehr für japanische Styles begeistern kann, ist es doch immer wieder interessant zu sehen, was da aus Fernost eigentlich im High Quality Bereich an Mode rüberkommt, denn sonst sieht man ja meistens nur irgendwelche Billigkopien. Im vergangenen Jahr war die asiatische Streetwear eher bunt und kitschig, völlig übertrieben und untragbar, dieses Jahr wurde das Ganze dann ein wenig abgeschwächt und die Asiaten sprangen meistens auf die Vintage-Welle auf, wobei auch ein paar echt seriös wirkende Lookbooks entstanden sind.

Jetzt schließlich wird es wieder ein wenig moderner und man sieht wieder bei mehr Labels genau wie bei Masterpiece Kollektionen, die von amerikanischen 90ern inspiriert zu sein scheinen. Halt ein wenig Camo, dicke Synthetikjacken und Holzfällerhemden in einem ganz bunten Mix, vielleicht nicht mehr ganz so bunt wie früher und nicht mehr ganz so Vintage wie vor kurzem, sondern irgendwas dazwischen.

Masterpiece hat hier ganz lustige Outfits aus verschiedensten Materialien zusammengestellt. Mir persönlich wirken die Styles aber ein wenig zu billig, weil sie schon dick auftragen, dabei aber sehr unbeholfen wirken. In Europa brauchen wir halt immer noch ein wenig mehr Understatement.

[siehe auch: bandanafever]

[Bildquelle: eastfashioncollective]

Johnny Cupcakes on Tour

Montag, 15. März 2010
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Bald geht es los, Johnny Cupcakes geht auf Amerikatour

Johnny Cupcakes, ist in Europa nicht allzu bekannt, in den USA aber nahezu eine T-Shirt-Legende und dazu verkörpert er auch den amerikanischen Traum, es mit einer guten Idee zu Wohlstand zu schaffen. Anscheinend hat es schon gereicht, bei einem Totenkopfsymbol den Kopf durch einen Muffin zu ersetzen und schon läuft das T-Shirt-Geschäft. Naja ganz nebenbei sind die Designs natürlich auch sehr einfallsreich und gut gestaltet, zudem werden alle Produkte bei Johnny Cupcakes in den USA hergestellt und durch ein kleines Familienunternehmen vertrieben. Das klingt vertrauenserweckend und verspricht gute Qualität.

Da das Geschäft jetzt so gut läuft scheint der Gründer aber den Kontakt zu seinen Kunden zu verlieren und so will er ganz wie zu Beginn seiner Karriere wieder ein paar T-Shirts in den USA auf der Straße aus dem Koffer heraus verkaufen. Ja genau, so läuft es in den USA manchmal, wenn man ein gutes Produkt an den Mann bringen will, verkauft man es auch einfach mal auf der Straße. Klar, dass mit der zunehmenden Berühmtheit von Johnny Cupcakes jetzt auch der Verkauf besser ausfällen wird, aber interessant wird diese Tour durch die USA allemal, denn Johnny lässt uns mit einem Videotagebuch daran teilhaben. Ganz nebenbei werden auch noch 10 neue Items aus der Kollektion vorgestellt, man darf also gespannt auf die ersten Videos warten. Hier gibt es erstmal nur einen ausführlichen Trailer:

[siehe auch: highsnobiety]
[Medienquelle: johnnycupcakes]

Diesel Time Zone

Montag, 01. Februar 2010
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Modernes Design im alten Look und vielen Features, die Time Zone von Diesel

Achja, lange hatten wir keine coole Uhr hier udn das liegt wohl hauptsächlich daran, dass ich diese kleinen bunten quietschigen Uhren nicht leiden kann. Und warum für eine minimale Anzeige der Zeit dann auch noch maximal viel Geld bezahlen? Okay okay, Design und so, klar wer darauf Wert legt, dem ist auch sicher nichts zu teuer, für mich liegt der Schwerpunkt bei einer Uhr aber durchaus auch auf dem was angezeigt wird.

Die Diesel Time Zone erfüllt diese Anforderungen die ich an eine Uhr stelle fast komplett. Sie zeigt 4 Zeitzonen und das Datum an und hey das ist doch schonmal eine tolle Sache. Mir ist schon klar, dass eigentlich kaum jemand mehr als 2 Zeitzonen benötigt und das schon gar nicht in Europa, aber immerhin bekommt man hier eine Menge Funktionalität. Selbst die Stoppuhrfunktion fehlt nicht, trotz der Überladung mit Zeitzonen. Am Besten an dem Ganzen ist natürlich, dass die Uhr trotz der ganzen Features sehr analog aussieht.

Hier haben wir ein klassisches Beispiel von gutem Design gepaart mit viel Funktionalität. Und hier sieht man auch ganz klar, gutes Design muss weder quietschig bunt, noch klassisch silber glänzend langweilig sein.

[siehe auch: geeky-gadgets]

[Bildquelle: flylyf]

The Week

Sonntag, 03. Januar 2010
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frische Farbe im Winter, die neue Frogskin von Oakley

Wieder Sonntag und wieder eine Woche vorbei. Dabei war es diesmal doch gar nicht so schwer, denn die meisten hatten Urlaub und haben die Feiertage genossen, eigentlich ging es ja auch mal wieder viel zu schnell.

Wir haben den coolen Adidas Silas angeschaut, eine kubanisch angehauchte Kollektion von Bebop gesehen und das Preview der Jordans Kollektion vorgeführt. So viele gute Themen gab es eigentlich selten in einer Woche. Aber hey damit noch nicht genug, wer es noch nicht bemerkt hat, unsere Posts hier werden jetzt auch über facebook und twitter verbreitet, so seht ihr immer sofort wenn ein neuer Post kommt auch ohne RSS nutzen zu müssen. Die Links dazu befinden sich rechts oben auf der Seite.

Aber was gab es denn sonst noch so?

Vans hat mal wieder Einfallsreichtum bewiesen und eine exklusive Version der Sk8-Hi aus Hochglanzleder rausgebracht. Die Teile sind auch nur in Japan erhältlich, wobei ich auch bezweifle, dass die hier einen großen Absatz finden würden, da glänzendes Leder in Europa im Moment nicht gerade gefragt ist.

In Andenken an den kürzlich verstorbenen Erfinder der Niké Air, Frank Rudy, hat Niké für das aktuelle Jahr die Kollektion “Fresh Air” angekündigt.

Lange hatten wir keine coolen Sonnebrillen hier. Oklay hat von seinen altbekannten Frogskin Brillen ein paar neue in einem coolen Limegreen veröffentlicht.

Michal von LaMJC hat ein Streetwearrückblick in Form eines Buches für das Jahr 2009 veröffentlicht. All Gone 2009 heißt das Stück und ich bin schon sehr gespannt auf das Review und was da so drin steht.

Im Bereich Mainstream Fashion hat Topman noch ein Preview für die Frühlingskollektion geliefert. Da die Kollektion nichts neues bringt, hab ich den kompletten Bericht auch ausgelassen, trotzdem lohnt es sich mal reinzuschauen.

Ein grüner Elefant

Dienstag, 24. November 2009
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grüne Jeans gibts auch in blau

Gute Jeans sind nie leicht zu finden. Entweder sie sind zu dunkel, zu eng, zu teuer, zu leicht zerstörbar oder einfach falsch geschnitten. Auf meinen Streifzügen durch die Öko- und Organic-Wear-Welt bin ich auf eine stylische kleine Marke gestoßen, die anscheinend immer noch eher Geheimtipp als Mainstream ist. One Green Elephant ist eine Marke die sich stark von asiatischer Mode beeinflussen lassen und demnach auch asiatische Jeans verkaufen. Bevor jetzt wieder irgendwelche Vorurteile kommen von wegen, das kommt aus Asien, also kanns ja nichts taugen, One Green Elephant ist anscheinend nicht so eine Firma. Man ist hier auch nicht nur in Fernost unterwegs, sondern hat auch Firmensitze in ganz Europa, lediglich die modische Inspiration ist sehr geprägt von Asien.

Aber wie sieht die Mode in Fernost eigentlich aus? Meistens berichte ich ja eher über Modewellen die aus den Staaten oder dem europäischen Umland zu uns herüber schwappen, dabei gibt es im fernen Osten vielleicht noch mehr zu entdecken.

Aber weit gefehlt, die Kollektion auf der Webseite sieht eigentlich sehr europäisch aus, die Jeans sind im durchaus noch modernen washed-out Look und man entdeckt viele graue Basics und Lederjacken. Die Jacken könnten größtenteils auch von Diesel und Co. kommen.

Tatsächlich ist die Marke nur so interessant, weil sie echt trendige Jeans bietet, die dazu noch das Label “Go Green” tragen und somit ohne Einsatz von Pestiziden usw. hergestellt wurden, was doch mal eine gute Sache ist. Eine schöne Sache auch nebenbei, die Teile sind auch noch echt kostengünstig sogar in Deutschland zu haben, was man ja nicht von allen Stücken behaupten kann über die ich hier sonst schreibe. 

siehe auch: denimhunt, dealershop

[Bildquelle: onegreenelephant]

DQMs Winter Lookbook

Freitag, 20. November 2009

DQM ist vielleicht wenigen hierzulande ein Begriff und trotzdem eine tolle Marke, die im kreativen Sinne viel für die Streetwear leistet. DQM, das heißt Daves Quality Meats und ist eine Marke die eigentlich aus der Punk- und Skateszene Manhattans kurz nach dem Millenium kommt. Das Motto der Firma läuft darauf hinaus, ihren Wurzeln der Skatewear treu zu bleiben und genau dadurch sind sie eien der bekannteren Marken in der New Yorker Szene für Sneakers und Streetwear. In Europa bekommt man von den Jungs eigentlich nur was mit, wenn sie gerade Kooperationen mit Adidas oder Niké am Start haben.

Wenn man ein wenig Einblick in die Trends von Streetwear haben will, dann sollte man sich auf jeden Fall die Lookbooks von solchen Firmen aus Übersee anschauen, denn gerade im Bereich Streetwear schwappen die Trends oftmals aus den USA zu uns herüber, gerade auch deswegen weil dort viele der Idolfirmen ihrer Abkömmlinge aus Europa beheimatet sind.

Im DQM Lookbook finden sich ein paar wirklich schlichte Chinos, karierte Hemden und Ghettostyle-Ziphoodies. Im Prinzip nichts wirklich neues was wir nicht schon gesehen. Gerade die Ziphoodies sind bei uns ja nich unbedingt so beliebt und gehen eigentlich eher als Pullover ohne Kapuze über die Ladentheke. An sich sieht das ganze Lookbook nach sehr klassischer Skatewear aus, vielleicht ist das auch eine bewusste Rückkehr zu alten Idealen. Wenn man sich die Firmenphilosophie durchliest, dann macht das auch durchaus Sinn.

[siehe auch: uristocrat, hypelg, thisisslavie]

[Bilquelle: dqm]