Mit ‘Asien’ getaggte Artikel

Greenality und Fairtrade

Montag, 05. Juli 2010
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Nie gedacht, dass es so gut knallige Organic Cotton Fair Trade Shirts überhaupt gibt.

In letzter Zeit gibt es immer mehr Labels, die grüne Kollektionen entwerfen oder komplett auf Bio Baumwolle umstellen. Devilocks Kollektion “One” ist nur ein Beispiel dafür, hier soll Einigkeit für die Umwelt demonstriert werden und die Gewinne gehen an Umweltorganisationen.

Dass sowas auch mit deutschen Labels funktioniert zeigt Greenality. Das noch relativ junge Team der Marke versucht Umweltbewusstsein, eine positive Lebenseinstellung und Fair Trade zu verbinden. Alle Klamotten bei Greenality sind aus 100% Bio-Baumwolle und werden zu fairen Bedingungen hergestellt, also fernab von der sonst standardisierten Kinderausbeutung in Asien. Und trotzdem sind die Shirts zum Beispiel nicht teurer als das bei den namenhaften Giganten der Szene der Fall ist.

Der beste Wille und das schönste Konzept nützt natürlich nichts, wenn die Designs nicht gut sind, dadurch ist bestimmt schon so manches Projekt kaputtgegangen. Bei Greenality steht ganz eindeutig Qualität vor Quantität, die Designs sind absolut modern und sprühen nur so vor Ideen. Erstaunlicherweise haben sich die Jungs (und das Mädel) vom Label gar nicht mal so sehr auf eine Schiene wie Vintage oder Street Style spezialisiert, die Palette der Grafiken ist extrem breit.

Bei den Grafic Tees sieht man übrigens auch, was das 100% Attitude auf der Webseite bedeutet, denn jede Grafik hat einen Bezug zu Umweltschutz oder Fairtrade.

Selten hab ich eine so jung Marken gesehen, die jetzt schon so überzeugend rüberkommen und mit echt starken Ideen aufwarten können wie diese hier, macht weiter so.

[siehe auch: Interview mit Greenality]

[Bildquelle: greenality.de]

Und wieder die Asiaten

Donnerstag, 04. März 2010
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Schon wieder Streetwear aus Asien?

Irgendwie schon komisch, diesen Sommer scheint viel gute Mode aus Asien zu kommen. Base Control, ihres Zeichens Japaner, versuchen sich an einer auffälligen Streetwearkollektion im Stil der vergangenen Jahre. Also spielen kräftige Farben und starke Musterung, wie der Casual Look der Klamotten.

Zu sehen sind hauptsächlich relativ weit geschnittene Shirts, die den Casual Look der Kollektion erzeugen. In Verbindung mit dreiviertel langen Hosen und klassischen Shorts ergibt das dann einen sommerlich Look, der eigentlich ziemlich nach Standardstreetwear aussieht. Im Gegensatz zu vielen anderen Streetwearlabels sind die Basics aber auch sehr schlicht designed, so dass der Look etwas gradliniges bekommt, was in Kombination mit dem Casual Outfit einen schönen Kontrast erzeugt.

Die Kombination ist aber auch sicher nicht für jeden was. In dem Preview kommt sie glaube ich nur so gut rüber, weil das Model geschickt gewählt wurde und an sich interessant genug ist um das doch sehr schlichte Outfit zu ergänzen. Wer also eher ein Mauerblümchen ist, sollte bei Streetwear eher noch ein wenig dicker auftragen als hier, wenn er auffallen will.

Ansonsten hat Base Control nichts wirklich falsch gemacht, allerdings auch nichts weltbewegend neues geleistet, halt nur eine Kollektion die einfach schön anzusehen ist.

[siehe auch: formatmag]

[Bildquelle:slamxhype]

Burkman Bros. Video

Dienstag, 02. März 2010

ScreenshotBei den Burkam Bros. handelt es sich um ein kanadisches Label, bei dem die Sachen von, oh Überraschung, 2 Brüdern designed werden. Die Kanadier ergänzen klassische Menswear mit den Inspirationen von ihren Reisen, die sie durch die ganze Welt führen. Im Herbstpreview bekommt man das dann natürlich auch ausführlich zu sehen. Das Video wird all diejenigen begeistern, die auf Stop Motion stehen, alle anderen werden sich sicher genau wie ich denken: Wie kann man Kleidungsstücke nur unangezogen präsentieren?

Naja, trotzdem ist das Video ganz witzig und detailverliebt. Zudem bekommt man mal ein paar Sachen und Styles zu sehen, die nicht Mainstream oder Streetwear sind, sondern eher so eine Mischung zwischen Outdoor und Vintage. Und ganz offensichtlich hat es die Brüder dieses Jahr nach Asien zum Himalaya verschlagen, die Beeinflussung ist dann auch dementsprechend zu erkennen.

Da Burkman Bros. stark auf klassischer Kleidung basiert, gehören die gemusterten Hemden im Retrostil natürlich genauso ins Preview wie die Hosenträger. Gepaart mit ein paar modernen Basics an Jacken und Hosen ergibt die Kollektion ein ganz rundes Bild. Klar, dass so ein Stil nicht jedermanns Sache ist, aber über den Tellerrand hinausschauen, ist ganz sicher auch hilfreich, um den eigenen Stil zu finden.

[siehe auch: slamxhype]

[Videoquelle: denimaniac]

Ratten

Samstag, 20. Februar 2010
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lässiges Vintage aus Japan

Rats ist ein japanisches Label, das Sachen im amerikanischen Vintagestyle herstellt. Und da die Jungs mit ihrem aktuellen Preview einen sehr authentischen amerikanischen Look erschaffen haben, dürft ihr heute hier auch ein paar der Bilder bewundern.

Was macht den Stil der Kollektion aus? Nunja, klar dass hier eigentlich nur Jeans zu sehen sind, das ist natürlich Standard, aber den speziellen Look erreichen die Japaner größtenteils durch die auf alt getrimmten Hemden, die entweder mit gestickten Logodetails versehen oder grob gemustert sind. Ansonsten gehören Polohemden natürlich genauso zur Kollektion, allerdings natürlich nur in Schwarz und weiß. Kein Lila wie bei H&M.

Wichtigstes Accessoire aus der Zeit scheint der Pork-Pie-ähnliche Hut zu sein, der natürlich zur lässig getragenen Sonnenbrille gehört.

Wir sehen mal wieder, dass in Asien im Moment durchaus amerikanischer Style angesagt ist, denn das ist ja nun nicht die erste Kollektion in dem Stil, die ich hier vorstelle. Wer hierzulande mit dem Gedanken spielt, sich so zu kleiden, muss auf jedenfall die richtige Einstellung und Ausstrahlung mitbringen. Ein verklemmter Deutscher mit Pork Pie und Sonnenbrille bleibt nunmal ein verklemmter Deutscher. Also nur was für lässige Typen.

[siehe auch: slamxhype]

[Bildquelle: formatmag]

Roc Star Frühling 2010

Montag, 25. Januar 2010
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bunter Hiphop-Style von Roc Star

Wenn das japanische Label Roc Star seine neuen Kollektionen zeigt, dann gibt es meisten einen Aha-Effekt. Auch wenn der nicht immer positiv ausfällt, so ist eine gewissen Überraschung doch immer vorhanden. Auch für Frühling und Sommer beweisen die Japaner wieder, dass sie entweder die Könige des Stilbruchs sind oder in Asien eine andere Mode in ist als hierzulande.

Also ein paar von den Sachen hatte ich ja schon davor in einigen Previews gesehen, weil Roc Star erst nach und nach einzelne Teile enthüllt hatte. Und so hatte ich eigentlich nicht gedacht, dass man die Batman-Shirts mit den Baumfällerjacken kombiniert. Sieht schon teilweise ziemlich komisch aus, vor allem, wenn man die Jacke dann auch noch in die Hose steckt. Das ist so ähnlich wie die Hosen in die Socken stecken und geht eigentlich gar nicht. Zumal das dem allgemeinen Trend in Richtung Casual Wear widerspricht, bei dem das getragene eher lässig aussehen soll. Obwohl die Designs nicht streng oder langweilig aussehen, sieht die Mode dennoch irgendwie so aus, als hätte man sich extrem angestrengt, damit aufzufallen.

Irgendwie erinnert die Kollektion an 90er-Jahre Hiphopvideos, buntes Allerlei übereinandergewürfelt. Allerdings hat man sich die modischen Trends hier schon bewusst gemacht. So sind zumindest Drop-Crotch-Hosen zum Standard bei Roc Star geworden. Andere modische Trends scheint man bewusst umzukehren, so tragen die Models alle Sonnenbrillen mit runden Gläsern, wie sie in den 90ern in waren, von den Dockarbeiterschuhen mal ganz zu schweigen.

Bewusster Stilbruch, um aufzufallen, das ist schon die Zusammenfassung zur ganzen Kollektion.

[siehe auch: mandiefresh]

[Bildquelle: purplecuffs]

Ein grüner Elefant

Dienstag, 24. November 2009
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grüne Jeans gibts auch in blau

Gute Jeans sind nie leicht zu finden. Entweder sie sind zu dunkel, zu eng, zu teuer, zu leicht zerstörbar oder einfach falsch geschnitten. Auf meinen Streifzügen durch die Öko- und Organic-Wear-Welt bin ich auf eine stylische kleine Marke gestoßen, die anscheinend immer noch eher Geheimtipp als Mainstream ist. One Green Elephant ist eine Marke die sich stark von asiatischer Mode beeinflussen lassen und demnach auch asiatische Jeans verkaufen. Bevor jetzt wieder irgendwelche Vorurteile kommen von wegen, das kommt aus Asien, also kanns ja nichts taugen, One Green Elephant ist anscheinend nicht so eine Firma. Man ist hier auch nicht nur in Fernost unterwegs, sondern hat auch Firmensitze in ganz Europa, lediglich die modische Inspiration ist sehr geprägt von Asien.

Aber wie sieht die Mode in Fernost eigentlich aus? Meistens berichte ich ja eher über Modewellen die aus den Staaten oder dem europäischen Umland zu uns herüber schwappen, dabei gibt es im fernen Osten vielleicht noch mehr zu entdecken.

Aber weit gefehlt, die Kollektion auf der Webseite sieht eigentlich sehr europäisch aus, die Jeans sind im durchaus noch modernen washed-out Look und man entdeckt viele graue Basics und Lederjacken. Die Jacken könnten größtenteils auch von Diesel und Co. kommen.

Tatsächlich ist die Marke nur so interessant, weil sie echt trendige Jeans bietet, die dazu noch das Label “Go Green” tragen und somit ohne Einsatz von Pestiziden usw. hergestellt wurden, was doch mal eine gute Sache ist. Eine schöne Sache auch nebenbei, die Teile sind auch noch echt kostengünstig sogar in Deutschland zu haben, was man ja nicht von allen Stücken behaupten kann über die ich hier sonst schreibe. 

siehe auch: denimhunt, dealershop

[Bildquelle: onegreenelephant]