Mit ‘Anzug’ getaggte Artikel

Maison Martin Margiela Sommer 2011

Freitag, 16. Juli 2010
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Ein paar richtig schöne Anzüge, aber auch ausgefallenere Ideen gibts jetzt von Maison Martin Margiela zu sehen.

Geradliniges und minimalistes Design, das ist es was viele Männer begeistert, egal ob Innenraumeinrichtungen, Autos oder Mode. Während die meisten Designer im High Street Bereich mit untragbaren, total verspielten Designs zu punkten, nutzt Maison Martin Margiela gerade den angesprochenen Minimalismus um seiner Kreativität Ausdruck zu verleihen und trifft damit ziemlich gut den Geschmack vieler Männer.

In der Sommerkollektion für 2011 sind ein paar Sets von Anzügen, Hemden und T-Shirts enthalten, die ein paar Besonderheiten aufweisen. Neben ein paar wirklich netten Lederwesten aus exterm glatten Leder ist auch ein Weste dabei, die zwar aus Leder zu sein scheint, aber einen tollen Holzlook hat, passt super in das geradlinige Design der Kombinationen hinein.

Erfreulicherweise versteht man hier auch was davon, wie junge Männer die Passform ihrer Hosen bevorzugen, nämlich relativ weit und nur ein wenig lässig. Ein paar der Hosen sind schon wirklich weit geschnitten und man findet sogar ein paar richtig toll gearbeitete Jeans, die sich nahtlos in die edlen Outfits einpassen.

An Farben finden wir hier natürlich nicht so viel, braun, schwarz, grau, der Trend zeichnet sich ja nun für die kommenden Jahreszeiten vor, an sich schade, passt aber hier in die Kollektion super rein.

Ansonsten sieht man hier schon ein paar Römersandalen, die bei Frauen im Moment ja total in sind und wir wissen ja, was im experimentierfreudigen Bereich der Frauen jetzt in ist, kommt auch irgendwann zu den Männern.

[siehe auch: ablogcuratedby]

[Bildquelle: hypebeast]

Adam Kimmel Sommer 2011 Paris

Samstag, 26. Juni 2010
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Mafia und Hip Hop funktioniert doch sehr gut.

Die Kollektion, die Adam Kimmel in Paris vorgestellt hat, hat natürlich nichts mit den aktuellen Trends zu tun, denn selbstbewusste Designer machen ihre eigenen neuen Trends. Mit einem Gangsterstyle- und Vintagethema hat Kimmel seine neuen Designs dann vorführen lassen und so ist halt auch das Thema der Kleidung festgelegt.

Hauptsächlich kann man sagen trifft hier ein wenig Hip Hop Style auf klassische Anzüge und einen Hauch von Mafia. Erstaunlicherweise funktioniert dieser Mix sehr gut, der insgesamt meistens aus einer lockereren Hose, Hemd und passendem Sacko besteht.

So zeigt Kimmel hier, dass Anzüge zwar klassisch schick machen aber keinesfalls auf ein Anwendungsgebiet begrenzt sind. Die Kombinationsvielfalt hier ist riesengroß und im Prinzip müssten sich mehr Leute trauen, auch mal Casual Stuff zu Anzügen zu kombinieren, so dass ein paar neue interessante Outfits entstehen. In Deutschland wird man für sowas leider immer schrägt angeschaut und gerade unter Jugendlichen, die nicht gerade die Ausbildung zum Bankkaufmann machen sind Anzüge eher nicht angesagt. Dabei sieht man hier, dass sich die Anzüge auch super mit Urban Styles kombinieren lassen. Hier kann man sich sicher die ein oder andere Idee für mehr Individualität holen.

[siehe auch: selectism]

[Bildquelle: highsnobiety]

Das ist kein Anzug!

Donnerstag, 20. Mai 2010
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Ein Anzug erweckt auf den ersten Blick manchmal den falschen Eindruck.

Heute geht es mal nicht um irgendeine neues Release aus einer Kollektion, viel mehr ist das Thema eine neue Fotoserie von Adrien Sauvage, mit den Namen “This is not a Suit“. Dass es sich hier nicht um ein normales Fotoshooting, sondern um ein Experiment mit Sinn handelt, stellt man fest, wenn man sich die Regeln des Shootings auf der Webseite des Künstlers durchliest.

Adrien gibt verschiedenen Leuten, die er kennenlernt die Möglichkeit sich von ihm in einem Anzug fotografieren zu lassen. Dabei sollen die Personen versuchen auszudrücken, wer und was sie sind, dabei aber halt einen Anzug anhaben. So entstehen teilweise völlig neue modische Eindrücke, da Adrien natürlich Leute auswählt, die normalerweise keinen Anzug tragen würden, um diese Aufgabe zu erfüllen. So sieht man sowohl Basketballspieler, Skater als auch einen Surfer mit dem schrägen Outfit und die Bilder vermitteln tatsächlich einen sehr tiefen Einblick darüber, wer die Personen eigentlich sind.

Allein durch den Fakt, dass die Personen neben dem Anzug nur das am Körper haben, was sie wirklich ausmacht, bekommt man relativ leicht heraus, um was es den Leuten eigentlich bei dem Foto ging.

Ein sehr interessanter Ansatz zum Thema Mode und dem Gedanken, was man eigentlich tagtäglich über sein Erscheinungsbild an Nachrichten an die Umwelt transportiert.

[siehe auch: selectism]

[Bildquelle: tns]

Browns Geburtstagskollektion

Dienstag, 13. April 2010
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Hui, lässig oder doch seriös? Marni muss sich nicht entscheiden.

Ich bring ja relativ selten was über Anzüge und Laufstegmode, weils einfach auch wenig Leute in meinem Alter interessiert. Brows 40th Anniversary Collection ist aber so auffällig, dass sie es sich doch verdient hat hier erwähnt zu werden. Dabei haben einfach eine Handvoll bekannter und guter Labels ihre besten High Fashion Stücke zusammengetragen und neu präsentiert.

Zu sehen ist eigentlich alles von normalen Anzügen von Alexander McQueen bis zu Trenchcoats mit Jeans von Raf Simons. Das besondere bei diesem Photoshoot scheint aber zu sein, dass die Bilder endlich mal sehr geschmackvoll geworden sind und sehr natürlich wirken, also keine aufgesetzten Modelle wie man das sonst gewohnt ist. Dadurch kann man auch einen tollen Eidnruck gewinnen, wie alltagstauglich die Sachen eigentlich sind.

Die Kombination von Moncler würde man normalerweise kaum als alltagstauglich in Betracht ziehen dank der dunklen Farbe und den großen Boots, aber hier kommt die Kombi auch sehr natürlich rüber.

Das beste Stück der Kollektion ist meiner Meinung nach die Jeans-Sakko-Kombination von Marni, gerade weil die Mischung von Jeans und Sakko den meisten Labels meist gar nicht gelingt oder billig aussieht und hier einfach mal perfekt rüberkommt, lasst die Bilder einfach auf euch wirken.

[siehe auch: definitivetouch]

[Bildquelle: hypebeast]

Schmaler Grad

Freitag, 05. Februar 2010
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Und Jeans kann man doch zum Anzug tragen!

Heute geht es mal um den schmalen Grad zwischen Casual Wear, Streetwear und Formal Wear. Viele tragen zu ihrem Job ja entweder Anzug mit Krawatte, wenn das zum Job passt, oder Jeans und Pullover oder ähnliche Kombinationen. Diejenigen, bei denen keine Anzugspflicht herrscht, müssen jeden Tag damit kämpfen, ob ihr Outfit zu unformal und zu casual ist oder nicht. Schließlich sollte der Arbeitgeber und der Kunde immer ein gutes Bild vom persönlichen Stil erhalten. Somit eine gute Mischung zwischen gemütlichem und vertrauenserweckenden Casual Look und seriöser Formal Wear wichtig.

Ein gutes Beispiel, wie so etwas aussehen kann, sehen wir in der neuen Kollektion von Kitsune. Die Franzosen zeigen uns hier mal, dass Jeans und Sakko doch eine Kombination ist, die man ab und zu mal tragen kann und die diesen schmalen Grad auch wirklich gut bedient. Der Trick in der Kollektion scheint zu sein, einfach nur relativ dunkle Jeans auszuwählen. Dadurch entfernt man sich nicht ganz so weit vom Anzugshosenlook und erhält durch den lockeren Schnitt der Jeans einen gemütlicheren Gesamteindruck. Wichtig scheinen wie immer auch die Glanzlederschuhe zu sein. Im Prinzip wirkt alles, was man zu solchen Schuhen anzieht auf einmal seriöser.

Mit Mut zur Kombination kann man seriöse und formelle Outfits also durchaus Alltagsfähig für die Arbeit machen und so sein Ansehen bei den Mitmenschen steigern.

[siehe auch: ezobase]

[Bildquelle: stuffflypeoplelike]

Krew Jackson

Freitag, 29. Januar 2010
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Seriös und trotzdem lässig, geht das?

Viele junge Leute haben ein Problem damit, Schuhe passend zu Anzügen zu kaufen oder sich einfach ein paar seriös wirkende Lederschuhe zuzulegen. Aber warum eigentlich? Für die eine Hälfte ist es sicher der Preis, der davon abschreckt sich Schuhe anzulegen, die man nicht jeden Tag trägt und trotzdem mehr dafür zu bezahlen als für die guten alten Sneakers. Alle anderen können sich meistens nur nicht mit dem seriösen Aussehen der Lederschuhe abfinden.

Die neuen Jackson von Krew scheinen genau in diese Lücke zu passen. Lässiger Streetwearstyle gepaart mit sehr schicken Lederschuhen, die sowohl auf der Straße als auch zu besonderen Anlässen getragen werden können. Wer also im oben beschriebenen Dilemma steckt, hergeschaut.

Die Teile kommen zwar schlicht, im Detail aber absolut perfekt verarbeitet und interessant daher. Die Versionen in Wildleder und Segeltuch sehen noch ein wenig mehr nach Streetstyle aus. Die Modelle mit braunem Leder erinnern dann tatsächlich stark an normale Anzugsschuhe, allerdings hier geformt wie ein typischer Sneaker. Die Strukturierung des Leders macht die Teile dann letztendlich zu einen absoluten Hingucker.

Bleibt nur noch zu hoffen dass der Preis am Ende stimmt, aber mit irgendwas zwischen 70 und 120 Euro kann man hier wie immer sicher rechnen. Ist aber finde ich absolut gerechtfertigt für Schuh, die man dann letztendlich auch zu mehr als nur dem Anzug tragen kann.

[siehe auch: hypebeast]

[Bildquelle: kr3wdenim]

Fashion Week in Mailand 2010

Dienstag, 19. Januar 2010
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Sieht ganz normal aus, bis auf die Schuhe!

So, wie schon angekündigt, gibts diese Woche ein paar Infos und Meinungen zu der Fashion Week in Mailand. Beispielhaft schauen wir uns heute mal das Herbstpreview von Dolce & Gabbana an, die ihre Kollektion bei der Fashion Week präsentierten.

Als ich mir die Bilder das erste mal durchgeschaut hab, musste ich mit Erschrecken feststellen, dass schwarz die Farbe des Herbst und Winter sein wird. Man kann seitenweise Fotos durchblättern und sieht fast nur schwarze Kleidung. Zwar ist Highstreet und High Fashion schon immer von Anzügen geprägt, aber auch die müssen ja nicht unbedingt schwarz sein. Apropo, bei dem was man bei den Anzügen so sieht erkennt man, dass der Anzug mit 2 Knöpfen immer noch ein absolutes Muss ist, ihr braucht den aus diesem Jahr also nicht wegschmeißen.

Auch sehr auffällig ist der Stil der Schuhe. Die Boots gehen immer mehr in Richtung Military und werden zum Großteil über den Hosen getragen. Während man sonst auf den Laufstegen eher schlichte Lederschuhe unter der Hose sah, nehmen die Lederstiefel über der Hose rasant zu.

Eine weitere Sache die stark im Kommen zu sein scheint ist der Destroyed Look, den wir bei den Jeans ja schon erlebt haben und den D&G bei der Fashion Week in Perfektion vorführt. Zusätzlich sieht man den Look jetzt auch bei Oberteilen wie zum Beispiel den Lederjacken und Shirts. Ja selbst die Boots sehen inzwischen aus wie Arbeitsstiefel nach einem 12-Stunden-Tag. Ehrlich gesagt sieht das so aus wie Mode für Leute, die vergessen haben was echte Arbeit ist, aber so aussehen wollen als wüssten sie es.

Ansonsten kann man sagen, ist die Texturierung der Kleidungsstücke quer durchs Beet gewählt. Hauptsache scheint hier zu sein, dass der Stoff eine erkennbare Texture hat. Ungemusterte oder untexturierte Stoffe sieht man fast gar nicht mehr, glänzende Synthetik scheint mittlerweile out zu sein.

[siehe auch: ivankay]

[Bildquelle: mjcedeno]

Burberry im Frühling

Mittwoch, 06. Januar 2010
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in Burrberrys neuer Kollektion gibt es jede Menge Trenchcoats, auch einen aus glattem Leder im Vintage Look

Also an manchen Previews kommen wir einfach nicht vorbei, weil sie so allgegenwärtig sind, mit Fotos und Werbung wurde jetzt die Burberry Frühlingskollektion für 2010 angekündigt.

Die Kollektion beinhaltet hauptsächlich Teile für alle, die mehr auf Highstreet Fashion stehen, also Anzüge, Sakkos, Trenchcoats und Hemden. Dabei hat sich Burberry redlich Mühe gegeben, die Anzüge nicht zu steif aussehen zu lassen. Fast alle Anzüge sind aus dehnbarem glänzenden Stoff und haben somit eher den gewissen Party- und Clubflair, als ein schlichtes Büroaussehen.

Der zweite auffällige Teil der Kollektion sind die Trenchcoats, die hier fast ausschließlich über T-Shirts getragen werden, ist ja schließlich auch für den Frühling. Ganz besonders gelungen finde ich den Ledertrenchcoats aus, von dem es leider auch nur ein Foto gibt.

Allgemein ist die Kollektion relativ schlicht und geradlinig, mit vielen Kontrasten zwischen den Kleidungsschichten. Trotzdem sind auch ein paar kleine interessante Accessoires zu finden wie ein Ledergürtel mit unegwöhnlicher Schnalle und eine Männerweste. Irgendwie hat Burberry die Kollektion auch ein wenig zusammengewürfelt. So kann man selbst Sachen wie einen gestrickten Cardigan entdecken.

Man sieht also eindeutig, dass wir es hier mit einer Kollektion zwischen Highstreet und Mainstream zu tun haben. Falsch gemacht hat Burberry sicher nichts bei der Kollektion, allerdings fehlt mir ein wenig die Männlichkeit und der Ideenreichtum, den man anderen Kollektion auf Anhieb ansieht.

[siehe auch: uristocrat]

[Bildquelle: mjcd]

Haywood Suits

Samstag, 14. November 2009
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lässig getragen können auch Anzüge auch vintage cool sein

Steve Alan und seine Firma sind nicht nur Stammgast in der Teen Vogue und im GQ, sondern haben auch gerade ihre Winterkollektionen an neuen Anzügen rausgebracht. Stee nennt die Anzüge Haywood Suits, also irgendwas mit heu und Holz, naja unter dem Namen kann man sich nicht viel vorstellen, wenn man die Anzüge dann aber sieht dann weiß man, dass die Bezeichnung absolut zutrifft. Selbst schreibt die junge Marke über ihre neue Kollektion, dass sie an Eierschnapsgetränkte Winterabende,  Familienzusammenkünfte und Neujahrsfeiern erinnern. Man sieht schon, ganz so ernst nehmen sich die Typen nicht.

An Stoffen und Farben bleibt man hier dem Wintertrend treu(wie es bei dem Thema auch zu erwarten war) und setzt auf Braun- und Grautöne. Weich gebürstete Wolle aus Italien und Japan gibt den Anzügen und Sakkos dann ihren unvergleichlich warmen und wohligen Charakter.

Die Teile sollen anscheinend, wie es die Story schon vermuten lässt, einen ganz bestimmten Vintagelook erzeugen und das schaffen sie auf voller Linie. Wer öfter mal Weihnachtsfilme aus den 80ern und 90ern schaut der erkennt den Charme der Anzüge auch sicher wieder.

Besonderen Wert legt Steve Alan darauf, dass die Anzüge zwar vintage aussehen, trotzdem aber tailliert und cool geschnitten sind, so dass sie zu einem absoluten Muss für alle jüngeren Stylefetischisten werden.

[siehe auch: hypebeast]

[Bildquelle: stevealan]