Archiv für die Kategorie ‘T-Shirts’

Cookies und Cream

Montag, 04. Januar 2010
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sympathische Monster von Cookies-n-Cream

Heute gehts wieder ab in die Welt der coolen Shirtdesigns. Cookies-n-Cream ist ein New Yorker Label, das für seine Streetweardesignqualität bekannt ist. Der Name ist nicht zufällig entstanden, sondern macht darauf aufmerksam, dass die Firma sich selbst als Produzent von Luxusgadgets sieht und sich wohl selbst nicht zu ernst nimmt. Superdesign und Humor, das kommt gut an und den 4 neuen Shirts die das Label jetzt rausgebracht hat sieht man die Liebe und den Humor an, der in ihr steckt.

Das Label betont auf seiner Webseite mehrmals, dass es unabhängig und frei ist und das auch nicht zu unrecht. Genau wie man bei unseren deutschen Berliner und Hamburger Labels einen eigenen Stil im Design erkennen kann, der auch eine ganz bestimmte Stimmung erzeugt, so hat Cookies-n-Cream auch einen unverfälschten New Yorker Stil erinnert aber auch an viele Berliner Grafiken, die ich schon gesehen hab.

Die neuen Shirts zeigen wie alle Designs des Labels ein paar Monster, die echt genial aussehen. Irgendwie eine Mischung aus moderner Streetart, antiken Geistern der Inka und ein wenig Manga. Dabei sehen alle Monster eigentlich auch irgendwie niedlich und sympathisch aus. So flächendeckend wie die Designs sind, können die eigentlich auch super mit den Photoprints mithalten.

[siehe auch: theweeklydope]

[Bildquelle: hypemanic]

BAPE wird erwachsen

Freitag, 01. Januar 2010
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standesgemäßiges Featuring für BAPE: Kanye West

Manche von uns haben A Bathing Ape noch wachsen sehen. Aus einer japanischen Firma die anfangs nur für ihre guten Shirtdesigns und lustige Gadgets in ähnlichem Stil bekannt war, ist ein Label geworden, das vollwertige Kollektionen mit junger frischer Mode herausbringt und sich damit nicht verstecken muss.

Da ist es auch eigentlich wenig verwunderlich, dass die Frühlingskollektion von BAPE auch von Kanye West präsentiert wird, sicher kein unkluger Schachzug, denn die Zielgruppe ist Kanyes Musik sicher nicht abgeneigt.

Viele Experimente hat man bei der Kollektion nicht gemacht. Man findet alles, was man vom Lifestyle der R’n'B-Szene erwartet. Kunststoffjacken, Jeans, coole TShirts(bei BAPE ja sowieso ein Muss) und ein paar wirklich schrille Farben hier und da. Der Gesamteindruck ist also gut, nur das Detail lässt ein wenig zu wünschen übrig. Da die Kollektion aber sicher eher für den Mainstream als für die absoluten Streetstylehardliner gedacht ist, sei das verziehen.

Ein bisschen Military Einfluß lässt sich hier und da auch erkennen, das kommt aber nicht allzu sehr durch. Trotz den starken Farben, scheint die Kollektion insgesamt sehr hell und froh zu werden, passend zum Frühling halt.

Durch die Präsentation mit Kanye sieht das Ganze natürlich auch noch ein bisschen besser aus und da bei vielen Fotos die Ärmel der Shirts und TShirts hochgekrempelt wurden, sehen die Oberteile sowieso gleich doppelt so gut aus. In letzter Zeit fällt sowieso auf, dass in den Frühlings- und Sommerkollektionen auch eher auf viele lange und luftige Oberteile gesetzt wird, die am Ende dann an den Ärmeln hochgekrempelt sind, um dem ganzen Outfit einen lässigeren Ausdruck zu geben. Das ist auf jeden Fall auch ein wichtiger Fakt für alle unter uns, die in Hemden immer dünn aussehende Arme haben, hochkrempeln wirkt da Wunder.

[siehe auch: cooldownberlin]

[Bildquelle: newmusicreviews]

Yackfou

Freitag, 18. Dezember 2009

Wenn es gute Shirts und Styles auch mal aus Deutschland gibt, dann lohnt es sich für uns immer ganz genau hinzusehen, denn hier muss man schließlich keine Zollgebühren bezahlen und nicht wochenlang auf seine Sachen aus Übersee warten.

Heute soll es mal um Yackfou aus Berlin gehen, die sich in letzter Zeit mit neuen T-Shirt- und Hoodydesigns einen Namen gemacht haben. Wer Berlin kennt, der wird sicherlich sofort erkennen, dass die meisten Shirtdesigns von Yackfou absolut in die Großstadt passen. Im Gegensatz zu den anderen deutschen Größen wie zum Beispiel Cleptomanicx setzen Yackfou aber nich auf designtechnisches Understatement, sondern klotzen lieber statt zu kleckern.

Besonders gut gefallen haben mir die Dripline und Neon Kugel Shirts. Das Label benutzt hier allseits bekannte starke Farben, wie eigentlich üblich in der Streetwear, hebt sich aber ganz offensichtlich willentlich von den anderen ab, indem das strenge lineare Design durch lebendige Zeichnungen Effekte durchbrochen wird.  Schaut euch einfach die Bilder an, muss man gesehen haben.

Viele der restlichen Shirts haben das typische Berliner Graffitidesign, was natürlich auch nicht schlecht aussieht.

Wie jedes deutsche designlastige Label braucht natürlich auch Yackfou ein lustiges Maskottchen, hier ist es der durchaus konkurrenzfähige Pupsyklop. Komischer Name, trotzdem cooler Style. Also bevor ihr nächstes Mal zum Carhartt- oder Irie Daily Shirt greift, schaut euch auch dieses cooles deutsche Label mal an.

[siehe auch: visualblog, lw]

[Bildquelle: dealershop]

Japanisches Vintage

Montag, 14. Dezember 2009

4Den Start in die Woche machen wir heute mit der Kollektion von PLEIN, einem japanische Modelabel, das vor allem für seine perfekt gealterten Jeans und die Kombination von klassischer amerikanischer Mode mit modernen Schnitten bekannt ist. Tatsächlich steckt in dieser Kollektion auch ein ganzes Stück klassischer Mode aus Fernost, denn als ich das erste die Bilder der Kollektion sah, musste ich irgendwie unweigerlich an Kung Fu Hustle denken.

Die Kollektion ist für den Frühling und Sommer 2010 gedacht und bietet sehr viel verschiedene Bereiche. Auf dem 2. Foto ist ein eher casual Outfit zu sehen. Überraschenderweise setzt Plein bei der Präsentation seiner Modelle nicht auf klassische Lederschuhe, sondern auf Sneakers. Und interessant ist auch das lange enge Shirt in Kombination mit dem Sakko, das man so selten sieht und irgendwie ja auch einen Stilbruch darstellt.

Auf dem 3. Foto sieht man den amerikanischen Vintag mit Shirt, Hemd, Longsleeve und Jeans, der gerade bei vielen Indie-Rock-Stars wieder in ist.

Und schließlich sieht man auf dem letzten Foto eher den modernen, von den Fashion Weeks geprägten Stil mit hellen Farben und modernen Schnitten, der so ein wenig in Richtung Sommeranzug geht, aber an einer Stelle stehenbleibt, an der das ganze immer noch lässig und tragbar aussieht.

[siehe auch: slamxhype]

[Bildquelle: hypebeast]

Weihnachten auch in der Mode

Mittwoch, 09. Dezember 2009
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Stüssy ist auch dieses Jahr wieder weihnachtlich und designt ein TShirt zum Fest

Stüssy oder Stussy, für alle die kein ü haben, ist ja quasi das klassische Surfwearlabel überhaupt. Auch wenn mir die Logos von Stüssy meist zu kitschig und verspielt sind, weiß ich, dass viele auf die Designs stehen, weil sie halt gerade eng mit Surfwear verbunden sind und immer noch dieses goldene kalifornische Flair ausstrahlen. Wobei, hierzulande ist Stüssy sicher eher den Anhänger des Hiphops bekannt, da auch gerade in dieser Szene viele die Klamotten des Labels tragen. Auf jeden Fall wollte ich euch das doch witzige Weihnachtsshirt von Stüssy nicht vorenthalten.

Also das Shirt fällt eindeutig in die Kategorie, total verrückt und ist meiner Meinung nach ein absolut cooles Accessoire, wenn man auf eine Weihnachtsparty geht, wo nur Hiphop läuft oder Silvester im Club so richtig abgehen will. Sicher, das Shirt wird wohl in den restlichen 350 Tagen des Jahres nicht genutzt werden, aber schließlich benutzen wir die Plätzchenbackformen und Weihnachtsdekos auch nur einmal im Jahr, also warum sich nicht selbst mal dekorieren. Weihnachtsmannmützen sind langweilig und überhaupt nicht modisch, ich finde hier hat Stüssy gut nachgedacht und was passendes für einige von uns herausgebracht um uns selbst zu schmücken. Ist zwar nicht mein Geschmack, aber immer noch tausendmal besser als eine Weihnachtsmannmütze auf dem Kopf.

Das ganze scheint Tradition zu haben, so ein Shirt gabs auch schon 2008.

[siehe auch: hypesrus]

[Bilquelle: kstreetwear]

Carhartts neuester Coup

Mittwoch, 02. Dezember 2009
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Stifte und T-Shirt, eine gute Idee?

Carhartt lässt sich in letzter Zeit nicht lange bitten, etliche Zusammenarbeiten mit anderen Firmen sind auf der Homepage unter den News zu finden. Eine der interessantesten Kooperationen scheint die mit Krink zu sein. Carharrt hat ein Shirt designed und Krink gibt 3 seiner coolen Graffitipens dazu mit denen man machen kann was man will. Klar eigentlich ist es so gedacht, dass man das Shirt damit verschönert, aber da das an sich schon ein cooles Fotomotiv in Graustufen drauf hat, muss man das eigentlich gar nicht machen.

Ich find das eine gelungene Idee(die allerdings von Krink zu stammen scheint) und denke davon braucht die Welt mehr. Wir haben in dem Fall das Glück unsere Klamotten selbst stylen zu können, so wie wir wollen und die Firmen haben den Vorteil, dass wir sowas kaufen weil es einzigartig ist.

Haken an der Sache, die Auflage ist so stark limitiert, dass die Shirts wieder nur in ausgewählten Stores in den Großstädten der Welt verkauft werden, schade eigentlich. Potential für Massentauglichkeit steckt da auf jeden Fall drin, aber vielleicht ist Krink auch einfach nicht die Firma um sowas weltweit groß zu vermarkten.

Da es modische Photoprint-Shirts ja auch zur genüge von anderen Herstellern und natürlich auch von Carhartt selbst ohne Stifte gibt und die Stifte einzeln bei Krink, hält einen natürlich keiner davon ab, sich selbst ein Set zusammenzustellen. Interessante Idee eigentlich um dem Hiphopoutfit den eigenen Style zu verpassen.

[siehe auch: highsnobiety]

[Bildquelle: hypebeast]

Prada T-Shirts mal anders

Sonntag, 18. Oktober 2009
(Quelle: hintmag.com)

(Quelle: hintmag.com)

Anscheinend macht sich Prada doch einmal Gedanken, was die Leute noch alles kaufen könnten, damit mehr Gewinn entsteht. Entsprechend schwimmt jetzt auf die Edelfirma auf der Welle der Photoprintshirts mit, allerdings auf seine ganz eigene Weise. Während andere Firmen eher Menschen und Actionszenen abbilden, hat Prada eine Kollektion von T-Shirts mit den archtitektonischen Zeichnungen einiger berühmter Gebäude herausgebracht.

Das ganze heißt JWP Epicenter project und kommt erstaunlich frisch herüber. Durchaus was für den Alltag und für jeden Stil, was man sonst von Prada ja nicht gerade kennt. Schönes Gimmick, die abgebildeten Blueprints der Gebäude gehören zu berühmten Bauwerken in Städten, in denen Prada besondern erfolgreich ist(daher das Epicenter im Namen) und die Farbe des Shirts hängt von der Stadt ab, also zum Beispiel weiß für Tokio, rot für New York und Minze für London.

Auf den Shirts sind neben den Blueprints auch Flatprints von den Fassaden der Gebäude zu sehen, die ineinander übergehen. Tatsächlich hat es Prada hier geschafft aus einem absolut langweiligem Thema ein paar super aufregende T-Shirts zu designen, die es so bestimmt nicht im nächsten H&M gibt. Zudem kann man noch ein wenig unauffälliger seine Zuneigung zu New York zeigen als mit einem Pullover auf dem groß NEW YORK steht.

Photo Prints

Dienstag, 13. Oktober 2009
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http://www.flickr.com/photos/dbwalker/ / CC BY-NC-SA 2.0

Im Bereich T-Shirts gab es in den letzten Monaten eine anscheinend eine klare Trendwendung. Viele Designer gehen weg von den Comics und stilisierten Zeichnungen und bieten neue Shirts mit Photo Prints an, also T-Shirts auf denen Fotos direkt aufgedruckt wurde. Eigenartigerweise war der Trend nicht wirklich hervorsehbar, sondern hat sich irgendwie langsam schleichend etabliert. Zwar sieht man noch nicht allzu viele Männer mit den stylischen Phot Prints herumrennen, aber in den Fashion Previews von Diesel & Co. ist schon ein eindeutiger Trend erkennbar.

Die Prints setzen dabei keineswegs auf Understatement, mehr ist hier halt wirklich mehr, normalerweise sollte der Print über die komplette Front des Shirts gehen. Die Fotos sind dabei fast ausschließlich in schwarz und weiß gehalten, was einen gewissen gefährlichen, aufregenden und ernsthaften Eindruck schafft. Durch das glänzende Finish der Photofarben erhalten alle Shirts dann tatsächlich noch den gewissen edlen und teuren Eindruck, der auch bei glattem Leder entsteht.

Um die Motive und das Druckverfahren zu unterstützen, kann man passend zu den Shirts dunkle Lederjacken oder Cardigans darüber tragen. Ansonsten kann man die Farben ja prinzipiell auch mit allem kombinieren, also eine herrlich vielfältige Sache.

Diese coolen neuen Prints dürften auf jeden Fall dort, wo es gilt bestimmte Personen abzubilden und als Vorbild hervorzuheben, einen einschlagenden Erfolg darstellen. Bald bekommt bestimmt jeder von seinem Lieblingscelebrity auch ein cooles monochromes Photo Print Shirt.