Archiv für die Kategorie ‘Jacken’

686 Winterjacken

Donnerstag, 24. Dezember 2009
686-winter-hypebeast-1

Funktionskleidung mit coolem Design von 686

Wer auf Snowboardstyle steht und genug von Billabong und Co. hat, der kann mal bei 686 vorbeischauen, die gerade ihre Winterkollektion vorstellen und ein paar echt schicke Jacken dabei haben. Der Style von Snowboardern ist viel von den technischen Eigenschaften der Materialien geprägt und fällt dementsprechend meistens recht schlicht aus, wenn es sich um Funktionskleidung wie Jacken und Hosen handelt.

Bei 686 fällt jedoch positiv aus, dass man sich hier doch viel Gedanken um Farben und Design gemacht hat und so versucht die Kunden zu sich zu holen. 686 ist unter Snowboardern sicher auch längst kein Geheimtipp mehr, für den Durchschnittsmenschen aber sicher eher eine Neuheit. Die Jacken aus der neuen Kollektion sehen eigentlich auch stylisch genug aus, dass man sie auch als normale Streetwear nehmen könnte. Die funktionalen Eigenschaften bieten dann natürlich extremen Komfort. Doppelt gesicherte und verschweißte Nähte, Reißverschlussklappen, superleicht, wasserfest und atmungsaktiv sind im Prinzip die Grundeigenschaften jeder Snowboardjacke und machen sich auch im Alltag ganz gut. Zumindest gut zu wissen, dass selbst bei dem dichtesten Regen wirklich kein einziger Tropfen ins Innere der Jacke gelant und dafür entwickeln die Jungs bei 686 ja auch fleißig immer neue INFIDRY-Materialen.

Klar der hohe Preis mag davon abschrecken, die Teile auch im Alltag zu tragen, aber die durchschnittlich 150 bis 200 Euro die man für so eine Jacke hinblättert investiert man ansonsten oft in mehrere Jacken verteilt über mehrere Jahre, weil man immer wieder neue Jacken braucht.

Alles in allem eine ansehnliche Kollektion und schöne Abwechselung vom gewohnten Billabong-Burton-Co-Design.

[siehe auch: hypemaniac]

[Bildquelle: hypebeast]

Woolrich & Nanamica

Mittwoch, 16. Dezember 2009
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sieht auf den ersten Blick gar nicht aus wie Sportswear

Nanamica ist vor allem durch seine Designarbeiten für the North Face bekannt und allein deshalb lohnt es sich schon andere Kooperationen von Nanamica anzuschauen. Eine davon für den kommenden herbst sind die Jacken von Woolrich & Nanamica, wobei es sich da genauer gesagt um eine Mischung zwischen Parka und Jacke handelt. Was Nanamica mit diesen Jacken erreichen wollte ist ganz klar ein hoher Tragekomfort bei optimaler Wärmeerhaltung. Dabei versuchen die Designer anscheinend trotzdem wenigstens ein wenig im Trend zu bleiben. Während man bei Sportswearjacken oft sehr synthetisch aussehende Stoffe findet, nutzt Nanamica einen natürlich aussehenden Wollstoff auf der Außenseite der Jacke, was das Design von Sportswear abhebt.

Im inneren der Jacke findet man das klassische englische Woolrichkaro als Zeichen der Kooperation mit dem amerikanischen Label.

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die Karos im Innenraum sind typisch für Woolrich

Trotzdem muss man auf die Vorzüge der modernen Sportswear nicht verzichten, Goretex ist in den Jacken genauso verarbeitet worden wie eine moderne extrem dünne Daunenschicht, die dafür sorgt, dass die Jacken nicht so aufgeplustert wirken und trotzdem einen guten Schutz vor Kälte bieten.

Gerade diese Gradwanderung von Casual Design und Verarbeitung hochwertiger Materialien ist eine tolle Sache und steht im Gegensatz zu vielen Mainstreamdesignern. Schaut man sich Sachen bei H&M, Burberry und Co. an, dann sind das normalwerweise immer Designs aus einzelnen Stoffen die man sieht und die eine bestimmte Funktionalität erfüllen. Hat man also dicke Knitwear, dann sieht man diese und sie erfüllt den Zweck warmzuhalten. Bei den hier vorgestellten Jacken sieht man eine Baumwollschicht und eine dünne Jacke und würde anfangs nicht erwarten, dass das ganze gut nass und trocken hält, aber durch weitere innere Schichten und die besondere Verarbeitung der Materialien, wird eine ganz andere Wirkung erzielt, als erwartet.

Diese Trennung von Design und Funktionalität kennt man in der Streetwear schon länger und es wäre toll, wenn das auch in andere Bereiche Einzug findet.

[siehe auch: mylifestyleblog, premiumpresse]

[Bildquelle: selectism]

Japanisches Vintage

Montag, 14. Dezember 2009

4Den Start in die Woche machen wir heute mit der Kollektion von PLEIN, einem japanische Modelabel, das vor allem für seine perfekt gealterten Jeans und die Kombination von klassischer amerikanischer Mode mit modernen Schnitten bekannt ist. Tatsächlich steckt in dieser Kollektion auch ein ganzes Stück klassischer Mode aus Fernost, denn als ich das erste die Bilder der Kollektion sah, musste ich irgendwie unweigerlich an Kung Fu Hustle denken.

Die Kollektion ist für den Frühling und Sommer 2010 gedacht und bietet sehr viel verschiedene Bereiche. Auf dem 2. Foto ist ein eher casual Outfit zu sehen. Überraschenderweise setzt Plein bei der Präsentation seiner Modelle nicht auf klassische Lederschuhe, sondern auf Sneakers. Und interessant ist auch das lange enge Shirt in Kombination mit dem Sakko, das man so selten sieht und irgendwie ja auch einen Stilbruch darstellt.

Auf dem 3. Foto sieht man den amerikanischen Vintag mit Shirt, Hemd, Longsleeve und Jeans, der gerade bei vielen Indie-Rock-Stars wieder in ist.

Und schließlich sieht man auf dem letzten Foto eher den modernen, von den Fashion Weeks geprägten Stil mit hellen Farben und modernen Schnitten, der so ein wenig in Richtung Sommeranzug geht, aber an einer Stelle stehenbleibt, an der das ganze immer noch lässig und tragbar aussieht.

[siehe auch: slamxhype]

[Bildquelle: hypebeast]

Kalt und nass

Samstag, 05. Dezember 2009
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ein britischer Raincoat von Aquascutum

Ja der Titel sagt schon, wie es draußen gerade so ist. Aber was zieht man da am besten an? Naja kommt natürlich auf den persönlichen Stil an, aber genau für dieses Wetter sollten Raincoats ja gemacht sein und jede Menge Hersteller und Artikel im Netz sagen, dass Regenmäntel genau das Accessoire für mich sind, wenn ich keine Regenschirme mag. Also her mit so einem Teil, übergeworfen und rausgegangen. Aber Moment mal, ich hab doch gar keinen Raincoat.

Ist aber eigentlich auch nicht schlimm, denn bei so einem Mantel kann man fast nichts falsch machen, außer ihn zu eng zu kaufen. Die dunklen rauen Regenmäntel passen exakt in den Herbstrend, da sie sich super zu Lederschuhen tragen und mit anderen Kleidungsstücken im  Layering kombinieren lassen. Klar gibt es auch ein paar Sachen, die man nicht zu einem Raincoat anziehen sollte. Jeans passen meistens farblich und thematisch nicht und Mützen sehen meistens einfach nur lächerlich aus. Generell gibt es eigentlich keine wirklichen Accessoires außer Schals, die zu Regenmänteln gut passen.

Auch wenn es bei den Regenmänteln sicher leichte Trends gibt, so blieb das Bild des Mantels bisher lange gleich. Vor allem in Schwarz und relativ schlicht präsentieren die meisten Firmen ihre Mäntel. Eigentlich auch nicht verwunderlich, das der Mantel selbst ja nur bei Regen übergeworfen wird und so für die meisten Männer kein wirkliches Kleidungsstück darstellt. Von Aquascutum stammen ein paar neue aktuelle Raincoats, die wenigstens diesen gewissen englischen Chique mitbringen. Im Gegensatz zu Macs, kann man diese Art von Regenmänteln, dann tatsächlich fast nur zu formaler Kleidung, also Anzug und Anzugshosen tragen, was sicher ein Nachteil dieser Mäntel ist.

Im Gegensatz zu den Herstellern, die Regenjacken rausbringen, gibt es relativ wenig Hersteller, die Regenmänteln designen, der Trend scheint hier also im Moment auch ganz klar gegen den Mantel zu laufen, wenn man sich die Marktsituation anschaut. Gerade deswegen sollte es aber leichter sein, sich mit einem Raincoat von der Masse abzuheben.

[siehe auch: fashionbeans, fashion-guy]

[Bilquelle: aquascutum]

Wollanzug

Samstag, 24. Oktober 2009
kennethcole.com

Eine Wollanzug von Kenneth Cole (Quelle: kennethcole.com)

Wolle und Anzug, geht das überhaupt? Die Frage ist berechtigt und wird intuitiv mit nein beantwortet. Tatsächlich wurde Lil’ Wayne(das auf dem Foto ist übrigens nicht Lil’) aber mit genau so einem Teil im Zuge seines Gerichtsprozesses (Waffenhandel, ein fieser Typ, trotzdem Oberstyler) gesehen und sah darin gar nicht schlecht aus.

In diesem Winter wird ja casual Chique und klassischer Stil sehr betont und ich finde da passt der Wollanzug wie die Faust aufs Auge. Irgendwie sehen die Teile schon edel aus, weil sie halt wie Anzüge geschnitten sind. Andererseits vermittelt die Wolle etwas warmes, erinnert irgendwie daran, dass bald Weihnachten ist und sieht auch irgendwie viel kuscheliger und gemütlicher aus als ein normaler Anzug.

Klar Wollanzüge gibt es an sich viele und die sind vielleicht auch nicht grad neu, aber mit den Styles dieses Winters kombiniert, macht das durchaus einen neuen Eindruck. Also ein Paar Jeans und schicke Sneakers dazu und schon hat man diesen Urban Wear Eindruck von jemandem, der es aus der Gosse nach oben geschafft hat und trotzdem cool geblieben ist, eigentlich doch ganz nett, oder?

Westen, nein danke!

Freitag, 23. Oktober 2009
fashionbeans.com

(Quelle: fashionbeans.com)

Oje, da sind sie wieder, Westen. Nicht nur Normalos, nein auch Promis sieht man immer wieder mit solchen Faux Pas rumrennen. Okay, spätestens hier habt ihr meine Meinung zu Westen erkannt. Die Hersteller überschwemmen den Markt gerade wieder mit Westen ala Baumfäller und ich persönlich finde, das hat überhaupt keinen Style und zeug nur davon, dass man es nicht geschafft hat, sich was mit Ärmeln zu kaufen.

Tatsächlich fallen die Westen modisch im Moment komplett aus dem Trend, da sie weder Clubwear sind, noch casual genug um irgendwie in eine Nische zu passen.

Wer gerne einen casual Warmhalter will, der sollte auf einen Hoody zurückgreifen, gerade wieder immens neu und verfügbar. Dabei muss es nicht immer der schlichte Hoody von anno 1990 sein. Mazine, Cleptomanix und viele andere junge Marken stellen Hoodies mit kleinen Gadgets und Reißverschlüssen her, die gleichzeitig nützlich und schick sind.

Achja, wir waren bei den Westen. Also wer sich sowas echt anzieht, der sollte das nur bei der Arbeit tun oder als Gag mit destroyed Jeans. Die einzig tragbare Westenvariante im Moment sollte die unterm Sakko sein!

Chunky Wear

Dienstag, 20. Oktober 2009
junkdeluxe.de

(Quelle: junkdeluxe.dk)

Weiter geht es mit einer weiteren Episode der komischen Wörter. Dieses Mal: Chunky Wear. Ja Okay, ich hätt auch einfach grob statt chunky schreiben können, aber wo bleibt da der Style?

Chunky Knitwear ist auf jeden Fall seit Jahren in und wenn man durch diverse Geschäfte läuft merkt man, dass das dieses Jahr mehr denn je zutrifft. Die letzten Jahre war Knitwear besonders in diesen dicken und  groben Stoffen meist den Frauen vorbehalten, jetzt gibt es auch jede Menge für Männer. Wenn ich es mir genau überlege besteht sogar die gesamte Werbung von H&M aus Knitwear.

Auch wenn H&M noch so unpersönlich und die Verkörperung des Bösen ist, merkt man bei denen doch eines: chunky Knitwear kann man zu allem tragen. Jeans, Chinos, Shirts, Hemden, einfach total egal, einfach drüber ziehen und kuschelig fühlen. Kommt natürlich damit nur in die Sparte casual und damit ist in “zu allem tragen” nicht die Abendgarderobe enthalten.

Für ein paar frischere Styles als die der schwedischen Marke kann man zum Beispiel das dänische Label Junk De Luxe empfehlen, die in der Fall/Winter Kollektion 2009 exzellente Cardigans haben. Auch wenn nicht jeder auf Cardigans steht, die sehen nunmal edler aus als ein Pullover, vielleicht sollten sich also mal mehr Männer an die Cardigans wagen. Man muss mit einem Cardigan nicht unbedingt metrosexuell oder weiblich aussehen, wie das nebenstehende Bild beweist.

Wie komme ich warm durch den Winter – 2

Donnerstag, 15. Oktober 2009

DustyRoyParkaUnd damit Herzlich Willkommen zurück im englischen Wortjungel. Fishtail Parkas, mh, was ist das, woher kommt das und was hat das mit Fischen zu tun? Normale Parkas sind ja im Grunde genommen nur etwas länger geschnittene Jacken, die auch die gleiche Passform am Oberkörper haben und weiter unten einfach nur runterhängen. Fishtail bezieht sich bei diesen speziellen Jacken jetzt darauf, dass diese hinten wie die Flosse mancher Fische zweigeteilt ist und ein wenig herunterhängt. Klingt jetzt komisch, sieht aber trotzdem gut aus. Irgendwo kennt man solche Parkas auch, nur fällt einem nie ein woher. Tatsächlich gehörten die Fishtail Parkas zur Ausrüstung der US Streitkräfte im Krieg gegen Korea und wer manchmal einen Kriegsfilm über diese Zeit sieht, der kann auch diese Parkas erkennen.

Die Parkas sind gefüttert und halten bis zu den Knien warm, das war der Grund für die Armee damals diese Jacken einzusetzen, und das sollte wenigstens teilweise auch für euch ein Grund sein. Modisch ist gegen die Teile nichts einzuwenden, denn alle Nase lang sieht man auf den Laufstegen auch mal halbnackte männliche Models mit einem Parka der eigentlich nur als Accessoire dient.

Auch wenn man im Lederbereich dieses Jahr viel schwarz sieht, ist bei Parkas grün eher die Trendfarbe, angelehnt an den Armylook. Glücklicherweise ist so ein Parka in grün eine super Ergänzung zu all den Stiefeln, die diesen Winter so in sind.

Windbreaker – Immer noch modern

Donnerstag, 24. September 2009
planet-sports.de

(Quelle: planet-sports.de)

Wer im Norden Deutschlands wohnt, weiß genau, warum vielen Windbreakern der Reißverschluss in der Mitte fehlt. Nicht nur weil es cool aussieht, sondern auch weniger Kälte in die Jacke dringen kann, setzen viele auf die lässig aussehenden Windbreaker für die Übergangszeit zwischen Herbst und Winter. Dass das ganze gut aussieht scheitn selbstverständlich, es gibt fast keinen Hersteller auf dem Markt dessen Windbreaker schlecht aussehen. Unterschiede gibt es am Ende nur im Preis und der Qualität. Genauso lang wie es den Trend mit den Windbreakern gibt, ist Carhartt auch die Firma, die hier die Maßstäbe setzt. Schlichte Windbreaker zu annehmbaren Preisen und unvergleichbarer Qualität. Sobald man einen Windbreaker von Carhartt hat, dann braucht man so schnell auch keinen neuen mehr. Seit dem letzten Jahr kann man zudem beobachten, dass nicht alles wo Windbreaker dransteht, auch noch nach dem klassischen Stil ausschaut. Viele Windbreaker sind inzwischen auch ganz normale Jacken mit seperat isolierten Reißverschlüssen, die genauso viel Schutz vor Zugwind versprechen sollen wie das komplette Fehlen desgleichen. Der Nike Windrunner ist nur ein Beispiel dafür.

clepto-shop.com

(Quelle: clepto-shop.com)

Obwohl die Windbreaker ja schon richtig cool aussehen und ihren Zweck wirklich gut erfüllen, gibt es trotzdem einen kleinen Wermutstropfen. Wer vorhat, mit seinem Windbreaker gelegentlich lange Ausflüge im Regen zu machen, wird wohl enttäuscht werden, denn auf Dauer ist keiner der Windbreaker wirklich regendicht. Will man sich also auch im Regen wohlfühlen, dann solte man beim Kaufen genau hinschauen, um welches Obermaterial es sich handelt und ob der Windbreaker auch als regendicht angepriesen wird. Und es war klar, Cleptomanicx aus dem verregneten Hamburg(also ich da war hat es noch nie geregnet, komisch…) haben zumindest einen coolen Windbreaker im Programm, der auch regendicht ist: