Archiv für März 2010

Kitsune Video

Mittwoch, 31. März 2010

Kitsune ist ein französisches Musiclabel, das hauptsächlich Elektropopkünstler beherbergt. Und da gerade die Art von Künstlern oft einen ausgefallenen Stil haben, ist Kitsune natürlich auch gleichzeitig ein Fashionlabel.

Schön, dass das Label dann auch gleich alle seine Vorzüge auf einmal ausnutzt und seine aktuelle Kollektion auch gleich in einem Video mit passender Musik ihrer Künstler vorstellt.

Noch besser daran, es ist nicht schon wieder ein Behind-the-Scenes-Video oder eine Slowmo, sondern mal ein Anziehwettkampf zwischen 2 Modells. Wer sich schneller anzieht bekommt ein Küsschen. Franzosen halt, naja ;)

Ganz anders als man das dann erwarten würde, sind im Video dann aber hauptsächlich casual Styles zu sehen, inspiriert von Eliteschulen und der gehobenen Klasse Frankreichs. Auffällig an diesem Stil ist besonders, dass tatsächlich über jedes Outfit noch eine leichte Sommerstrickjacke drüber kommen muss, damit das auch wirklich nach einem versnobten Schüler aussieht. Ganz interessant an sich und erinnert mich irgendwie an die Textured-Layering-Zeit im Winter.

Besonders gut gelungen finde ich sind die Hosen, denn ganz im Gegenteil zu den Oberteilen rangieren die schon wieder fast auf Streetwearnivaeu mit den dunklen Jeans und lässig geschnittenen Jogginghosen.

Seht euch unbedingt das Video an, es ist sehr unterhaltsam u8nd man muss auch kein Französisch verstehen.

[siehe auch: vanyaland]

[Videoquelle: breakinasia]

Outlier 2010

Dienstag, 30. März 2010
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Workpants von Outlier, eine sommerliche Alternative zu Jeans

Outlier hat es heute in die Artikel geschafft, weil nicht nur das Preview ihrer Frühlingskollektion atmosphärisch überzeugt hat, sondern auch die Qualitätsmerkmale der Kleidung keine Wünsche offen lassen.

Auf den ersten Blick fand ich die Fotos auch recht langweilig, hier gehts halt weniger um Streetwear, eher um casual Styles die ein wenig teurer aussehen sollen. Interessanterweise merkt man aber schon auf den Fotos, dass die Stoffe unheimlich dünn und leicht verarbeitet zu sein scheinen. Hochwertige Merinowolle soll für beste Qualität sorgen und das sieht man den Shirts ehrlich gesagt auch an.

Outlier setzt hier klar auf Understatement und ein wenig casual kann im Sommer auch nicht schaden, denn was weniger anstrengend aussieht, das macht auch den Träger der Kleidung selbst ein wenig relaxter.

Hier sieht man auch mal wieder, dass es zu der guten alten Jeans durchaus Alternativen im Bereich der leichteren Baumwollhosen gibt, die gut und relaxed aussehen können. Hoffentlich halten die Workpants dann auch was sie versprechen.

Wäre natürlich schön, wenn sich auch ein paar Streetwearlabel mal an hochwertigeren Stoffen versuchen würden, aber ich glaube die haben Angst, dann immer gleich mit Highstreet verwechselt zu werden.

[siehe auch: prollyisnotprobably]

[Bildquelle: flwrider]

Kid Cudi von BAPE gefeatured

Montag, 29. März 2010
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Kid Cudi entwirft zwar oft Shirts für BAPE, aber diesmal hat er es auch selbst ins Lookbook geschafft

Den meisten dürfte Kid Cudi erst kürlzlich aus den Charts von seiner Kooperation mit David Guetta bekannt sein, den eingefleischten Hiphopkennern ist der Name natürlich schon länder bekannt.

Erstaunlicherweise war Kid Cudi aber auch einmal Verkäufer im BAPE-Shop in New York und ich finde den Style den er dort aufgeschnappt hat, sieht man heute immer noch.

Auch wenn er jetzt nichtmehr als Verkäufer arbeiten muss, so hat er sich doch zu einer Kooperation überreden lassen und beim Fotoshoot für BAPE als Model hergehalten. Für ihn scheint das auch ganz selbstverständlich zu sein, denn im Interview erzählt er, dass die meisten seiner Sachen eh von BAPE sind, endlich mal ein authentisches Preview mit einem glaubwürdigen prominenten Model.

Die Kollektion selbst ist gar nicht so innovativ, wie wir das manchmal von BAPE gewohnt waren, bietet aber eine breite fülle lockerer Sommermode mit ein wenig vintage verstreut über Hemden und T-Shirts.

Musik und Mode, wie immer ein Renner.

[siehe auch: imflashy]

[Bildquelle: datnewcudi]

The Week

Montag, 29. März 2010
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Kopfbedeckung mit Style von New Era

Immer wieder Sonntags folgt der Wochenrückblick:

Flying Coffin haben das Preview für ihre Frühlingskollektion rausgegeben und da gibt es ein paar schicke Streetwearstyles zu sehen, die sich größtenteil auf stylische Shirtprints konzentrieren.

Endlich gibt ein Label mal ein Preview nur für Short Suits raus: Farah Vintage heißt die Kollektion und ein paar Fotos gibts auf hypebeast zu sehen.

Nervig, dass es eigentlich alle Sneaker und Schuhe in schwarzem Leder gibt und die immer gleich aussehen. Dem wurde jetzt mit den All Star Hi Moccasin Abhilfe geschaffen, indem ein paar Moccasinfransen am normalen Allstar Hi angebracht wurden, gewöhnungsbedürftig, aber die Welt hat das sicher gebraucht.

Auch ein bisschen leichte Sommermode im Highstreetstyle gabs diese Woche zu sehen, denn Dunnhill hat seine Frühlingskollektion vorgestellt.

Wer noch eine passende Kopfbedeckung für den Sommer sucht, das Streetwearlabel New Era hat ein Preview seiner EK Kollektion vorgestellt und da sind schon ein paar schöne Exemplare dabei.

Primitive hat sich die Woche angestrengt Aufmerksamkeit zu erregen, indem zu dem Fotoshoot ihrer neuen Kollektion nicht nur ein heißes Model sondern auch ein Behind-The-Scenes-Video zu sehen ist.

[Bildquelle: thegallant]

Def Jam El Dorado

Samstag, 27. März 2010
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Der El Dorado glänzt nicht nur mit tollen Farben, sondern kann auch ein paar dezente Def Jam Logos aufweisen.

Musik und Mode gehören zusammen und Hip Hop ohne passende Mode, ist eigentlich gar nicht vorstellbar. Deshalb prägen auch viele Hip Hop Labels die Mode der aktuellen Zeit und so kommt es, dass auch eines der berühmtesten Hip Hop Labels, Def Jam, ab und zu mit Designern und anderen Labels zusammenarbeitet und neue Trends zu gestalten.

Da die Adidas Originals ja eh für alles missbraucht werden(und das zurecht), kommt es wohl auch öfter vor, dass es Resdesigns von einem Adidas Schuh durch Def Jam gibt.

Diesmal hat es den El Dorado getroffen und ich muss sagen, hier ist diesmal ein echt gelungener Streetwear Sneaker rausgekommen. Auffällige Farben, die es so nicht oft zu sehen gibt und ein solides Grundmodell, das sich schon im Bereich Design und Tragekomfort bewährt hat. Mehr braucht es normalerweise nicht um einen erfolgreichen Sneaker auf den Weg zu bringen und noch dazu hat man hier dann den Vorteil, dass der Schuh sich eventuell mit der eigenen Lieblingsmusik identifizieren lässt und die musikalischen Idole vielleicht auch mal ein Paar davon tragen.

[siehe auch: streetlevel]

[Bildquelle: kicksaholic]

Military mal ordentlich

Freitag, 26. März 2010

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Ich rege mich ja oft genug über das ganze Militaryzeug auf, was derzeit zu haben ist, weil das immer irgendwie so aussieht, als hätte man sich keine Mühe gegeben, die Muster modisch tragbar zu machen. Jetzt hab ich endlich auch mal ein tolles Beispiel gefunden, wie es eigentlich richtig aussehen kann.

Erik Brunetti und Medicom Toy Life Fabrick haben in einer Zusammenarbeit ein paar schöne Accessoires im Military Style rausgegeben. Das Besondere daran ist, dass man nicht auf das typische grobförmige Militärmuster der 90er und des neuen Jahrtausends zurückgegriffen hat, sondern Muster aus dem Vietnamkrieg verwendet hat, die wesentlich mehr nach Blattformen aussehen. Zusätzlich sind alle Muster noch mit Inschriften versehen, so wie es anscheinend Sitte bei den Soldaten des Vietnamkrieges war.

Selbst ich, als absoluter Pazifist, finde die Muster toll und das kann eigentlich nur heißen, dass sie meine Generation wohl nicht an den Krieg erinnern, da sie schon so alt sind.

Egal ob einem das Muster nun gefällt, durch die stärkeren Grüntöne passen selbst die Farben besser zum nahenden Sommer, also sollte hier niemand mehr Bedenken haben.

[siehe auch: slamxhype]

[Bildquelle: individualsole und fuct]

Headhunter von MHI

Donnerstag, 25. März 2010
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ahhhh, die 90er kommen!!!

Jetzt wirds ja verrückt, in letzter Zeit häufen sich die Previews im 80s und 90s Popstyle. Eher mit Furcht als mit Ehrfurcht denke ich daran, was passiert, wenn Jogginghosen und Neonpolyester wieder wirklich in ist. Naja da mag ich gar nicht wirklich gern dran denken.

Heute geht es passend zu diesem Thema und die “Headhunter”-Kollektion von MHI, die als Thema eben auch die 80er und 90er hat und zum Glück noch ein wenig gemäßigt herkommt.

Mit den nicht zueinander passen wollenden Farben und den Sportjacken kann man auch ganz eindeutig feststellen, dass das Label sein Thema auch perfekt getroffen hat. Die einfarbigen Shorts udn Shirts passen dann auch noch genau in den aktuellen Trend. Sogar Stiefel sind auf ein paaer Bildern zu erkennen.

Aber da hört der langweilige Teil der Kollektion auf und fängt der interessante auch erst an. Hosen mit Blumenmustern und Farbkleksen drauf und am schlimmsten daran, das Ganze auch noch mit glänzendem Stoff. Gepaart mit den nicht taillierten Hemden ergibt das den 90er-Jahre-schwarze-Rapper-Look. Sieht ehrlich gesagt schon mal interessant aus im Gegensatz zum sonstigen Vintage-Einheitsbrei, beleidigt das Auge am Ende aber doch so sehr, dass man sich wünscht nie jemandem zu begegnen, der sowas in der Öffentlichkeit trägt.

Noch als Tipp für alle, die eventuell doch auf Mode dieser Art stehen(Menschen sind ja genauso individuell wie Mode). So gewagte Nischentrends trägt man besser mit viel Selbstbewusstsein, wer aus seinem Leben eine Show machen kann, der kann auch solche Klamotten tragen, für alle anderen sollte das dann heißen, Finger weg!

[siehe auch: highsnobiety]

[Bildquelle: kstreetwear]

Barneys Co-Op 2010

Mittwoch, 24. März 2010
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tragbares aus dem Higstreetbereich gibts bei Barneys Co-Op-Katalog

Damit man sich leicht einen Überblick über die Frühlingsmode verschaffen kann, bringen Labels wie Barneys Lookbooks raus, in denen gleich mehrere Brands mit ihren besten Stücken zu sehen sind. Barneys Co-Op Katalog zeigt die Kollektion für den Frühling von Marken wie APC, Levi’s und Thom Browne, also eher das Highstreet Segment.

Die Bilder sprechen dabei auch eigentlich schon für sich, es sind eine Menge Sommeranzüge zu sehen und natürlich allerlei Basics, die zu den Anzügen passen.

Insgesamt dominieren die destroyed vintage Jeans wieder ein wenig das Bild bei den Hosen und besonders die Kombinationen von Jeans und Anzugsjacken sehen sehr interessant aus.

Leider sieht ein großer Teil der Modelle und Fotos aus, wie aus einer ehemaligen französischen Popkultur und wird somit für die Masse der jungen Leute wohl zu abschreckend sein, als dass man sich hier ein Beispiel am Stil nehmen könnte. Die interessantesten Fotos hab ich euch wie immer rausgesucht, mehr gibts auf floatertainment.

[siehe auch: hypebeast]

[Bildquelle: floatertainment]

Die Transformer kommen!

Dienstag, 23. März 2010
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verwandelbar: die Stan Smith 80s TF

Okay, das klingt jetzt dramatischer als es ist. Bei Adidas gibt es jetzt nämlich was neues zu entdecken. Den Look der Schuhe aus der “TF”(Transformers?)-Reihe kann man selbst per Hand verändern. Und damit mein ich nich wie bei K-Swiss 5 Stäbchen umstellen.

Vom Stan Smith 80s gibt es jetzt tatsächlich Bilder auf denen man genaueres sieht. Offensichtlich kann man den Oberen Lederteile abnehmen und den Stan Smith damit von einem High Sneaker zu einem Mid Sneaker “umbauen”.

Wobei mir die Befestigung mit dem Reißverschluss fragwürdig bis bedenklich erscheint, da sicher schnell Schmutz in den Reißverschluss eindringt und oft größere Druckkräfte auf ihm lasten, wird der wohl kein ganzes Jahr halten, wenn man den Sneaker wirklich täglich tragen will. Wenn mans sich genau überlegt verkürzt er das Leben des Schuhs ja aber nicht wirklich, da man dann ja immer noch den Schuh ohne die Oberhülle tragen kann.

Positiver Nebeneffekt, außer dem WTF-Faktor ist sicher auch, dass die Teile durch ihre 2-Lagigkeit an kalten Tagen besser warmhalten als andere Schuhe. Das Zwiebelprinzip ist ja schließlich auch bei allen anderen Kleidungsschichten wirksam.

Zum Stan Smith, ein Klassiker der seinesgleichen sucht, muss man sicher nicht viel sagen. Wer auf der Suche nach einem gut aussehenden Sneaker von einer tollen Firma ist, der kann beim Stan Smith nichts falsch machen.

[siehe auch: nicekicks]

[Bildquelle: sneakermaniac]

Meisterstücke

Montag, 22. März 2010
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ein tolles Panorama ist auch bei einem Taschenfotoshoot schon die Hälfte der Miete

Da kann man ja richtig große Augen bekommen, wenn man das Preview Taschenpreview von Master-piece für diesen Sommer sieht.

Auch wenn das Label aus Japan kommt, würde man den Jungs ohne weiteres abkaufen, dass alle von denen das ganze Jahr über am Florida Beach leben. Neben dem herrlichen Hintergrund und einer großartigen Atmosphäre gibt es aber halt auch ein paar stylische Taschen zu sehen.

Der Stil soll anscheinend so in die 70-er und 80-er der amerikanischen Streetwearszene gehören, scheint aber eigentlich auch zeitlos sommerlich. Die Taschen(um die es ja eigentlich geht) sind im Kontrast zu den eher abgewetzt wirkenden Kleidungsstücken sehr synthetisch und einfach gehalten.

Der Eyecatcher der Kollektion ist sicher der rote Messengerbag, der leider eher durch seine Geradelinigkeit überzeugt als durch ergonomische Anpassung an den Körper. Aber das ist wahrscheinlich der modischen Stilrichtung geschuldet.

Achja, für alle, die gern ihr Fahrradschloss spazieren fahren, sieht man hier auch noch ein paar tolle Fahrradschlosswärmer…

[siehe auch: kstreetwear]

[Bildquelle: hypebeast]