Archiv für Januar 2010

The Week

Sonntag, 31. Januar 2010
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Chocolate Skateboards und Super haben eine schicke Sonnebrille für den Sommer entworfen.

So, nachdem in der letzten Woche alle Apple Fans mit der dezenten Hässlichkeit des IPads erschlagen wurden, haben sich hoffentlich alle wieder erholt und können den Wochenrückblick genießen.

Letzte Woche haben wir uns hauptsächlich Kollektionen mit den neuen Sommer Styles angesehen, die beste davon mit den Sommeranzügen von Sophnet. Daneben gab es auch noch das erfrischende Preview von den Krew Jackson Sneakers. Zu den Krew Sneakers gab es am Ende der Woche im Netz zu einer ähnlichen Linie auch noch ein paar neue Bilder.

Die beste Neuigkeit diese Woche war für mich, dass es jetzt eine Digitalkopie von der Streetwearbibel “All Gone 2009″ im Internet gibt. Das ist quasi Pflichtlektüre für alle Modebewussten Jugendlichen!

Wer wirklich verrückt nach einzigartigen Sneakers ist, der kann sich ja mal die von Hare anschauen, stolzer Sneaker, mit stolzem Preis.

Nicht ganz so teuer, aber für mich persönlich viel bessere Musterung und Textur haben die neuen Schuhe aus der The Hundreds Frühlingskollektion.

North Face ist für überteuerte Produkte mit seriösem Aussehen und Qualität bekannt, wobei die Zielgruppe wohl besser verdienende Erwachsene sind. Irgendwie scheint da jemand eine Wette bei The North Face verloren zu haben, denn jetzt kommt ein Backpack mit Blumendesign vom Qualitätslabel raus.

Und zum Schluss noch eine coole Sonnebrille, denn wir hatten hier lange keine mehr. Cooler Skaterstyle und Design wie man es nur selten sieht bietet eine Kooperation von Super und Chocolate Skateboards.

[Bildquelle: hypebeast]

Sophnet Frühling 2010

Samstag, 30. Januar 2010
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Kurze Hosen und Sakko sind im Sommer absolut in!

Ein sehr umfangreiches Preview seiner neuen Frühlingskollektion hat jetzt das japanische Label Sophnet rausgebracht. Die Kollektion gehört in den Bereich casual Wear und ist sehr vielfältig. Der positive Aspekt der Kollektion ist, dass alle Kleidungsstücke vielseitig kombinierbar sind. Das liegt andererseits allerdings daran, dass man sich wohl nicht so recht für einen Trend entscheiden konnte, dem man folgt. Muss man ja letztendlich auch nicht.

Der Grund warum ich diese Kollektion vorstelle sind aber nicht die bunt durcheinander gewürfelten halb-modernen H&M-like Outfits, sondern die Kombinationen mit Sakko und kurzer Hose. Schon letztes Jahr haben wir öfter gesehen, dass gerade diese Kombi zum Sommerhit werden könnte und das hier ist jetzt auch die erste Stelle, an der ich euch mal Bilder davon zeigen kann, die kein Vintage enthalten und als All-Day-Wear taugen könnten.

Hier wird auch nochmal an den 2 Modellen ganz klar gemacht, dass man nicht eingeschränkt wird in der Farbwahl. Hosen und Shirt müssen nicht gleichfarbig zum Sakko sein. Allerdings fällt auch auf, dass die Struktur zumindest gleich gewählt wurde, damit das ganze ein wenig zusammengehöriger aussieht.

Gerade ohne Hemd, aber mit T-Shirt kommen die Linien der Sakkos voll zum tragen, ohne von irgendwelchem anderen Firlefanz gestört zu werden. Also ich begeb mich schonmal auf die Suche nach meinem Sommersakko!

[siehe auch: e-styling]

[Bildquelle: highsnobiety]

Krew Jackson

Freitag, 29. Januar 2010
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Seriös und trotzdem lässig, geht das?

Viele junge Leute haben ein Problem damit, Schuhe passend zu Anzügen zu kaufen oder sich einfach ein paar seriös wirkende Lederschuhe zuzulegen. Aber warum eigentlich? Für die eine Hälfte ist es sicher der Preis, der davon abschreckt sich Schuhe anzulegen, die man nicht jeden Tag trägt und trotzdem mehr dafür zu bezahlen als für die guten alten Sneakers. Alle anderen können sich meistens nur nicht mit dem seriösen Aussehen der Lederschuhe abfinden.

Die neuen Jackson von Krew scheinen genau in diese Lücke zu passen. Lässiger Streetwearstyle gepaart mit sehr schicken Lederschuhen, die sowohl auf der Straße als auch zu besonderen Anlässen getragen werden können. Wer also im oben beschriebenen Dilemma steckt, hergeschaut.

Die Teile kommen zwar schlicht, im Detail aber absolut perfekt verarbeitet und interessant daher. Die Versionen in Wildleder und Segeltuch sehen noch ein wenig mehr nach Streetstyle aus. Die Modelle mit braunem Leder erinnern dann tatsächlich stark an normale Anzugsschuhe, allerdings hier geformt wie ein typischer Sneaker. Die Strukturierung des Leders macht die Teile dann letztendlich zu einen absoluten Hingucker.

Bleibt nur noch zu hoffen dass der Preis am Ende stimmt, aber mit irgendwas zwischen 70 und 120 Euro kann man hier wie immer sicher rechnen. Ist aber finde ich absolut gerechtfertigt für Schuh, die man dann letztendlich auch zu mehr als nur dem Anzug tragen kann.

[siehe auch: hypebeast]

[Bildquelle: kr3wdenim]

Converse Jack Purcell 2010

Donnerstag, 28. Januar 2010
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Nautic Theme Schuhe von Jack Purcell

Wer auf diesen Segeltuchstyle der frühen Vans Slipons steht, der verliebt sich sicher sofort in die Frühlingskollektion von Converse Jack Purcell. Im Preview seiner neuen Kollektion gibt es jetzt jede Menge frische Farben für den Frühling, die allesamt eigentlich irgendwie an so ein Nautic Theme erinnern und garantiert auch im Sommer am Ostseestrand total gut aussehen dürften. Neben dem Sliponähnlichen Schuh in der Kollektion sind auch noch ein paar Sneakers zu finden. Die Streifenmuster sind zwar dezent zweifarbig gehalten, durch den gegensätzlichen Verlauf zur Schuhform aber doch sehr auffällig. Insgesamt besticht die Kollektion eher durch Understatement. Die einfarbigen Schuhe sind als casual und All-Day-Wear sicher gut zu kurzen Hosen zu tragen. Noch besser sehen die Teile aber sicher zum Trend des Frühlings, den ein wenig hochgekrempelten Hosenbeinen aus. Da passt das Meerthema eigentlich prima zu hellen oder dunklen leichen Stoffhosen. Zum Design der Schuhe tragen auch stark die aufeinander genähten Materialien bei. Normalerweise werden die Materialien Kante and Kante oder untereinander vernäht. Hier hat man aber ganz bewusst die einzelnen Stoffteile aus denen der Schuh besteht hervorgehoben. Das ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack, sieht dann aber halt auch nicht aus wieder jedermanns Schuh und ich kenne viele Leute, die darauf Wert legen.

[siehe auch: kicksonfire]

[Bildquelle: uristocrat]

Go Crazy Henrik Vibskov

Mittwoch, 27. Januar 2010
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Zu verrückt für uns?

Heute gibt es mal einen Artikel über einen anscheinend völlig verrückten Designer und sein Preview für den Winter 2010. Henrik Vibskovs Kollektion sollte man wahrscheinlich auch gar nicht für voll nehmen. Die Bilder sprechen eigentlich Bände. Verrückte Kombinationen von Farbe und Form, die man sonst eigentlich eher selten sieht. Und das ganze erinnert zusammen mit den eigentümlichen Models auch eher als würden da ein paar Clowns über den Laufsteg stolzieren.

Allerdings scheint Henrik uns auch was mitteilen zu wollen. Auffällig an allen Kombinationen sind die starken Muster, die er anscheinend benutzt, um einzelne Kleeidungsstücke vom Rest der Kleidung abzuheben. Das funktioniert sogar, wenn das gemusterte Kleidungsstück unter den anderen getragen wird, wie es zum Beispiel bei der Leggins zu sehen ist. Da kann man also tatsächlich noch was lernen, auch wenn das Ganze ansonsten realitätsfern ist. Ansonsten wagen sich Designer eigentlich kaum an Männerröcke oder Hosen mit 2 verschiedenen Farben.

Was mir eigentlich ganz gut gefällt ist der graue Anzug, der mehr im lässigen Stil gehalten und in Kombination mit einem farbigen Hemd schon fast zur Party taugt.

Ansonsten kann man hier auch eine kleine Parodie auf die Modewelt erkennen. Henrik Vibskov hat eigentlich alle Modetrends des vergangenen Jahres und die diesen jahres genommen und sie in den Kombinationen gemixed, als würde er zeigen wollen, dass ers auch drauf hat.

[siehe auch: thefader]

[Bildquelle: slamxhype]

Silas Streetwear

Dienstag, 26. Januar 2010
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Streetwear wid wieder bunter!

Leider gab es bisher im Bereich Streetwear nur wenig neue Trends zu sehen, vielleicht gerade weil Streetwear so vielfältig ist. Auffällig bei den meisten Sommerkollektionen ist aber, dass im Gegensatz zum letzten Jahr auch wieder mehr Farbenfreude erlaubt ist. So auch im Preview von Silas. Auch hier haben wir jetzt viel Layering und die hochgekrempelten Hosen, die wir schon im letzten Jahr in den Previews gesehen haben. Allerdings sind die Layerings jetzt farblich gut gemischt, so dass die einzelnen Schichten sich nicht nur durch die Textur unterscheiden und somit ein größerer Tiefeneffekt erzeugt werden kann.

Schön auch, dass Silas komplett auf trendige Hängeschritthosen verzichtet und lieber casual daherkommt. Das qualifiziert die Kollektion dazu, mehr in die Kategorie All-Day-Wear zu passen. Sieht eigentlich alles sehr gemütlich aus und geht vom Stil her eher so in die Mode der britischen Arbeiterschicht, aber nur ganz leicht. Kennen wir aber natürlich auch von anderen Marken schon. Für wirklich innovative Streetwear fehlt der Kollektion leider die Einzigartigkeit im Design.

[siehe auch: diamond-surplus]

[Bidlquelle: glltn]

Roc Star Frühling 2010

Montag, 25. Januar 2010
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bunter Hiphop-Style von Roc Star

Wenn das japanische Label Roc Star seine neuen Kollektionen zeigt, dann gibt es meisten einen Aha-Effekt. Auch wenn der nicht immer positiv ausfällt, so ist eine gewissen Überraschung doch immer vorhanden. Auch für Frühling und Sommer beweisen die Japaner wieder, dass sie entweder die Könige des Stilbruchs sind oder in Asien eine andere Mode in ist als hierzulande.

Also ein paar von den Sachen hatte ich ja schon davor in einigen Previews gesehen, weil Roc Star erst nach und nach einzelne Teile enthüllt hatte. Und so hatte ich eigentlich nicht gedacht, dass man die Batman-Shirts mit den Baumfällerjacken kombiniert. Sieht schon teilweise ziemlich komisch aus, vor allem, wenn man die Jacke dann auch noch in die Hose steckt. Das ist so ähnlich wie die Hosen in die Socken stecken und geht eigentlich gar nicht. Zumal das dem allgemeinen Trend in Richtung Casual Wear widerspricht, bei dem das getragene eher lässig aussehen soll. Obwohl die Designs nicht streng oder langweilig aussehen, sieht die Mode dennoch irgendwie so aus, als hätte man sich extrem angestrengt, damit aufzufallen.

Irgendwie erinnert die Kollektion an 90er-Jahre Hiphopvideos, buntes Allerlei übereinandergewürfelt. Allerdings hat man sich die modischen Trends hier schon bewusst gemacht. So sind zumindest Drop-Crotch-Hosen zum Standard bei Roc Star geworden. Andere modische Trends scheint man bewusst umzukehren, so tragen die Models alle Sonnenbrillen mit runden Gläsern, wie sie in den 90ern in waren, von den Dockarbeiterschuhen mal ganz zu schweigen.

Bewusster Stilbruch, um aufzufallen, das ist schon die Zusammenfassung zur ganzen Kollektion.

[siehe auch: mandiefresh]

[Bildquelle: purplecuffs]

The Week

Sonntag, 24. Januar 2010
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Die Adidas Originals aus der Augmented Reality Kollektion haben Marker auf den Zungen, damit man mit einer Webcam und dem Computer in eine virtuelle Welt abtauchen kann.

Es ist Wochenende und damit an der Zeit noch einmal Revue passieren zu lassen, was wir so erlebt haben und was wir verpasst haben. Ich habe diese Woche 2 Berichte über die Mailänder Fashionweek verfasst, vielleicht ein bisschen wenig, wenn man sich die Vielzahl an vorgestellten Labels ansieht, allerdings ähneln sich viele der High Fashion Labels in ihren Trends und so wollte ich euch andere wichtige News nicht vorenthalten.

Trotzdem verpasst haben wir den Trubel um die Bread & Butter in Berlin. Dabei ist es absolut empfehlenswert sich die berühmte Streetwearmesse anzusehen, gerade da sie in Deutschland weilt. Ein paar interessante Artikel findet ihr auf conleys, mylifestyleblog und neues-deutschland.

Ein weiterer cooler Artikel, der auf mylifestyleblog rauskam handelt von der 2. German Garment Kollektion und hat diesen “Was-Zum-Teufel-Ist-Denn-Das?”-Effekt, wenn man sich die Fotos mit deutschen Stars aus Film und Fernsehen ansieht.

Ich lese ja auch oft und gerne die Artikel auf GQ durch und besonders die Blogs dort sind sehr interessant. Allerdings haben die Themen meist öfter was mit Lifestyle als mit Mode zu tun, aber heute kann ichs mir einfach nicht verkneifen euch mal auf einen schönen Artikel zu verweisen. Der einzige Grund dafür ist ehrlich gesagt das Bild von Bill von Tokio Hotel gepaart mit der Überschrift “Why Fashion Does Not Necessarily Rock”.

Und letztendlich gibt es ein Update mit Bildern und Videos zu den Adidas Originals und der Augmented Reality.

[Bildquelle: hypebeast]

Amerikanisches Vintage ala GPPR

Samstag, 23. Januar 2010
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Gangsterstyle in Vintage von GPPR

GPPR ist noch ein neues Label und macht schon von sich reden. Wer wie ich mit Filmen wie Pulp Fiction und Reservoir Dogs aufgewachsen ist, wird im Frühlingspreview von GPPR viele Styles dieser Filme wiederfinden. Für alle, die die Filme nicht kennen sei erklärt, der Stil der Kollektion bezieht sich in etwa auf die 70er in den USA und das Aussehen der Gangs dieser Zeit. Erinnert zwar ein wenig an Rockabilly, sieht aber doch ein wenig ernster und cooler aus.

Als Elemente der Kollektion stechen ganz eindeutig die Farben hervor. Hier ist eigentlich nur Platz für Schwarz und Weiß. Dazwischen gibt es fast gar nichts, sehr authentisch eigentlich. Ein besonderes Merkmal von GPPR sind die T-Shirts mit coolen Logoprints, die eigentlich relativ auffällig sind und nicht so ganz in die Kollektion passen, das Ganze aber auch gerade dadurch interessanter machen.

Die besten Hosen in der Kollektion sind ganz klar schwarze Stoffhosen, die super in den vintage angehauchten Stil passen.

Ganz wichtig für alle, die sich an diesem Look versuchen wollen, sind auch die passenden Accessoires. Eine Wayfarer und ein guter Haarschnitt sind hier Pflicht.

Achja und das ist auch einer der wirklich sehr sehr wenigen Stile, zu denen man Hosenträger tatsächlich ungestraft tragen kann.

[siehe auch: lilo8stitch]

[Bidlquelle: hypebeast]

Ray Ban Frühlingskollektion

Freitag, 22. Januar 2010
vintage_starlight@media.photobucket.com

Designkombi der besonderen Art von Ray Ban

So heute mal wieder eine erfrischende News, die neuen Ray Ban Frühlingsbrillen sind raus. Und beim Durchsehen stellte sich doch einige Verwunderung ein. Tatsächlich hat man hier auf die klassische Wayfarer Brille fast völlig verzichtet. Da mag sich mancher jetzt fragen, wie kann das denn bei Ray Ban sein? Naja ganz einfach, man hat den alten Look der Wayfarer mit neuen Designs kombiniert.

So scheint es bei Ray designtechnisch ganz klar Richtung Pilotenbrille zu gehen. Die Farben bleiben weiterhin klassisch, schwarz, silber und neuerdings auch golden, was ja lange Zeit verpöhnt war. Langsam kann man bei Accessoires aber auch wieder Gold tragen, die Zeiten in denen man nicht zeigen durfte, was man hat, sind wohl auch endlich vorbei.

Eigentlich irgendwie komisch, dass sogar die Kombination von Pilotenbrille mit Wayfarer Design relativ gut klappt. So gibt es in der Kollektion eine Brille, die eigentlich eine komplette Pilotenbrille ist und an der Oberkante das Wayfarer Design aufweist. Sieht wirklich interessant aus, was nicht heißen soll, ich würde mir das Teil sofort zulegen, sondern dass ich mir sicher bin, dass man öfter auf die Brille angesprochen wird, wenn man diese trägt.

[siehe auch: sneakhype]

[Bildquelle: fefesiriano]