Archiv für Oktober 2009

Was heißt eigentlich H&M?

Samstag, 31. Oktober 2009

Ja keine Ahnung und es ist es wohl auch nicht wert nachzuschauen. H&M hat ja bekanntlich großen Einfluß auf die Mainstreammode in Deutschland weil einfach eine Menge junge Leute dort einkaufen gehen. Das was man von der diesjährigen Kollektion für den Winter sieht enttäuscht dann aber doch irgendwie. Die Schweden machen einfach weiter wie bisher, verkaufen 70-Style Klamotten, karierte Hosen und Synthetikjacken als ihre Headlinerkollektion. Komisch und irgendwie völlig am Trend vorbei, fand ich irgendwie ein wenig enttäuschend.

Andere Brands habens dagegen kapiert wos langgeht und überraschen mit coolen Kollektionen zum casual Outfit des Winters. Band of Outsiders ist so eine Marke wo man sagt, Hey die verstehen was davon Hemden und Sakkos zu machen. Hier hat man ein paar echt frische Ideen, die sicher durch die Fashion Weeks inspiriert wurden, aber absolut alltagstauglich aussehen. Die Bilder sind übrigens alle von letzterer nicth schwedischer Marke ;)

Der Mac ist back

Freitag, 30. Oktober 2009

Oja, manchmal lese ich auch im Frauenblog vom dealer-shop und da ist mir doch der Artikel über Trenchcoats aufgefallen. Warum? Weil ich letztens schon über ein paar Artikel über das männliche Pendant, den Mac(nein Steve Jobs hat keine Rechte an dem Namen) gestolpert bin. Sieht bestimmt nicht gut aus, wenn ein Paar in Trenchcoat und Mac rumläuft. Mal davon abegesehen fand ich es erstaunlich dass ein Trend so gleichartig für Frauen und Männer gilt.

Eigentlich ist der Trend zumindest bei den Männern schon älter, seit mindestens 3 Jahren überschwemmen uns die Fashion Weeks für Fall/Winter immer mit diesen Mänteln. Der Grund liegt wohl darin, dass der Mac immer noch ganz einfach in Stylerepertoire modebewusster Männer gehört.

asos.com

(Quelle: asos.com)

Praktisch an dem Trend ist vor allem, dass die Macs meistens sehr regenfest sind und so lässig geformt, dass man alle möglichen Kleidungsstücke darunter packen kann. Sollte für Stylepiraten also kein Problem sein auch mal einen Hoody unter dem Mac zu tragen oder 5 Schichten Knitwear am Körper zu haben.

Generell scheint es inzwischen 2 Arten der Macs zu geben, einmal relativ kurze ohne Gürtel und längere mit Gürtel. Für regnerische Tage sind die gegurteten natürlich praktischer, wobei man sich mit den Teilen sicher auch schonmal overdressed vorkommen kann, weshalb man auch ruhig zu den Kürzeren greifen kann, die eher an eine Jacke erinnern.

Tweeds

Donnerstag, 29. Oktober 2009
flickr.com

http://www.flickr.com/photos/adobemac/ / CC BY-SA 2.0

Passend zu den letzten Artikeln über Knitwear und Chunky Knitwear hatte ich eigentlich immer irgendwas gesucht was gut zum Style und Thema passt und sich prima mit Knitwear kombinieren lässt.

Bei den Tweed Jackets bin ich schließlich fündig geworden. Dieser 50er und 60er Style der gerade wieder in ist, wird von gerade diesen Jacken besonders ausgestrahlt und erinnert viele Ältere an bessere Zeiten und uns Jüngere an eine Welt die wir aus den besten amerikanischen Filmen kennen.

Die Tweeds lassen sich hauptsächlich mit Knitwear und dicken Wollsachen kombinieren, am besten aber ohne karierte Shirts, damit das ganze nicht nach Waldarbeiter aussieht. Da die Tweeds eher zur casual Wear gehören sind dann die Hosen passend auch einfarbig zu wählen, also am besten ein paar nette Chinos und schon macht man einen lässigen Eindruck.

Da die Tweeds auch wie klassische Anzugsjacken über einem Hemd getragen werden können ergeben sich hier vielfältige Möglichkeiten. Wir hatten letztens schon bei Lil’ Wayne gesehen, dass ein Wollanzug auch durchaus was hermachen kann, mit Tweed Jackets ist das nicht anders.

Auch wenn viele denken mögen, “Tweed, das ist doch was für alte Männer” , dann kann ich nur sagen, dass viel von der Ausstrahlung abhängt und gerade jüngere Leute mit ansonsten stylischen Klamotten und nem Tweed drüber gerade sehr gut aussehen und nicht alt oder langweilig.

Chukka Boots

Mittwoch, 28. Oktober 2009
flickr.com

http://www.flickr.com/photos/wza/ / CC BY-NC-ND 2.0

Heute gibts mal einen Artikel den ich weder zu Streetwear noch zum Mainstream Fashion zuordnen kann und hey, das ist doch mal was schönes, denn hier gibts n coolen Style aus beiden Welten. Chukka Boots hab ich selbst eigentlich die erste Zeit nur in der Streetwear als Trend gesehen. Da Streetwear meistens schneller neue Trends hervorbringt weil die Kunden da meist jünger und wagemutiger sind ist das eigentlich auch keine Neuigkeit. Leider waren die Chukkas deshalb auch oft mit einem unseriösen Ruf und vielen farbigen Logos behaftet, was es eigentlich unmöglich macht, sie zu Anzügen oder ähnlichem zu tragen.

flickr.com2

http://www.flickr.com/photos/ianesg/ / CC BY-NC-SA 2.0

In letzter Zeit kommen aber immer mehr Chukka Boots raus, die in dezenten Farben glänzen gelernt haben. Gan im winterlichen Style gibts die Boots jetzt vorwiegend auch in Wildleder statt Synthetik bei vielen Großen Hertellern (Vans, Timberland usw.). Das geht dann soweit, dass es die Schuhe auch in glattem Leder gibt und sie eigentlich gar nicht mehr wie die klassischen Streetwear Chukkas aussehen, sondern einfach wie höhere Herrenschuhe. Also auch tragbar, wenn man mal seriös aussehen will. Wobei die letzteren halt auch schon sehr erwachsen und steif wirken. Den besten Effekt erzielt man sicher mit einfarbigen Wildleder- oder Synthetikchukkas kombiniert mit schlichten Stoffhosen wie zum Beispiel den Kurta Pants vom gestrigen Artikel.

Kurta Pants

Dienstag, 27. Oktober 2009

Yeah, wieder einmal ab in die Kategorie der lustigen Welt der komischen Worte: Kurta Pants. Ehrlich gesagt lief mir der Begriff in meinen Recherchen auch das erste mal über den Weg. Beim rumstöbern durch die Winterkollektionen war mir schon länger der Trend aufgefallen, dass die Hosen im Schritt weiter geschnitten werden und somit ein lässigerer Eindruck entsteht. Bei Jeans haben wir den Trend schon länger. Extrem stark ausgeprägt hab ich das jetzt das erste mal in der Juma Fall/Winter Kollektion entdeckt und schreib deshalb auch mal was dazu, denn die Hosen scheinen stark im Kommen zu sein.

Auch wenn die sehr weit Geschnittenen vielleicht nicht für jeden Geschmack gut sind, in weniger extremen Formen find ich die Teile schon sehr schick und kann mir durchaus vorstellen, dass die diesen Winter den Durchbruch schaffen(und ich bin modisch schon eher konservativ und brauch gute Argumente um überzeugt zu werden), denn das ist wieder mal ein Style der absolut männlich ist: schick und praktisch gemütlich.

Auch, dass Jeans schon länger weit im Schritt geschnitten werden(nein ich meine keine tief hängenden Hosen für die Ghettokids aus Berlin) beweist, dass der Trend durchaus mainstreamfähig ist. Bleibt nur zu hoffen, dass es bald ein paar davon hierzulande zu erschwinglichen Preisen zu ergattern gibt, denn die von Juma sind ja gewohnheitsgemäß eher im oberen Preissegment angesiedelt.

Glassy Goggles

Montag, 26. Oktober 2009
skateoverload.com

(Quelle: skateoverload.com)

Ja klar, der letzte Artikel über Sonnenbrillen ist noch nicht allzu lang her und eigentlich hatte ich ja vor mal wieder was über Streetwear zu schreiben, aber auf der Suche nach brauchbaren Styles bin ich über die neuesten Sonnenbrillen und 9Five gestolpert und muss sagen: Respekt!

Das nebenstehende Foto sagt eigentlich schon alles, fette Brillen für Leute mit Selbstbewusstsein und tatsächlich auch nur zu Streetwear passend oder das ein oder andere Modell auch zum Clubben geeignet. Das schöne daran ist, dass es nichtmal diese übertriebenen weißen oder neongrünen Brillen mit den Rillen drin sein müssen, damit die Teile auffallen. An sich ist das ja ein ganz normales Wayfarer Design, die Farben machen das Gesamtbild aber irgendwie fresher, jünger, stylisher.

Ganz klar ein Must-Have wenn man im nächsten Sommer im Cabrio über die (dank steigenden Spritpreisenein wenig leeren) Straßen cruisen will, aber durchaus auch Strandgeeignet.

Aber das krasseste kommt noch, die Teile kosten alle unter 50$. Mode zu erschwinglichen Preisen? Komisch, ne Ray Ban kostet doch sonst n paar Hundert und die Brillen hier haben sogar eingelassene Metalllogos, alles in allem ist das schon DER Grund eine zu dem Preis haben zu wollen.

Wie immer bei Streetwear muss man hier aber wohl mutig sein beim Tragen, die Trends werden halt nicht wie beim Mainstream auf dem Laufsteg gemacht, sondern auf der Straße. Da die Wayfarer Modelle immer noch gehyped werden, sollte man hier aber sowieso nichts falsch machen können.

Chinos mal hochkrempeln

Sonntag, 25. Oktober 2009
details.com

Die Chino hier ist wohl von Diesel, aber auf der Webseite von denen noch nicht zu finden(Quelle: details.com)

Ein Trend der ganz eindeutig in die Kategorie “Für Mutige” gehört und sicher erst nächsten Frühling anzutreffen ist: hochgekrempelte Hosen. Gerade hab ich ja immer schön zitiert, wie in doch Jeansin allen Looks sind,a ber wenn es wieder wärmer wird, dann kommt auch sicher wieder die Zeit für leichtere Hosen und damit der Aufstieg der Chinos. Dabei soll der Trend nächstes Jahr wohl eindeutig zu hellen Farben gehen.

Die absolut modebewussten unter uns können dann tatsächlich die Chinos auch ein wenig hochkrempeln, so dass das zwar ein lockeres Bild ergibt, trotzdem aber nicht ungeschickt oder zu lässig wirkt. Hochkrempeln bis u den Knien ist also nicht angesagt, eher so auf kurz über dem Knöchel.

Für alle an den Beinen rasierten oder nur leicht behaarten Männer gibt es dann auch die Möglichkeit ganz sommerlich auf die Socken zu verzichten.

So wies aussieht scheint der casual Chique für den Mainstream also auch zumindest im Frühling weiterzugehen, ansonsten kann man ja auch nen Sommeranzug tragen wenn es noch etwas förmlicher sein soll. Irgendwie langweilig wenn ihr mich fragt, hoffentlich kommt mal bald wieder was Spannendes an Trends für die warme Zeit, die Mainstreamdesigner sollten sich mal an der Streetwear ne Scheibe abschneiden die fast jede Saison was neues zu bieten hat.

Wollanzug

Samstag, 24. Oktober 2009
kennethcole.com

Eine Wollanzug von Kenneth Cole (Quelle: kennethcole.com)

Wolle und Anzug, geht das überhaupt? Die Frage ist berechtigt und wird intuitiv mit nein beantwortet. Tatsächlich wurde Lil’ Wayne(das auf dem Foto ist übrigens nicht Lil’) aber mit genau so einem Teil im Zuge seines Gerichtsprozesses (Waffenhandel, ein fieser Typ, trotzdem Oberstyler) gesehen und sah darin gar nicht schlecht aus.

In diesem Winter wird ja casual Chique und klassischer Stil sehr betont und ich finde da passt der Wollanzug wie die Faust aufs Auge. Irgendwie sehen die Teile schon edel aus, weil sie halt wie Anzüge geschnitten sind. Andererseits vermittelt die Wolle etwas warmes, erinnert irgendwie daran, dass bald Weihnachten ist und sieht auch irgendwie viel kuscheliger und gemütlicher aus als ein normaler Anzug.

Klar Wollanzüge gibt es an sich viele und die sind vielleicht auch nicht grad neu, aber mit den Styles dieses Winters kombiniert, macht das durchaus einen neuen Eindruck. Also ein Paar Jeans und schicke Sneakers dazu und schon hat man diesen Urban Wear Eindruck von jemandem, der es aus der Gosse nach oben geschafft hat und trotzdem cool geblieben ist, eigentlich doch ganz nett, oder?

Westen, nein danke!

Freitag, 23. Oktober 2009
fashionbeans.com

(Quelle: fashionbeans.com)

Oje, da sind sie wieder, Westen. Nicht nur Normalos, nein auch Promis sieht man immer wieder mit solchen Faux Pas rumrennen. Okay, spätestens hier habt ihr meine Meinung zu Westen erkannt. Die Hersteller überschwemmen den Markt gerade wieder mit Westen ala Baumfäller und ich persönlich finde, das hat überhaupt keinen Style und zeug nur davon, dass man es nicht geschafft hat, sich was mit Ärmeln zu kaufen.

Tatsächlich fallen die Westen modisch im Moment komplett aus dem Trend, da sie weder Clubwear sind, noch casual genug um irgendwie in eine Nische zu passen.

Wer gerne einen casual Warmhalter will, der sollte auf einen Hoody zurückgreifen, gerade wieder immens neu und verfügbar. Dabei muss es nicht immer der schlichte Hoody von anno 1990 sein. Mazine, Cleptomanix und viele andere junge Marken stellen Hoodies mit kleinen Gadgets und Reißverschlüssen her, die gleichzeitig nützlich und schick sind.

Achja, wir waren bei den Westen. Also wer sich sowas echt anzieht, der sollte das nur bei der Arbeit tun oder als Gag mit destroyed Jeans. Die einzig tragbare Westenvariante im Moment sollte die unterm Sakko sein!

Vision Street Wear is back

Donnerstag, 22. Oktober 2009
visionstreetwear.com

(Quelle: visionstreetwear.com)

Und wieder eine coole Firma die es zurück geschafft hat und uns mit frischen Styles versorgt.

Vision Street Wear kommt aus dem Bereich der Skatewear und wurde das erste mal vor über 30 Jahren gegründet. Zu dieser Zeit war Skateboarding absolut populär, der Ollie wurde erfunden und es gab erste Wheels aus Urethan, kurz eine neue Ära des Skateboarding begann. Auf dieser Welle schwamm Vision mit und hatte zahlreiche Endorsements mit Pros denen sie ihre eigenen Decks gestaltete. Vision Street Wear stand damals auch für die Verbindung von Musik und Skateboarding, so wie wir das halt heute kennen.

Nachdem Skateboarding ein wenig aus der Mode kam verschwand auch Vision von der Bühne. Jetzt, da die Zeit reif ist, dass auch nicht-Skater Streetwear im Skatestyle tragen wagt sich die Firma jedoch mit einer stylischen Sneakerskollektion zurück.

Ich hab ja schon mehrmals meinen Missmut über neonfarbene Schuhe geäußert. Nun muß ich zugebenen, dass Vision es geschafft hat meine Meinung ein wenig umzubiegen. Es gibt in der Kollektion tatsächlich komplett bunte Sneakers, die trotzdem nicht zu verspielt oder billig wirken. Die Sneakers sind natürlich zum Skateboarden geeignet, das heißt für alle die sowas noch nicht anhatten, absoluter Tragekomfort und Schutz vor Umknicken, 2 Fakten die nicht nur Skate zu schätzen wissen sollten.

Neben den normalen Sneakerformen gibt es noch ein paar Skatehighs, die im Vergleich mit anderen Marken ala Vans jedoch meiner Meinung nach nicht mithalten können.