08. Februar 2010

Da würde ich mein T-Shirt auch nach unten ziehen!
Lacoste Red, das ist der Name einer neuen Kollektion von der bekannten Marke mit dem Krokodil. Als ich das gelesen hab, war ich ehrlich gesagt schon voreingenommen, denn jetzt mal im Ernst, Lacoste Schuhe sind nicht gerade der Renner, eher Ladenhüter, die man dann irgendwo auf dem Wochenmarkt an einem Billigschuhstand findet.
Ganz offensichtlich zielt die Kollektion auf eine junge Käuferschicht ab. Was man modisch auf den Bildern dann zu sehen bekommt ist aber eigentlich eher ein Flop. Ausgelutschte Farben aus den Vorjahren im gestreiften Polohemdstil. Irgendwie sehen fast sämtliche Oberteile aus, als wären sie aus der Grabbelkiste gegriffen und anschließend noch 100 Mal gewaschen worden. Für den aktuellen Trend weisen die Hosen dann noch den falschen Schnitt auf, denn die sind hier komplett eng, also auch im Schritt, so wie wir die Mode vor 2 Jahren mal hatten.
Das einzige Teil an dem es im Prinzip nichts zu meckern gibt ist wohl die Jeans, aber das ist wohl auch nicht wirklich eine Kunst.
Hier kann man der jungen Käuferschicht also durchaus auch mal davon abraten, etwas zu kaufen. Meiner Meinung nach hat man bei Lacoste einen der Schuhdesigner, die gerade verfügbar waren dafür eingesetzt eine komplette Kollektion zu entwerfen und das ist mal gründlich in die Hose gegangen. Vor 5 Jahren mag es ja gereicht haben, einfach nur knallige Farben auf alte Klamotten zu tun und schon war die Kollektion trendig, aber heute braucht es schon ein bisschen mehr Design um in der Masse aufzufallen, da helfen die Hintergrundbilder im Comicstyle auch nicht mehr.
[siehe auch: kstreetwear]
[Bildquelle: bkrw]
07. Februar 2010

So sieht Homer die Frogskins!
Und da ist sie schon wieder zu Ende die Woche. Eigentlich ging es ganz gemischt zu diesmal, mit Artikeln über Uhren, Surfwear und wie man den schmalen Grad zwischen Formal und Casual Wear beschreitet.
Verpasst haben wir dafür den japanischen Outdoorkleidungshersteller White Mountaineering mit seiner neuen Kollektion, die im Highstreet Style präsentiert wurde.
Viel besser gefällt mir persönlich aber die Präsentation der Star Wars Adidas Originals mit Snoop Dogg. Erstmal ein völlig abwegiger Gedanke, aber passt doch irgendwie zusammen, schaut euch unbedingt das Video an!
Ein erstes Foto von der Rogue Status Kollektion für den Herbst 2010 gab es jetzt auch. 50er und 60er Jahre im US-amerikanischen Stil vom Feinsten.
Für alle Simpsons Fans gibts jetzt von Hype Means Nothing ein cooles Shirt auf dem Homer ein paar Frogskins imitiert. Wirklich herrlich!
Passend dazu auch noch gleich die Info, dass es wieder ein farblich absolut perfektes und dazu noch völlig verrücktes neues Modell der Frogskin gibt.
Da es jetzt lang keine News mehr zu Schuhen gab hier noch ein kleiner Link zu einem echt gelungenen Frühlingspreview von Generic Surplus mit einer Mischung zwischen Converse Chucks und Chuka Boots.
Und da Design auch genauso zur Mode gehört wie Schuhe und T-Shirts gibts gleich noch verrücktes aus dem Lampenschirmland. Eine Lampe im Farbeimerdesign, wenn ihr mal nicht wisst, was ihr eurem Gegenüber zum Geburtstag schenken sollt, dann erweitert das Teil sicher gerne das Spektrum des Beschenkten.
Auf in eine neue Woche!
[Bildquelle: aquickintermission]
06. Februar 2010

Streetwear aus Los Angeles von The Hundreds
The Hundreds, das Label steht für ein Online Magazin und eine Streetwearlinie im kalifornischen Stil aus Los Angeles. Jetzt sind ein paar Bilder der nächsten Ausgabe des Magazins erschienen, die schon Ausschnitte aus der neuen Kollektion für den Frühling zeigen.
Die Kollektion nehme ich gleich mal als Anlass euch auf einen neuen Trend aufmerksam zu machen. In letzter Zeit haben sich still und heimlich ein Haufen schräg karierter Hemden in die Streetwearkollektionen geschlichen, kaum eine kommt noch ohne aus. Und so sieht man auch in diesem Preview schon 2 von den schräg gemusterten Shirts. Besonders das Muster des gelben Hemdes ist jetzt öfter in allen Farben zu sehen.
Ansonsten lassen die Bilder auch schon ein paar Rückschlüsse auf den Rest der Kollektion zu. Es wird fette Photoprints geben und die Jacken haben einen knalligen Streetwearstyle mit großem Logoschriftzug. Aus den Mainstreamtrends haben The Hundreds auch geklaut, denn hochgekrempelte Hosen sieht man hier auch und die Schuhe sind anscheinend vorwiegend aus Leder.
Insgesamt werden wir hier eine eher klassisch orientierte Streetwearkollektion sehen, die wie viele andere jetzt auch, ein paar Oldschoolelemente wie gerade die karierten Shirts und normale Jeans beinhaltet. Somit wird nach einer sehr knallig bunten Ära die Streetwear vielleicht auch irgendwann wieder unauffälliger. Ganz sicher aber nur, um anschließend doppelt so bunt zurückzuschlagen.
[siehe auch: purplecuffs]
[Bildquelle: ctclifeandfashion]
05. Februar 2010

Und Jeans kann man doch zum Anzug tragen!
Heute geht es mal um den schmalen Grad zwischen Casual Wear, Streetwear und Formal Wear. Viele tragen zu ihrem Job ja entweder Anzug mit Krawatte, wenn das zum Job passt, oder Jeans und Pullover oder ähnliche Kombinationen. Diejenigen, bei denen keine Anzugspflicht herrscht, müssen jeden Tag damit kämpfen, ob ihr Outfit zu unformal und zu casual ist oder nicht. Schließlich sollte der Arbeitgeber und der Kunde immer ein gutes Bild vom persönlichen Stil erhalten. Somit eine gute Mischung zwischen gemütlichem und vertrauenserweckenden Casual Look und seriöser Formal Wear wichtig.
Ein gutes Beispiel, wie so etwas aussehen kann, sehen wir in der neuen Kollektion von Kitsune. Die Franzosen zeigen uns hier mal, dass Jeans und Sakko doch eine Kombination ist, die man ab und zu mal tragen kann und die diesen schmalen Grad auch wirklich gut bedient. Der Trick in der Kollektion scheint zu sein, einfach nur relativ dunkle Jeans auszuwählen. Dadurch entfernt man sich nicht ganz so weit vom Anzugshosenlook und erhält durch den lockeren Schnitt der Jeans einen gemütlicheren Gesamteindruck. Wichtig scheinen wie immer auch die Glanzlederschuhe zu sein. Im Prinzip wirkt alles, was man zu solchen Schuhen anzieht auf einmal seriöser.
Mit Mut zur Kombination kann man seriöse und formelle Outfits also durchaus Alltagsfähig für die Arbeit machen und so sein Ansehen bei den Mitmenschen steigern.
[siehe auch: ezobase]
[Bildquelle: stuffflypeoplelike]
04. Februar 2010

frisches Design von Nooka
Erst letztens hab ich mich ja über diese Plastegummigemischuhren aufgeregt. Und jetzt bin ich schon wieder dabei euch welche zu zeigen. Irgendwie paradox, aber ich kann es nicht lassen, wenn ich coole Ideen so gut umgesetzt sehe wie im Design der Zub Zirc Uhren von Nooka, dann bleibt mir da fast gar keine Wahl. Mein Hauptkritikpunkt war ja unter anderem auch, dass die Displays der Uhren oft unlesbar wären und somit dem Design zum Opfer gefallen sind. Das hat Nooka glücklicherweise bei seinen neuen Uhren nicht gemacht, sondern auf eine klar erkennbare Zeitanzeige gesetzt.

die wichtigsten Details kann man endlich mal eifnach ablesen
Natürlich gibt es hier aber das übliche Manko der Gummiuhren, die Datumsanzeige fehlt, sämtliche Extrafunktionen wie Stoppuhr und Wecker scheinen zu fehlen und gut hochwertig sieht eigentlich auch ganz anders aus. Daher ist das sicher nicht die Allday-Uhr oder Workwearuhr, die man sich wünscht, sondern vielmehr so ein kleines Accessoire zum Clubwear Outfit, das den Stil ergänzen kann.
Wenn mir jetzt noch jemand eine Uhr mit dem Display, den Extrafunktionen und das Ganze aus Metall in einer ordentlichen Farbe baut, dann bin ich glaube ich glücklich. Wieso bauen denn eigentlich so wenig Streetstyle- und Clubwearhersteller Uhren aus ordentlich Materialen?
Wenn ihr mal ne ausgefallene Uhr sucht, dann ist Nooka auf jedenfall eine der Marken, die ihr euch anschauen solltet. Eine kleine Übersicht mit Bewertung über die Uhren gibt es auf Trendlupe.
[siehe auch: ezobase]
[Bildquelle: whollysblog]
03. Februar 2010

farbenfrohe Surfwear von Warrios of Radness
The Warriors of Radness, das ist ein komischer Name und bedeutet auch etwas eigenartiges. Radness findet man nicht im Wörterbuch, sondern eher im Urban Dictionary. Radness ist wohl so etwas, wie wenn man zufällig jemandem beim Design von irgendwas hilft, sprich Random Acts of Design. Eigentlich großer Blödsinn im Namen, der schon erahnen lässt, dass wir hier eine Marke haben, die sich selbst nicht zu ernst nimmt. An sich ist das aber durchaus sinnvoll, da die vorgestellte Kollektion auch etwas von zufälligen Designtreffern hat.
Thematisch fällt die Kollektion so ein wenig in den Surfwearbereich, also bunte Shorts und coole Shirts. Farbmäßig fühlt man sich ein wenig in die 70er zurückversetzt und die Windbreaker erinnern auch ein wenig an die Synthetikphase der Mode, sehen aber gar nicht mal schlecht aus.
Die kurzen Hosen sind in den grellen Farben, eine willkommene Abwechslung zum sonstigen schwarz- und beige-Allerlei. Lohnt sich wahrscheinlich am Ende auch, die farbigen Shorts auch mal zu einem Sommeranzug auzuprobieren, hat dann natürlich nichts mehr mit Surfwear zu tun, sieht aber eventuell auch ganz gut aus.
Bei solchen Kollektionen kriegt man doch wieder Lust auf den Sommer und darauf, sich neue Shirts zu besorgen, frische Farben und coole Prints, Warriors of Radness haben meiner Meinung alles richtig gemacht um mit ihrer Kollektion diesen Sommer bei allen Surf- und Skatefans zu punkten.
[siehe auch: highsnobiety]
[Bildquelle: hypelg]
02. Februar 2010

Jazzstil ala Bring On The Noise
Irgendwie fallen mir in letzter Zeit immer mehr japanische Brands auf, die mit ihren einfallsreichen Lookbooks von sich reden machen. Gelangweilt von immer gleich aussehenden gestellten Lookbooks mit weißem Hintergrund, schaffen es bei mir ja eh meistens nur in Sonderfällen in die Artikel. Umso besser wenn es ab und zu mal das ein oder andere Preview mit Fotos gibt, denen man die Liebe und Arbeit, die in der Kollektion steckt, auch ansieht.
So ist das auch bei Bring On The Noise, deren Lookbook eigentlich wie das Inlay einer Jazz-CD aussieht. Präsentiert wird hier demnach auch Kleidung, die wohl als typisch für Jazzmusiker gehalten wird, Anzüge und Hemden. Allerdings sieht auch alles ein wenig anders aus, die Sakkos zerknittert, die Hemden sehr enganliegend geschnitten und man sieht sogar ein Jeanshemd unter den Basics.
Naja, man muss halt bei den asiatischen Labels immer beachten, dass die Themen oft auch nur eine Interpretation europäischer Mode sind. Und auch hier scheint mir das so zu sein. An sich sieht jedes Teil für sich ganz gut aus und auch die Kombination ist nicht schlecht, insgesamt gibt die Kollektion aber nicht viel neues her sondern kommt eher unauffällig und altbacken daher.
Fazit Topfotograf und Werbemanager, leider hat man aber am Design gespart. Immerhin sehen die Musiker aber besser aus als der Jazzdurchschnittsmusiker im 10 Jahre alten Pulli von Oma.
[siehe auch: definitivetouch]
[Bildquelle: streetgiant]
01. Februar 2010

Modernes Design im alten Look und vielen Features, die Time Zone von Diesel
Achja, lange hatten wir keine coole Uhr hier udn das liegt wohl hauptsächlich daran, dass ich diese kleinen bunten quietschigen Uhren nicht leiden kann. Und warum für eine minimale Anzeige der Zeit dann auch noch maximal viel Geld bezahlen? Okay okay, Design und so, klar wer darauf Wert legt, dem ist auch sicher nichts zu teuer, für mich liegt der Schwerpunkt bei einer Uhr aber durchaus auch auf dem was angezeigt wird.
Die Diesel Time Zone erfüllt diese Anforderungen die ich an eine Uhr stelle fast komplett. Sie zeigt 4 Zeitzonen und das Datum an und hey das ist doch schonmal eine tolle Sache. Mir ist schon klar, dass eigentlich kaum jemand mehr als 2 Zeitzonen benötigt und das schon gar nicht in Europa, aber immerhin bekommt man hier eine Menge Funktionalität. Selbst die Stoppuhrfunktion fehlt nicht, trotz der Überladung mit Zeitzonen. Am Besten an dem Ganzen ist natürlich, dass die Uhr trotz der ganzen Features sehr analog aussieht.
Hier haben wir ein klassisches Beispiel von gutem Design gepaart mit viel Funktionalität. Und hier sieht man auch ganz klar, gutes Design muss weder quietschig bunt, noch klassisch silber glänzend langweilig sein.
[siehe auch: geeky-gadgets]
[Bildquelle: flylyf]
31. Januar 2010

Chocolate Skateboards und Super haben eine schicke Sonnebrille für den Sommer entworfen.
So, nachdem in der letzten Woche alle Apple Fans mit der dezenten Hässlichkeit des IPads erschlagen wurden, haben sich hoffentlich alle wieder erholt und können den Wochenrückblick genießen.
Letzte Woche haben wir uns hauptsächlich Kollektionen mit den neuen Sommer Styles angesehen, die beste davon mit den Sommeranzügen von Sophnet. Daneben gab es auch noch das erfrischende Preview von den Krew Jackson Sneakers. Zu den Krew Sneakers gab es am Ende der Woche im Netz zu einer ähnlichen Linie auch noch ein paar neue Bilder.
Die beste Neuigkeit diese Woche war für mich, dass es jetzt eine Digitalkopie von der Streetwearbibel “All Gone 2009″ im Internet gibt. Das ist quasi Pflichtlektüre für alle Modebewussten Jugendlichen!
Wer wirklich verrückt nach einzigartigen Sneakers ist, der kann sich ja mal die von Hare anschauen, stolzer Sneaker, mit stolzem Preis.
Nicht ganz so teuer, aber für mich persönlich viel bessere Musterung und Textur haben die neuen Schuhe aus der The Hundreds Frühlingskollektion.
North Face ist für überteuerte Produkte mit seriösem Aussehen und Qualität bekannt, wobei die Zielgruppe wohl besser verdienende Erwachsene sind. Irgendwie scheint da jemand eine Wette bei The North Face verloren zu haben, denn jetzt kommt ein Backpack mit Blumendesign vom Qualitätslabel raus.
Und zum Schluss noch eine coole Sonnebrille, denn wir hatten hier lange keine mehr. Cooler Skaterstyle und Design wie man es nur selten sieht bietet eine Kooperation von Super und Chocolate Skateboards.
[Bildquelle: hypebeast]
30. Januar 2010

Kurze Hosen und Sakko sind im Sommer absolut in!
Ein sehr umfangreiches Preview seiner neuen Frühlingskollektion hat jetzt das japanische Label Sophnet rausgebracht. Die Kollektion gehört in den Bereich casual Wear und ist sehr vielfältig. Der positive Aspekt der Kollektion ist, dass alle Kleidungsstücke vielseitig kombinierbar sind. Das liegt andererseits allerdings daran, dass man sich wohl nicht so recht für einen Trend entscheiden konnte, dem man folgt. Muss man ja letztendlich auch nicht.
Der Grund warum ich diese Kollektion vorstelle sind aber nicht die bunt durcheinander gewürfelten halb-modernen H&M-like Outfits, sondern die Kombinationen mit Sakko und kurzer Hose. Schon letztes Jahr haben wir öfter gesehen, dass gerade diese Kombi zum Sommerhit werden könnte und das hier ist jetzt auch die erste Stelle, an der ich euch mal Bilder davon zeigen kann, die kein Vintage enthalten und als All-Day-Wear taugen könnten.
Hier wird auch nochmal an den 2 Modellen ganz klar gemacht, dass man nicht eingeschränkt wird in der Farbwahl. Hosen und Shirt müssen nicht gleichfarbig zum Sakko sein. Allerdings fällt auch auf, dass die Struktur zumindest gleich gewählt wurde, damit das ganze ein wenig zusammengehöriger aussieht.
Gerade ohne Hemd, aber mit T-Shirt kommen die Linien der Sakkos voll zum tragen, ohne von irgendwelchem anderen Firlefanz gestört zu werden. Also ich begeb mich schonmal auf die Suche nach meinem Sommersakko!
[siehe auch: e-styling]
[Bildquelle: highsnobiety]