14. März 2010

das "City of Broken Dreams"-Shirt, eine Zusammenarbeit von Low Life und Clout
Was gab es also diese Woche noch so interessantes, was wir verpasst haben?
Low Life und Clout haben eine limitierte Auflage eines coolen Riesenillustrationsshirts rausgebracht, das den Namen “City of Broken Dreams” trägt und zwar von der Aufmachung her an ein Photoprintshirt erinenrt, aber komplett gezeichnet ist. Sieht also ein wenig kontrovers aus, passt aber trotzdem sehr gut.
Roc Star haben mal wieder eins ihrer gewöhnungsbedürftigen Previews rausgegeben, das diesmal noch mehr nach 70er-Jahre-Rap-Klamotten aussieht als sonst. Also ich verstehe ehrlich gesagt gar nicht, wer sowas überhaupt anzieht. Wenn man sonst die asiatische Mode sieht, ähnelt die der europäischen ja doch schon sehr, was Roc Star jedes mal zeigt, grenzt zumindest bei uns aber an schlechten Geschmack.
Auch Niké war natürlich wieder fleißig, am besten in dieser Woche hat mir der neue Dunk Hi im Patchworklook gefallen.
Ein paar buntere Streetwearstyles gab es von The SOPH zu sehen, bei denen ein Preview aus ausgewählten Teilen des Sophnet entstand. Hier sieht man auch wieder, dass asiatische Mode durchaus auch normal aussieht.
Der Herausgeber des Lifestyle- und Fashionmagazins Purple Magazin, Oliver Zahm hat ein interessantes Interview zu Fashion und der zukünftigen Vermarktung der Mode gegeben.
[Bildquelle: uristocrat]
13. März 2010

eein bisschen Laufschuh und ein wenig SciFi, die neuen Sneaker von Mors
Mors, das ist das Label von Jonathan Mors, der schon für eine Menge anderer Labels Sportsneaker designed hat und jetzt auch seine eigenen Sneaker für den Herbst und Winter 2010 vorstellt. Inspirieren lassen hat sich der Designer nicht nur von normalen Wanderschuhen, sondern teilweise sogar von Science-Fiction-Filmen. So kommt es, dass das Preview eigentlich ganz normale Sneaker enthällt, die mit einigen neuen Elementen versehen worden sind.
Besonders auffällig ist bei Mors die geriffelte Hinterseite des Schuhs, die tatsächlich ein wenig an SciFi erinnert. Insgesamt sehen die Modelle auf den ersten Blick durch die Spitze aus, als handle es sich um einen Laufschuh. Der hintere Teil sieht dann aber irgendwie mehr nach Sneaker oder Boot aus. Gefällt vielleicht nicht jedem, ist aber sicher eine interessante Mischung.
An Materialien wurde sogar Elchleder verwendet, also durchaus ein etwas exklusiverer Sneaker.
Tatsächlich wird der Schuh auch anscheinend nicht in Fernost produziert, denn es wird auf der Webseite groß damit geworben, dass die Schuhe handwerklich qualititiv hochwertig in Portugal angefertigt werden.
[siehe auch: cultureshoq]
[Bildquelle: kstreetwear]
12. März 2010

Auch mal schön: gezeichnete Eindrücke der Laufstege
Heute mal was ganz anderes als sonst. Richard Kilroy, ein begabter Illustrator, hat ein paar Handzeichnungen von den wichtigsten und schönsten Kleidungsstücken angefertigt, die auf den Laufstegen für den Herbst und Winter 2010 zu sehen waren.
Dabei sieht man eine Menge bekannte Marke und noch mehr bekannte Trends.
Auf jeden Fall kann man wieder viel Leder und Vintage erkennen und was eigentlich eher erstaunlich ist, die Zeit der männlichen Modelle mit langen Haaren scheint wieder vorbei zu sein. Bis vor ein zwei Jahren hat man immer mehr Models gesehen, die tatsächlich längeres Haar hatten, aber auf den Laufstegen dieses Jahr war kurz wohl eher der Trend.
Mit den vielen Knöpfen und den Trenchcoats sieht man natürlich auch wieder ein Stück Military. Generell sind die Zeichnungen genau wie die Kollektionen der High Fashion Labels fast ausschließlich sehr dunkel. Mich persönlich stört das sehr an diesem High Fashion Bereich, dass die Designer immer so sehr in der Dramakiste wühlen müssen und alle Models dreinschauen, als gäbe es kein Morgen. Aber anscheinend muss man als bekannter Designer dunkle Kollektionen machen, damit man anerkannt wird. Schaut euch die Bilder auf jeden Fall mal an, das ein oder andere von einem Foto bekannte könnte auch dabei sein.
[siehe auch: the189]
[Bildquelle: slamxhype]
11. März 2010

Gangsterstyle nach Beautiful Fül
Beautiful Fül sind ein amerikanisches Label, das offensichtlich auf Umlaute steht. Natürlich sieht man das auch in ihrer neuen Kollektion, die sich stilgerecht nach der 60er und 70er Mode von Motorradgangs richtet. Die Fotos des Previes sehen einfach nur cool aus, denn selten passt alles vom Fotografen über Location bis hin zu den Klamotten so gut zusammen.
Auch wenn die meisten der Sachen einfach schwarz sind, gibt es doch auf jedem Teil ein paar Highlights, die es hervorheben und ein gutes Texturing schaffen. Die Jacken sind zwar teils aus authentische Ledermaterialen, teils aber auch aus gebürsteten Stoffen, was dem Ganzen einen edleren Look verleiht. Sicher nichts was ein Motorradgangmitglied jemals angezogen hätte. Dass der Gangsterook trotzdem stimmt, dafür sorgen die geraden Linien die Jacken und Hosen.
Im Prinzip hat Beautiful Fül hier wenig auf Schnickschnack gesetzt, sondern knallhart die Basics wie Jacken und Hosen hervorgehoben, so dass die Kombination eigentlich komplett ohne Accessoires auskommen soll.
Als Fazit könnte man sagen, dass man hier eine durchaus gelungene Vintage Kollektion hat, die zwar nicht ganz authentisch ist, dadurch aber auch umso besser auch außerhalb der Wüste tragbar wird.
[siehe auch: restless]
[Bildquelle: hypebeast]
10. März 2010

Skaterschuhe von Daves Quality Meats und adidas Consortium
Oh wie verrückt heute gibt es einen total kranken Kombinationsartikel, denn ich konnte mich für keines der Previews entscheiden
DQM und Adidas haben eine neue Versiond es Vintage Rod rausgebracht und gleich mal ein Fotoshooting aus dem echten Leben mit dem Schuh gemacht. Klar mit DQM wird hier die Skaterecke bedient, aber auch für alle Laufkomfortfreaks kann der Schuh was sein. Kein Schnickschnack und schlichter vintage casual Look in guter Farbe sind die stärken des Sneakers, also nichts fürs Clubbing oder um aufzufallen, sondern einfach ein prima Sneaker zum Abhängen mit Freunden oder skaten gehen.
Da Skatewear teilweise so zeitlos ist, dass sie aktuelle Modetrends komplett ignoriert, hab ich mich noch für den Kontrastpreview von Generic Surplus und Ace Hotel entschieden, die jetzt ein paar neue Bilder ihrer Sommerschuhe rausgebracht haben. Und hier braucht man eigentlich auch gar kein Modeexperte sein, um zu erkennen, dass es sich hier um einen Sommerschuh handelt. Ganz klar fällt auch dieser Schuh in die Kategorie casual Style. Im Gegensatz zu einem Skatesneaker sieht er aber viel leichter aus und ist sicher auch um einiges luftiger und besser geeignet für heiße Sommertage.
[siehe auch: nicekicks, kstreetwear]
[Bildquelle: uristocrat, kicksonfire]
09. März 2010

Adidas vereint in der Sport Performance Serie sportliche Funktionalität mit Mainstreammode
Jetzt hat Adidas die Messlatte für gut aussehende sportliche Streetwear mal wieder ein bisschen höher gelegt. Eigentlich sind wir solche Aktionen ja eher von Niké gewohnt, diesmal darf aber Adidas auch mal ran. Im aktuellen Preview zur Sport Performance Serie kann man ein paar Sachen bewundern, die aus der funktionalen Sportkleidung übernommen wurden und einfach streetfähig gemacht worden sind.
Wenn man mal von der hässlichen pinken Jacke absieht, ist der Großteil der Kollektion schlicht in schwarz und grau gehalten. Die Jacken sehen atmungsaktiv und regenfest aus. Zudem hat man diesmal endlich drauf geachtet, auch ein wenig modisch an den Schultern breiter und an der Taille enger zu schneiden. Nicht wie sonst immer, an den Schultern und Taille gleich weit,d as macht schon eine Menge aus, auch bei sportlichen Klamotten.
Das schwarze Funktionsshirt, ist aus Schweißableitenden Material und somit super für den Sommer geeignet(auch wenn es schwarz ist). Auch hier punktet die Kombination von Funktionalität und Aussehen wieder.
Ich frage mich sowieso warum Adidas nicht öfter mal seine Funktionskleidungskollektionen mit ein wenig mehr Mainstreamstil versieht, das tut den Stammkunden sicherlich nicht weh und öffnet die Kollektion auch für ein ganz anderes Publikum. Jack Wolfskin und Co. haben es ja zum Beispiel vorgemacht, wie Funktionskleidung durch ein wenig Stilbewusstsein auch zum Statussymbol werden kann.
[siehe auch: trendhunter]
[Bildquelle: hypebeast]
08. März 2010

Amongst Friends haben ein Behind The Scenes Video rausgebracht.
Auch wenn wir ja immer noch hoffen, dass es bald mal wärmer wird, so denken viele Brands jetzt schon an den Herbst und Winter. Amongst Friends hat jetzt auch schon das Photoshooting für den Herbst durchgeführt und lässt uns mit einem kleinen Video hinter den Kulissen daran teilnehmen.
Dabei sieht man auch schon eine Menge von der neuen Kollektion, die so ein wenig in Richtung von amerikanisch ländlichem Vintage geht. Aber klar, bei einem jungen Brand wird die Vintagemode immer mit zeitgemäßen Accessoires ausgeschmückt. Im Video sieht man halt viel Military Style, gepaart mit Caps, Beanies und Sonnenbrillen.
Bei den Schuhen haben Amongst Friends auf robustes gesetzt und größtenteils Lederboots der härteren Art benutzt. Hier ist im kommenden Herbst also Schluss mit den Weicheilederschühchen für Metrosexuelle, stattdessen haben wir in letzter Zeit immer mehr Boots gesehen.
Bleibt auch nur noch zu hoffen, dass der nächste Herbst möglichst lange auf sich warten lässt.
[siehe auch: highsnobiety]
[Bildquelle: aus dem Video auf hypebeast]
07. März 2010

Für den perfekten Bape Lifestyle gibt es jetzt immer mehr Designmobiliar.
Diese Woche gab es wieder einen ganzen Haufen spannende Themen bei uns, wie ein paar coole Fotoprintshirts, ein Video mit Himalayaklamotten und lustigen Sweattaschen.
Daneben gab es auch bei Stüssy wieder ein paar neue Sachen, wie ein paar neue Shirts aus einer Kooperation mit Gary Panter und ein neues Preview der Frühlingskollektion.
Da wir in letzter Zeit schon eine Menge amerikanisch angehauchter Kollektionen hatten, habe icha uf die ausführliche Vorstellung der Kollektion von Lovewright verzichtet, sehenswert ist sie trotzdem allemal.
Bape ist inzwischen ja viel mehr als nur Fashion, vielmehr ein kompletter Lifestyle, und so gibt es jetzt auch erneut eine Fotoserie von einer kompletten Einrichtungsstudie des Designlabels zu sehen.
Shaun White, seines Zeichens Snowboarder (und somit selbstverständlich Stilikone für viele Jugendliche) hat es durch seine 2. Olympiagoldmedaille wieder aufs Cover der Rolling Stone geschafft. Herzlichen Glückwunsch dazu!
Und natürlich wie jede Woche kann man auch dieses mal wieder fragen: Und was kam von Niké raus? Wie ein Schweizer Uhrwerk bringt das Label Woche für Woche neue Schuhe und diese Woche einen ganz besonders schönen Frühlingsschuh, den Aina Chukka Woven QS.
Und noch was aus dem Bereich Hip Hop. Upper Ground hat für Snoop Dogs Tour ein neues Shirt entworfen auf dem man ein witzigen Snoop Dog bewundern darf.
[Bildquelle: highsnobiety]
06. März 2010

Ein Frühlingsparka von Harmon
Eine tolle Interpretation der kommenden Frühlingsmode für Männer gibt es jetzt von Harmon zu sehen. Auch wenn es leider keine offizielle Homepage zu geben scheint, versteht das Label anscheinend ihr designtechnisches Handwerk gut. Zu sehen ist im Preview ein Parka in 2 Farben, der eigentlich alle aktuellen Modetrends fließend miteinander verbindet.
Ursprünglich aus dem Militärbereich übernommen, hat Harmon die Schnittform aufgelockert und einen übergroßen Kragen eingefügt. Durch die gelöste Schnittform passt der Parka hervorragend zu nicht allzu engen Drop Crotch Hosen, wie auch auf den Fotos zu sehen ist.
Der Kragen erinnert schließlich stark an Snoods und greift damit einen Trend aus dem Winter auf, der ganz besonders zur Geltung kommt, da er in die Jacke integriert wurde.
Unglücklicherweise scheint der Parka aber nicht zum zuknöpfen gedacht zu sein. Zwar sind die entsprechenden Knöpfe vorhanden, das besondere Design leidet aber sicher, wenn man den Mantel geschlossen trägt. Es handelt sich hier also tatsächlich um einen Mantel für den Frühling, der am besten offen getragen wird, um am besten zur Geltung zu kommen.
Die beiden Farben schwarz und olive setzen ein wenig auf Understatement und scheinen nicht ganz der Wirtschaftskrise angepasst, wo ja alles ein wenig mehr Glämmer braucht.
[siehe auch: porhomme]
[Bildquelle: hypebeast]
05. März 2010

Endlich mal ein wenig Sweatstoff für die Taschen.
Track & Field, so heißt die neue Taschenserie von Head Porter und ich hab das mal sehr frei übersetzt. Head Porter als Ikone der Rucksäcke und Handtaschen für Männer kann einen eigentlich gar nicht enttäuschen, wenn man was neues rauskommt. Der Name der Kollektion trifft den Inhalt dann auch ganz gut, es ist quer durchs Beet fast jede Taschenart vorhanden.
Auch wenn es für Männer ungewöhnlich sein mag, eine Handtasche zu haben, die die Head Porter hier vorstellt, sehen wenigstens nicht feminin aus, da sie sehr gradlinig und schnörkellos designed wurden. Die Sporttasche bietet da schon einen gewohnteren Anblick. Auffällig ist, dass ein Großteil der Taschen anscheinend aus Sweatermaterial besteht, was für Taschen nicht unbedingt normal ist.
Die Kamerataschen und das Portemonnaie überzeugen dann hauptsächlich dadurch, dass sie nicht aussehen, wie jede andere Tasche, sondern halt mal nicht wie das Standardaufklappportemonnaie. Hier hat sich Head Porter sichtlich Gedanken gemacht, wie man eine schlichte Funktionale Geldbörse erstellen kann. Auch wenn ein Ausweis oder eine EC-Karte in dem Teil sicher nicht gut aufgehoben sind, für den sommerlichen Auslug an den Strand mit passendem Kleingeld fürs Eis passt das Teil genau.
[siehe auch: semanticseed]
[Bildquelle: highsnobiety]